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Die schöne Mila Röder – wer war sie wirklich?

mila röder - Die schöne Mila Röder – wer war sie wirklich?

Bad Honnef – Bereits zur Zeit des ehemaligen Stadtdirektors Dr. Wahl beschäftigte sich der Leistungskurs Kunst des Siebengebirgsgymnasiums mit den Wandmalereien in dem Mausoleum der Familie auf dem Alten Friedhof in Bad Honnef. Renate Mahnke beleuchtete in einem Vortrag im Gutenberghaus – in dem auch die Marmorbüste von Robert Cauer der schönen Mila zu bewundern war – das Leben und Sterben der zu ihrer Zeit berühmten Sängerin.

Eine wissenschaftliche Untersuchung der Wandmalerei des Künstlers Adolf Schmitz-Crolenburg der Düsseldorfer Malerschule erfolgte durch die Kunsthistorikerin Dr. Silke Tofahrn . Die Untersuchung wurde durch die Dr. Axe Stiftung finanziert und die Ergebnisse wurden in einem umfangreichen Gutachten festgehalten.

Noch nicht aufgedeckt waren die rätselhafte Abstammung der Künstlerin und die näheren Umstände ihrer familiären Verhältnisse und deren Abhängigkeiten. Catrin Möderler hat sich dieser Ergründung mit Erfolg angenommen. Sie hat die besten Voraussetzungen dafür. Catrin Möderle studierte Gesang an der Musikhochschule in Köln und absolvierte ein Aufbaustudium im Fach Kulturmanagement. Als Journalistin widmete sie sich den Fachgebieten Kultur und klassische Musik. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem 19. Jahrhundert und seinen faszinierenden Persönlichkeiten. Das weckte auch ihr Interesse an Mila Röder. Sie erforschte die Familiengeschichte um Betrug, Ehebruch, Flucht, Ruhm, märchenhaftem Reichtum, höfische Kreise. Selbstmord, Krankheit, Tod und letzte Ruhe und beschreibt sie in ihrem Roman: „MILA RÖDER. EIN BÜHNENREIFES LEBEN“.

Catrin Möderler wird den Interessierten die Geheimnisse verraten, die noch immer die „schöne Mila“ umgeben und von denen auch Zeitgenossen wie der Honnefer Schriftsteller Franzjosef Schneider noch nichts ahnten.

Diese Neuigkeiten gibt es am Sonntag, dem 20. Oktober 2019, 16:00 UIhr bei einem Vortrag zu den Forschungsergebnissen von Catrin Möderler in der Heimatstube des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, Löwenburgstr. 28.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. (W.B.)

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