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25 Jahre R(h)einspaziert – Über 4000 Besucher rocken am Samstag die Insel

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Bad Honnef | Zum 25. Mal heißt es am Samstag, 27. August: R(h)einspaziert auf die Insel Grafenwerth. Dort veranstaltet der Stadtjugendring Bad Honnef das beliebte Open-Air-Festival. Diesmal gleich mit zwei Topacts.

„Das Konzept hat sich in all den Jahren nicht geändert: umsonst und draußen“, erläutert Marcelo Peerenboom, der im Jubiläumsjahr noch einmal die Fäden in der Hand hält. Er hat gerne die Aufgabe übernommen, die 25. Auflage des Festivals als Veranstaltungsleiter gemeinsam mit einem jungen Team zu organisieren. „Als einer der Gründerväter von R(h)einspaziert hängt mein Herz an dieser Veranstaltung; daher habe ich mich noch einmal bereiterklärt“, so Peerenboom.

Es war am 5. September 1992, als auf der Insel Grafenwerth die Premiere über die Bühne ging. Damals noch auf der kleinen Wiese am alten Rheinarm. Erst bei der zehnten Auflage wagte der Stadtjugendring den Sprung auf die große Wiese, wo das Festival seitdem stetig gewachsen ist. Mit dem Auftritt von „Völkerball“ und ihrer gewaltigen Bühnenshow im vergangenen Jahr gab es einen Besucherrekord. Rund 5000 Zuschauer kamen auf die Insel.

Zum Jubiläum haben sich die ehrenamtlichen Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen: Sie bieten ein „Best of“ und haben zwei der erfolgreichsten Topacts der zurückliegenden Jahre erneut eingeladen, die Insel zu rocken. Höhepunkt wird die Band „Dirty Deeds ´79“ sein. Die Jungs um Frontmann Alex „Big Bonn“ Kaiser bringen Songs von AC/DC mit Leidenschaft und Perfektion auf die Inselbühne – so wie sie es bereits 2011 taten. Der „Highway to hell“ führt also erneut nach Grafenwerth.

Auch „Alex im Westerland“ hat der Stadtjugendring erneut engagiert. Die vier Frankfurter – schon 2013 überaus erfolgreich bei R(h)einspaziert – vereinen den Witz und Charme der Band „Die Ärzte“ und die die Energie und Spielfreude von „Die Toten Hosen“. Sie versprechen eine explosive Rockshow, die das Beste aus zwei Welten vereint.

Das Duo „Ju & Me“ bietet dazu das Kontrastprogramm. Holger Jan Schmidt und Judith „Ju“ Mattes haben Lieder mit Gefühl und Seele im Gepäck. Zwei besondere Stimmen und eine Gitarre – das ist alles, was die beiden Bonner benötigen.

Außerdem dürfen sich die R(h)einspaziert-Fans auf weitere Bands aus der Region freuen. So gibt die Formation „16 Tage“ aus Bad Honnef ihr Insel-Debüt. Voranstürmende Gitarren wechseln sich bei ihr mit atmosphärischen und elektronisch angereicherten Soundlandschaften ab. Dazu gibt’s deutsche Texte mit Seele.

Vom Wiedtal-Gymnasium in Neustadt/Wied stammt die Formation „PHOENIX“, die mit gut gemachten Coversongs unterhalten wird. Die Schüler hatten vor Kurzem ein umjubeltes Konzert in der ausverkauften Wiedparkhalle gegeben und präsentieren ein Best of daraus.

Ein ganz besonderes Projekt ist ebenfalls am Start: Die „Rhein Refugee Youngstars“ wollen zeigen, was sie drauf haben: Junge Flüchtlinge machen mit jungen Bad Honnefern Musik – unter Anleitung von Haus-der-Jugend-Leiter Markus Biehler, der selbst Musiker ist.

Moderiert wird R(h)einspaziert erstmals von Gregor Pallast. Er ist nicht nur Sozialkunde- und Biologielehrer am Siebengebirgsgymnasium in Bad Honnef, sondern auch erfolgreicher Kabarettist. Mit seinem politischen Programm „Verwählt?“ hat er es bis ins Finale des Prix Pantheon geschafft.

Bevor es auf der Bühne um 15.30 Uhr losgeht, bietet R(h)einspaziert zuvor ab 14 Uhr wieder viel Unterhaltung für die ganze Familie: Für Kinder ist ein großer Spiele- und Hüpfparcours aufgebaut, und beim Flohmarkt ab 12 Uhr gilt es, das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Mitgliedsvereine des Stadtjugendrings laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Weitere Vereine betreuen die Getränke- und Verpflegungsstände.

Mehr Infos: www.rheinspaziert.de

 

Programm

15:30 Uhr-16:00 Uhr Rhein Refugee Youngstars (30 Min.)
16:00 Uhr-16:30 Uhr Stage Umbauzeit (30 Min.)
16:30 Uhr-17:10 Uhr Ju & Me (40 Min.)
17:10 Uhr-17:40 Uhr Stage Umbauzeit (30 Min.)
17:40 Uhr-18:20 Uhr PHOENIX (40 Min)
18:20 Uhr-18:50 Uhr Stage Umbauzeit (30 Min.)
18:50 Uhr-19:30 Uhr 16 Tage (40 Min.)
19:30 Uhr-20:00 Uhr Stage Umbauzeit (30 Min.)
20:00 Uhr -21:30 Uhr Alex im Westerland (90 Min)
21:30 Uhr -22:00 Uhr Stage Umbauzeit (30 Min)
22:00 Uhr -24:00 Uhr Dirty Deeds (120 Min.)

