Titel

Die rote Tanja, volle Pulle Renter und mehr Sex

Eins bisschen mehr Sex, bitte
Eins bisschen mehr Sex, bitte

Bad Honnef | “Und das ist unsere Tanja, sie wohnt in Dortmund und macht beim DRK in Honnef Dienst” verriet DRK-Bereitschaftsleiter Jens Koelzer. Wie kütt dat dann? Marco Franz hatte sie eingeladen, doch mal beim DRK Bad Honnef vorbei zu schauen. Seitdem ist sie Feuer und Flamme für die Westhoven-Crew. 

“Die sind einfach alle total nett hier, deshalb komme ich zwei- bis dreimal im Monat nach Bad Honnef und nehme an Einsätzen teil”, begründet Tanja Hahn ihren ehrenamtlichen Ortswechsel.

Heute war ihr Einsatzort die Insel Grafenwerth. Rhein in Flammen stand auf dem Programm. Zum ersten Mal unter der Regie von Helge Kirscht und Helga Gebel-Erbach. Die zelebrierten ein Programm, das sich gewaschen hatte.

Um 12 Uhr ging es los mit Folk und Rock, nachmittags gabs eine Musicalshow mit Into Nation, danach rockte und soulte Bäd Honnef mit Bürgermeisterkandidat Otto Neuhoff am Keyboard. Cool: die Band opferte eine halbe Stunde ihrer Auftrittszeit und überließ dafür Bad Honnefs Newcomer Part of the Crowd die Bühne. Die Jungs um Janik Langbein gaben alles und hatten die Fans bald auf ihrer Seite. Papa Langbein verteilte zwischenzeitlich eifrig Band-Aufkleber.

Pünktlich zur Wahlzeit ein Interview mit den Bürgermeisterkandidaten Otto Neuhoff, Sebastian Wolff und Guido Leiwig auf der großen Bühne. “Mein schwerstes”, gestand Sebastian Wolff und lachte. Eine Frage, “die konnte ich gerade noch so beantworten”.

Nach 20 Uhr der angekündigte Stargast Kathy Kelly. Super Stimme. Kaum zu glauben, dass sie sich mal fürs Supertalent verschwendete. Dann füllte sich die Bühne mit Rentnern. Ein Chor älterer Frauen und Männer über 70 rockte für die Bad Honnefer und die niederländische Fernsehsendung “Golden Oldies”. In der Heimat sind sie bereits Stars, jetzt wollen sie Deutschland erobern.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte die Kölner Gruppe Jimix mit Soul- und Funk-Music und Sängerin Kima. Bevor die Insel in Flammen stand, musste Jimmy Klimsop ein klein wenig nachhelfen: “Ein bisschen mehr Sex, bitte.” Leicht gesagt. Doch dann klappte es bei den Fans noch mit dem Hüftschwung.

Stark, was die Veranstalter in relativ kurzer Zeit auf die Beine stellten. Wären sie nicht ins kalte Wasser gesprungen, gäb’s in Bad Honnef kein Rhein in Flammen-Event mehr. Positiv: Die Bühne wurde zentral aufgestellt mit der Öffnung zum Rhein. Das fanden viele Besucher so besser.

Die Einsätze des DRK hielten sich bis 22 Uhr in Grenzen. Die 25 ehrenamtlichen Rot-Kreuzler mussten nur dreimal zu einem Transport ins Krankenhaus ausrücken,  Am Ende des Festes registrierte das DRK 38 medizinische Behandlungen und 11 Krankenhaustransporte. Insgesamt stellte das DRK Rhein-Sieg für die Veranstaltungen im Kreis mehr als 80 Helfer zur Verfügung.

Polizei und Rettungsdienst gaben die inoffizielle Besucherzahl auf der Festwiese mit 12.000-15.000 an.

 

 

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  1. eine Veröffentlichung so toll, dass es mir leid tut nicht noch den Abend mitbekommen zu haben!
    Auch die Fotos sind klasse!!!

    Liebe Grüße,
    Florette Hill

  2. Hallo zusammen,
    ich war am Samstag auch auf der Insel. Das Programm und die Atmosphäre sind auch bei mir/uns sehr gut angekommen und ich kann nur den Hut vor den Veranstaltern ziehen!
    Ihr Bericht hier hat allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn die meines Erachtens musikalisch beste und eingespielteste Band “Die Brandstifter” wird in Ihrem Artikel nicht mal erwähnt. Ob der geneigte Verfasser des Berichtszu der Zeit Essen war, oder ob es daran liegt, daß die Band nicht aus Bad Honnef stammt, oder woran auch immer es liegen mag…die Gruppe wird einfach nicht erwähnt. Journalistisch halte ich das für einen derben Patzer, der nicht passieren sollte, und der auch für eine Band, die gerade dabei ist sich einen Namen zu machen, nicht gerade förderlich ist.
    Besonders bemerkenswert vor Allem unter dem Aspekt daß, als einer der dicksten Patzer in der Veranstaltung (die Aktion mit dem “Happy”-Song) passierte, der Gitarrist der Band spontan mit der Moderatorin einen improvisierten Blues spielte um die Zeit zu überbrücken…
    Wie gesagt, das Fest war schön, der Artikel ist leider lückenhaft!

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