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Bad Honnef löscht auch blond – und sucht Freiwillige

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Bad Honnef | Als Patricia Wiesel vor fast 13 Jahren nach Bad Honnef zog, kannte man bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef Feuerwehrfrauen nur aus dem Fernsehen. Das änderte sich. Denn die Selhoferin wollte auch an ihrem neuen Wohnort nicht aufs Löschen verzichten.

Mit 13 Jahren trat sie in die Freiwillige Feuerwehr Hennef ein, mit 17 schickte man sie zum Truppmannlehrgang (was für ein Wort). Von da an gehörte sie zur aktiven Wehr. Heute ist sie Mitglied der Löschgruppe Selhof.

Technisch war sie schon immer interessiert, machte eine GSG-Strahlenschutzausbildung und einen Maschinistinnenlehrgang. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Managerin bei der Telekom.

In Bad Honnef ist sie seit 2008 Stadtjugendfeuerwehrwartin und kümmert sich um den Nachwuchs. Der wird knapp. “Ja, wir suchen junge Menschen, die in die Feuerwehr eintreten möchten”, sagt sie und verweist auf die Website der Feuerwehr. Dort steht auf einem Banner zu lesen: “Stell Dir vor es brennt, und keiner geht hin! Wir suchen Verstärkung.”

In der Vergangenheit hat die Feuerwehr in Deutschland über 13000 Freiwillige verloren, musste hunderte Wachen schließen. In einigen Gegenden ist die Versorgung so kritisch, dass die Politik bereits über Zwangsdienste nachdenkt.

So weit sollte es in Bad Honnef nicht kommen. Wer denkt, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr habe man für nichts anderes mehr Zeit, den lehrt Bad Honnefs Stadtjugendfeuerwehrwartin eines besseren. Sie hat noch genügen Zeit für ihre Freizeit, läuft Marathon und fährt Rennrad. Nur das Fußballspielen musste sie aufgeben, dafür wären dann 24 Stunden am Tag doch zu wenig gewesen. Sie will eben keine halben Sachen machen.

Über 22 “Feuerwehr-Kids” betreut sie zurzeit, davon sind vier weiblich. 35 ist ihre Wunschgröße. Wer dazugehören möchte, kann sich direkt bei Patricia Wiesel melden.

Auch Bürgermeisterin Wally Feiden schätzt die freiwillige Mitarbeit der Feuerwehrjugend sehr. Links Hauptbrandmeisterin Patricia Wiesel, rechts Oberbrandmeister Markus Ziegert

 

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Sport

Erster Neuzugang: Joe Mvuezolo Junior jetzt ein Dragon

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Joe Mvuezolo Junior

Bad Honnef. Mit Forward Joe Mvuezolo Junior präsentieren die Dragons Rhöndorf ihren ersten Neuzugang für die kommende ProB-Saison 2018/2019. Der 22 Jahre alte Brite kommt von der renommierten Montana State University, Mitglied einer der Top-Divisionen der nordamerikanischen College-Liga NCAA.

„Mit Joe bekommen wir nicht nur einen äußerst athletischen Spieler mit gleichzeitig gutem Wurf, sondern vor allem auch einen Spieler, der darauf brennt, im professionellen Basketball Fuß zu fassen, und bereit ist dafür viel zu investieren”, so Headcoach Thomas Adelt.

Der 1,98 Meter große Spieler, der von der U16 bis zur U20 sämtliche britischen Nationalmannschaften durchlaufen hat, soll ein wichtiger Faktor des neuen Drachen-Teams sein. Adelt: „Wir haben viel Arbeit investiert, um einen Spieler wie Joe zu finden.”

In seinem Senior-Jahr im Team der Bobcats kam der gebürtig aus London stammende vielseitige Flügelspieler in insgesamt 32 Spielen zum Einsatz. Er konnte 2017/2018 im Team von Headcoach Brian Fish bei 21 Minuten Einsatzzeit pro Partie durchschnittlich 7,8 Punkte und 3,4 Rebounds verbuchen.