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hautnah-Kleinkunst | Große Kunst im Kleinkunstkeller

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Fundsachenversteigerung: 11, 12, 13, 14 – Komm! Komm! Überraschung

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Bad Honnef | Udo Krahe von der Stadt Bad Honnef war im Foyer des Rathauses als Auktionator von Fundsachen in seinem Element. Unter den Hammer kamen die Fundsachen, die von Finderinnen oder Findern abgegeben wurden, aber deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten abgelaufen war. Großes Interesse bestand wieder an den Fahrrädern, die „Zugpferde“ der Fundsachenversteigerung. 45 Fahrräder standen zur Versteigerung an. Manch alter Drahtesel brachte trotz erbärmlichen Zustands noch 5,00 Euro für das Stadtsäckel ein, wobei besser erhaltene Räder für wesentlich mehr Geld versteigert wurden, auch weil sich die Interessentinnen und Interessenten überboten. Wie üblich gab es keine Gewähr und ein fehlendes Licht beispielsweise kann nicht beanstandet werden. „Gekauft wie gesehen“ war das Prinzip und bezahlt wurde bar.

Udo Krahe pries die zu versteigernden Gegenstände in gewohnt lebhafter und unermüdlicher Weise an: Bekleidungsstücke, Brillen, Mobiltelefone, Handtaschen, Geldbörsen, Tretroller, MP3-Player, Autoradio, Navigationsgeräte, DVD, Longboard, Tablet, Computer, Digital-Kamera, Nordic-Walking-Stöcke, Radcomputer, Fernbedienung, Gehstock und Regenschirme fanden Abnehmerinnen und Abnehmer.

Da das Fundbüro mit den Versteigerungen eine Pause eingelegt hatte gab es auch über 50 Schmuckstücke und Uhren, die ersteigert werden konnten. Die Pause war den Umstand geschuldet, dass die Fahrräder bis vor einiger Zeit an die Fahrradwerkstatt gegeben worden waren, die die Räder dann an Flüchtlinge oder Bedürftige weitervermittelt hatte. Ohne die Fahrräder wäre eine Versteigerung in der Zwischenzeit nur halb so attraktiv gewesen.

Ute Krist, Leiterin des Fundbüros der Stadt Bad Honnef, rät, die Quittung des ersteigerten Rades oder Gegenstandes unbedingt aufzubewahren. Denn wer weiß schon, ob sich nicht eine ehemalige Eigentümerin oder ein ehemaliger Eigentümer an den Gegenstand erinnert und Diebstahl vermutet. Mit der Quittung wird belegt, dass ein Fahrrad oder Gegenstand legal ersteigert wurde.

Diese Mal wurden so gut wie alle Dinge versteigert. Nur ein kläglicher Rest, der nun wirklich nicht zu gebrauchen war, war übrig geblieben.

Tipp ist, dass alle, die etwas verloren haben, beim Fundbüro nachfragen sollten, ob der verlorenen Gegenstand nicht abgegeben wurde. Eigentümerin und Eigentümer können sich während der Dienstzeiten im Bürgerbüro/Fundbüro der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 12 (Besucheranschrift), Zimmer Nr. 008, 53604 Bad Honnef, melden. Das Bürgerbüro/Fundbüro ist geöffnet: montags und dienstags von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr, donnerstags durchgehend von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Die Telefonnummer des Fundbüros ist 02224/184-251. Im „virtuellen Fundbüro“ unter der Adresse www.bad-honnef.de (unter Rathaus&Politik/Bürgerdienste/Bürgerbüro) sind die Fundsachen aufgelistet. Verlustmeldungen können per Mail aufgegeben werden. (CP)

 

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De Zoch kütt

Halt Pol-Mädchensitzung 2017 – Jecke Wiever außer Rand und Band

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Bad Honnef | Hunderte jecke Wiever folgten dem Ruf von Halt Pol zur Mädchensitzung. Im Kursaal war die Hölle los. Der Elferrat hatte alles im Griff.

Top-Künstler und Gruppen gaben sich ein Stelldichein: StattGarde Colonia Ahoj, Dä Tuppes vum Land, American Dream vum Rhing, Klaus & Willi, Cat Ballou, Husarencorps Grün-Weiß Linz, Räuber, Martin Schoops und die Klüngelköpp.

Vorgestellt wurde auch der Bonner Kinderpinz Vin-Luca I. (Kopprasch), der mit seiner Familie in Bad Honnef wohnt, dort das Siebengebirgsgymnasium besucht und beim JFV Siebengebirge als Verteidiger spielt. Aus den Händen von Halt Pol-Präsident Jörg Pütz erhielt er eine Flasche (wohl Limonade). Auch am kommenden Sonntag ist Bonns Kinderprinz anwesend. Dann heißt es um 15 Uhr “Wenn sich de Familich triff”.

 

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Komm doch, Liebelein – von Freud und Leid der Liebe“7. September 2018
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