Karl Jacobs (r.) mit Rolf Menzel
Karl Jacobs (r.) mit Rolf Menzel | Foto: St. Sebastianus

Bad Honnef. Eigentlich sollte Karl Jacobs bereits am Patronatstag der Schützenbruderschaft zum Ehrenmitglied ernannt werden. Gesundheitliche Probleme verhinderten dies. Nun wurde sein 89. Geburtstag zum Anlass genommen, ihm die Ernennugsurkunde zu überreichen. Ehrenpräsident Rolf Menzel würdigte im Beisein von Bezirkspräses Dr. Herbert Breuer in kleinem Kreis die Verdienste von Karl Jacobs.

Karl Jacobs trat vor 70 Jahren mit 34 Gleichgesinnten als Jungschütze in die Bruderschaft ein. Er errang im Jahre 1950 als Dritter Jungschütze die Würde des Prinzen. Von 1961 bis 1963 übernahm er dann die Funktion des Jungschützenführers.

Zusammen mit den anderen Schützen, die 1948 eintraten, bildete er das Rückgrat der Bruderschaft (darunter so verdiente Schützenbrüder wie Willi Brassel, Siegfried Westhoven, Franz-Josef Schneider, Karl Prinz, Arnold Walkembach um nur einige zu nennen). In der Funktion als Festausschussvorsitzender leistete er viele Jahre hervorragende Arbeit, die in der Organisation der großen 650 Jahrfeier im Jahre 1975 ihren Höhepunkt fand.

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Unermüdlich war auch sein Einsatz bei der Erstellung der damaligen Festschrift, die heute noch oft als unersetzliche Informationsquelle dient. Nach diesem großen Fest trat er dann, wie viele andere, von seinem Amt zurück.

Mit Erreichen des Pensionsalters widmete sich Jacobs wieder vermehrt den Aufgaben der Bruderschaft. Von 1993 bis 2001 war er ihr Kommandeur. Unvergessen sein Einsatz bei der 675 Jahrfeier im Jahr 2000. Darüber hinaus war er viele Jahre ein verlässlicher Messner bei Hochämtern an Schützenfesten und Patronatstagen der Bruderschaft.

Karl Jacobs, so Menzel, hat sich um die Bruderschaft in hohem Masse verdient gemacht.

 

 

 

 

 

 

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