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Bad Honnef

Betrügerische Anrufe bei Honnefer Seniorin – Mehrere tausend EUR erbeutet

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Bad Honnef | Ganz schön dreist! Am Mittwoch ergaunerten in den Mittagsstunden noch unbekannte Täter mehrere tausend Euro von einer 74-jährigen Frau – der Betrug wurde hierbei über einen telefonischen Kontakt eingefädelt.

Bereits in den späteren Abendstunden des 23.08.2016 erhielt die Seniorin in ihrer Bad Honnefer Wohnung einen Anruf von einem ihr unbekannten Mann. Dieser gab sich als “Mitarbeiter der Polizei” aus und erklärte der Seniorin, dass ihm Erkenntnisse über “rumänische Täter, die es auf ihr Vermögen abgesehen hätten”, vorliegen würden. Außerdem seien ihre Bankdaten bekannt.

Nachdem die Frau zunächst skeptisch war und das erste Gespräch beendet hatte, ließ sie sich bei einem weiteren Anruf auf die Telefonate ein, da in ihrem Display die Rufnummer des Anrufenden mit “0228 110” angezeigt wurde und sie somit glaubte, tatsächlich mit der Polizei zu sprechen. In weiteren Gesprächen wurde der Seniorin schließlich empfohlen, ihr gesamtes Bargeld von den Konten abzuheben und dieses so zu “sichern”.

Die 74-Jährige hob schließlich mehrere tausend Euro ab, verstaute das Geld in einem Umschlag und übergab die gesamte Barschaft schließlich – wie telefonisch mit dem Unbekannten vereinbart – gegen 10 Uhr an einen “beauftragten Boten”. Der Unbekannte, der zeitweise gemeinsam mit einer Frau, die sich als “Staatsanwältin” ausgabe, auf die Geschädigte am Telefon eingeredet hatte, sagte schließlich zu, das Bargeld nach erfolgter Prüfung in den Nachmittagsstunden wieder zurück zu geben. Nachdem sie ihr Bargeld jedoch in den Nachmittagsstunden nicht zurück erhielt, schaltete die Seniorin die Polizei ein.

Das zuständige KK 24 hat die Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen und rät:

  • Seien Sie skeptisch bei Anrufen von angeblichen Polizeibeamten und/oder Staatsanwälten, auch wenn diese vor mutmaßlichen Straftätern warnen!
  • Hinweis auf Call id Spoofing (im vorliegenden Fall mit der “0228110”): Die Polizei ruft nie mit der Kennung “110” an
  • Die Polizei warnt auch telefonisch nicht vor möglichen bevorstehenden Einbrüchen
  • Nutzen Sie bei zweifelhaften Sachverhalten die Rückrufmöglichkeit bei der polizeilichen Leitstelle und wählen Sie im Ernstfall auch den polizeilichen Notruf 110 !

Hinweise auf verdächtige Beobachtungen oder Feststellungen, die ggf. auch mit dem aktuellen Fall im Zusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 150 entgegen.

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Bad Honnef

Bombenentschärfung: Auch Malteser im Einsatz

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Malteser

Bad Honnef. Auch die Bad Honnefer Malteser waren am Freitagabend bei der Entschärfung zweier Weltkriegsbomben in Troisdorf im Einsatz. Sie unterstützten mit 15 ehrenamtlichen Sanitätern und fünf Fahrzeugen ihre Malteser-Kollegen aus Bornheim, Lohmar und Siegburg.

Die Funkmeldeempfänger und Handys der Ehrenamtlichen klingelten am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr mit dem Einsatzstichwort “Eileinsatz für die Notfallkrankenwagen”; der Vollalarm für alle Helfer folgte wenige Minuten später. Bereits zehn Minuten nach Alarmierung rollte das erste Fahrzeug einsatzbereit vom Hof des Malteser Quartiers an der Quellenstraße in Bad Honnef.  Unter anderem wurden die beiden Notfallkrankenwagen der Bad Honnefer Einsatzeinheit angefordert. Sie halfen, Bewohner einer von der Evakuierung betroffenen Pflegeeinrichtung zu transportieren. Weitere Honnefer Malteser unterstützten die der Betreuung der Evakuierten. Sie stellten die technische Unterstützung und die sanitätsdienstliche Versorgung der Behelfsunterkunft sicher. Nach der Bombenentschärfung gab der Kampfmittelräumdienst rasch Entwarnung, und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Für die Besatzung des letzten Honnefer Fahrzeugs war um 21:15 Uhr Einsatzende.

Das Honnefer Helferkontingent wurde von Gruppenführer Max Kornfeld geleitet, der dabei von den Zugtruppführern Christian Büsch und Cornelius Dirk unterstützt wurde. Den Einsatz der verschiedenen Ortsgliederungen aus dem Rhein-Sieg-Kreis koordinierte die Leitung Einsatzdienste.

Ehrenamtlich bereit für Not- und Katastrophenfälle

Die Malteser unterhalten zwei Einsatzeinheiten im Rhein-Sieg-Kreis. Jede Einsatzeinheit umfasst rund 30 Einsatzkräfte, einen Arzt und einen Zugführer, die alle ehrenamtlich tätig sind. Neben Sanitätern gehören der Einheit auch Betreuungshelfer an. Sie verfügen über Geräte und Material, um eine große Zahl von Menschen zu verpflegen und ihre vorübergehende Unterbringung sicherzustellen. Zu den Aufgaben des Betreuungsdienstes gehören auch die Mitwirkung bei der Registrierung von Betroffenen und die Versorgung der Einsatzkräfte. Verstärkung durch weitere Ehrenamtliche ist immer herzlich willkommen. Auskunft geben die örtlichen Malteser-Dienststellen.

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Bad Honnef

Fußballcamp beim FV Bad Honnef – Auch in den Ferien rollt der Ball

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Bad Honnef. Auch in der Ferienzeit machen die Bad Honnefer Sportvereine den jungen Sportlern attraktive Angebote. In Zusammenarbeit mit Intersport Axel Schmidt und der Stadtsparkasse Bad Honnef findet zurzeit das Fußballferiencamp auf der HFV-Anlage an der Schmelztalstraße statt.

Heute schauten HFV-Vorstand Markus Osterbrink und die Sponsorenvertreter Axel Schmidt und Harald Schmeling vorbei.

CityVideo Bad Honnef - ansehen mit Vimeo.
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Bad Honnef

DRK Bad Honnef sicherte Versorgung bei Bombenentschärfung in Troisdorf

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Das DRK Bad Honnef stellte am Abend in Troisdorf auch den Abschnittsleiter Betreuung | Foto: DRK Bad Honnef

Bad Honnef. Zwei Weltkriegsbomben wurden heute Abend bei Bauarbeiten in Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte gefunden. Die jeweils 250-Kilo-Gramm schweren Blindgänger wurden erfolgreich entschärft.

Versorgt wurden die Anwohner und Einsatzkräfte unter anderem vom DRK Bad Honnef, das mit dem Verpflegungs- und dem Einsatzleitungswagen vor Ort war. Zusätzlich stellten die Honnefer den Abschnittsleiter Betreuung für den Rhein-Sieg-Kreis.

Über 110 Betroffene sowie rund 200 Einsatzkräfte versorgten die Betreuungsdienst-Einheiten aus dem Rhein-Sieg-Kreis mit rund 750 Portionen Bockwurst mit Brötchen und Kartoffelsalat, 25 Liter Kaffee und rund 250 Liter Kaltgetränken. Der Einsatz der Ehrenamtlichen dauerte rund fünf Stunden.

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