Eine Eiche stürzte auf die L 268 hinter Kloster Heisterbach | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
Eine Eiche stürzte auf die L 268 hinter Kloster Heisterbach | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Das Sturmtief “Friederike” hat im gesamten Stadtgebiet von Königswinter für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Zwischen 11 Uhr am Donnerstagmorgen und 17.45 Uhr rückten die insgesamt 107 ehrenamtlichen Kräfte zu 51 Einsatzstellen aus. Erst gegen 17.45 Uhr konnte der Gesamtalarm für alle Feuerwehreinheiten aufgehoben werden.

Zahlreiche Bäume stürzten um und blockierten die Straßen. Betroffen waren auch die Hauptverbindungsachsen zwischen dem Berg- und Talbereich, die Landstraße L 268 und L 331. Sie mussten gesperrt werden. Mit abflauendem Wind war es hier erst am Nachmittag ohne Gefährdung für die Einsatzkräfte möglich, die Verkehrshindernisse zu beseitigen.

Bei insgesamt 6 Einsatzstellen waren Stromleitungen betroffen. Hier mussten beispielsweise in Rauschendorf und Niederbuchholz zeitweise Häuser evakuiert werden, da von den herunterhängenden Stromleitungen eine Gefahr ausging. Es kam zu lokalen Stromausfällen.

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Neben umgestürzten Bäumen waren Beschädigungen an Gebäuden ein weiterer Schwerpunkt. So kam es zu Schäden an Fassaden und Dächern.

Nach Mittag wurde für alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alarm ausgelöst. Im Feuerwehrhaus Oberdollendorf trat eine Einsatzleitung zusammen, die die Hilfe koordinierte. Auch standen Kräfte im Berg- und Talbereich für mögliche Brandeinsätze bereit. Gegen 17.45 Uhr konnte die Bereitschaft aller Feuerwehrkräfte aufgehoben werden.

 

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