Aegidienberg, Feuerwehr, Titel

Bad Honnef und die "Superfeuerwehr" – 50-jährige Erfolgsgeschichte

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Kameradschaft steht im Vordergrund: Jugendfeuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef | Großfeuerwehrtag in Bad Honnef. Während auf der Insel Grafenwerth “50 Jahre Jugendfeuerwehr” gefeiert wurde, gabs in Aegidienberg ein Spendenevent.

“50 Jahre Jugendfeuerwehr – Eine 50-jährige Erfolgsgeschichte”. Bad Honnefs Feuerwehrchef Thorsten Budde hätte es nicht treffender sagen können, als er heute auf der Insel Grafenwerth die Historie der Jugendfeuerwehr Bad Honnef skizzierte.

Die Wiese war voll von knallroten Feuerwehrautos, Ständen mit Getränken, Kuchen und Gegrilltem. Neben Feuerwehrmitgliedern aus Bad Honnef und Wittichenau wollten sich zahlreiche Zuschauer das Spektakel nicht entgehen lassen.

35 Jugendliche, darunter drei Mädchen, zählt die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef heute, “dreimal so viel wie zur Gründungszeit”, so Budde. Insgesamt hat die Feuerwehr 127 Mitglieder und teilt sich auf in die Löschzüge Mitte, Selhof, Rhöndorf und Aegidienberg.

Während die Jugendlichen organisationsmäßig schon eine Gruppe bilden, rückt man bei den Senioren auch näher zusammen. Die bisherige räumliche Trennung zwischen Selhof und Mitte wurde jetzt aufgehoben. Bislang hatten die beiden Löschzüge im Hauptgbäude in der Selhofer Straße unterschiedliche Dienstetagen.

Bürgermeisterin Feiden sprach von Frauenpower und bezog sich dabei auf die Leiterin der Jugendfeuerwehr, Patricia Wiesel. Sie wurde heute für weitere sechs Jahre bestätigt. Eine weitere Auszeichnung erhielt Heinz Olbermann für herausragende Dienste für die Jugendfeuerwehr. Er bekam die Florianmedaille der Jugendfeuerwehr NRW überreicht.

Im Anschluss an den offiziellen Teil zeigten die Jugendlichen ihr Können. In Schauübungen demonstrierten sie, was sie bisher gelernt haben. Im Ernstfall anwenden können sie ihre Erfahrungen noch nicht. Eingesetzt werden können sie erst ab dem 18. Lebensjahr. Was zählt ist die Kameradschaft, der Umgang mit Technik und der Wille, für das Gemeinwohl da zu sein.

Mit einem Spiel ohne Grenzen, einem Kindermalwettbewerb und dem Einsatz des Brandsimulators ging der denkwürdige Tag zu Ende. Thorsten Budde: “Wir haben eine Superfeuerwehr”.

Übungspuppe für Löschzug Aegidienberg

Am Abend wurde dann in Aegidienberg gleich weitergefeiert. Eine von einem ortsansässigen Geldinstitut gesponserte Übungspuppe wurde feierlich an den Löschzug Aegidienberg übergeben. Darüber freuten sich besonders Stadtbrandinspektor Franz Josef Tix, Hauptbrandmeister Udo Krewinkel und Ansgar Fraund vom Förderverein.

Im weiteren Verlauf war Feiern angesagt mit Musik, Leckereien, Kölsch und Antialkohlischem.

 

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Stolz auf ihren ehrenamtlichen Job: Volkmar Blech (l.) und Leonhard Leven aus Aegidienberg
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Florianmedaille für Heinz Olbermann
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Ihr erstes Interview für die Rundschau: Jungfeuerwehrmänner aus Bad Honnef
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Jugendfeuerwehrchefin Patricia Wiesel mit der Rosenkönigin und ihrer Prinzessin

 

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