Profil
Name: Joe Mvuezolo Junior
Position: Forward
Geburtstag: 06.01.1996
Größe: 1,98 Meter
Nationalität: britisch
Letzte Station: Montana State University (NCAA I)

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Region

SPD-Hartmann will „Bad Bank“ für Städte und Gemeinden

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Region. Die Städte und Gemeinden in NRW müssen echte Werkstätten des lokalen Fortschritts sein, fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann. Deshlab müssten sie von ihrer Schuldenlast befreit werden. „In den Räten muss über Zukunftsinvestitionen entschieden werden können. Stattdessen debattieren Räte darüber, welches Schwimmbad oder Jugendzentrum man als nächstes schließt. Das darf nicht sein”, so Hartmann.

Als Lösung schlägt er eine Bad-Bank für Altschulden vor. Es müsse endlich wieder demokratische Gestaltungsspielräume vor Ort geben.

„In unseren Städten und Gemeinden organisieren wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Integration und die soziale Teilhabe für alle Menschen. Bund und Land dürfen sie bei dieser Herausforderung nicht im Stich lassen“, so Hartmann weiter.

Hartmanns „Bad Bank“ solle als Fonds funktionieren und Bund, Länder, Kommunen beteiligen, die dann binnen 20 bis 30 Jahren die Schulden tilgen. Die kommunale Entschuldung jetzt anzugehen, wenn die Zinsen bei einem Prozent und noch nicht bei zwei oder drei Prozent liegen, sei sinnvoll. Das gäbe den Räten endlich wieder Gestaltungsspielräume zurück.

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Aegidienberg

Bad Honnefer Metzgerei gewinnt “Ludwig”

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Klaus Werner mit dem “Ludwig” | Foto: IHK

Klaus Werner mit dem “Ludwig” | Foto: IHK

Bad Honnef-Aegidienberg/Bonn. Der Ludwig 2018 für das beste mittelständische Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg geht an Werner’s Metzgerei GmbH & Co. KG aus Bad Honnef. Ausgerichtet wurde der regionale Wettbewerb von der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der regionalen Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung (OPS), SC Lötters aus Bonn.

„Die Entscheidung ist angesichts einer Vielzahl von guten Bewerbungen nicht leicht gefallen, aber Werner´s Metzgerei hat in der Summe der Kategorien Gesamtentwicklung, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung / Innovation, Service / Kundennähe / Marketing sowie regionales Engagement die Nase für die Jury deutlich vorne gehabt”, sagte IHK-Präsident Stefan Hagen bei der Preisverleihung in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg.

„Die Liebe zum Beruf und den hochwertig hergestellten Produkten zeichnet den Sieger mit über 150 Beschäftigten aus“, erläuterte Dr. Christine Lötters für die Jury: „Werner´s Metzgerei konzentriert sich auf ihre Kernkompetenz; die traditionelle Verarbeitung und Veredelung von regional erzeugtem Fleisch.“ Der Jahresumsatz stieg 2014 über die Zehn-Millionen Euro-Marke und in den vergangenen fünf Jahren um 174 Prozent. Mit familienfreundlichen Arbeitszeiten in einer nicht einfachen Branche, kulinarischen Leckerbissen wie dem „Drachenfelsgriller“ und der Grillwurst „R(h)einländer“, ausgeprägtem regionalen Engagement und innovativem Marketing punktete das Unternehmen aus Bad Honnef in allen Kategorien.

Weitere Gewinner des Ludwig 2018 sind:
Kategorie besondere unternehmerische Leistung: DERPART Reisebüro Papendick GmbH & Co. KG, Siegburg
Kategorie regionales Engagement: Profitlich & Co. Immobilien KG, Bonn
Kategorie Marketing: Helm-Einrichtung GmbH, Troisdorf
Kategorie Nachhaltigkeit: Creapaper GmbH, Hennef
Kategorie Innovation: KMA Umwelttechnik GmbH, Königswinter
Kategorie Wachstum: ZBV – AUTOMATION GmbH, Troisdorf

 

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JOHNA22. Juni 2018
Noch 5 Tage.

Juni

23Jun19:0021:00Konzert „Romantischer Sommerabend“

24Jun14:0018:002. Sommerfest im Brückenhof

28Jun18:0022:30Kunst! Rasen, Bonn, Germany

29Jun16:0022:00Bad Honnefer Schlemmerabend das kulinarische Ereignis

29Jun20:0023:00Jazz Pack

30JunJeden TagYin-Yoga Workshop

30Jun13:0017:00Vulkane, Mönche und Wein Im Siebengebirge


 

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