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Genial! Rhöndorfer Standarte auf Flohmarkt in Amsterdam gefunden

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Bad Honnef-Rhöndorf | Allein dafür hat sich die Einrichtung der Heimatstube des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf gelohnt. Seit Samstag sind dort offiziell historische Standarten zu sehen, die nicht nur Traditionalisten begeistern dürften. Darunter die älteste Vereinsfahne Bad Honnefs. Die stammt von 1838 und gehörte zum Junggesellen-Schützenverein Rhöndorf.

Karl Schürmann vor der ältesten Vereinsfahne Bad Honnefs

Karl Schürmann vor der ältesten Vereinsfahne Bad Honnefs

Es gibt ein weiteres tolles Stück Heimatstubengeschichte: “Als ich von der Standarte des Männergesangvereins hörte, habe ich sofort veranlasst, dass die nach Rhöndorf kommt”, erzählt voller Stolz  Karl Schürmann, Vorstandsmitglied des Heimat- und Bürgervereins. Ein Freund von ihm entdeckte sie auf dem Amsterdamer Flohmarkt, wurde mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet und zum Einkauf wieder nach Holland geschickt. Diese Standarte zierte die Räume des Männergesangvereins Rhoendorf, der 1868 gegründet wurde und den es schon lange nicht mehr gibt.

Als Multifunktionshaus versteht der Vorsitzende des Bürger- und Ortsvereins, Hans-Jörg Haselier, die Heimatstube in der Löwenburgstraße. Ausstellungen, Vorträge, Buchpräsentationen – all dies ist möglich in dem kulturhistorischen Kleinod, das sich über zwei Etagen erstreckt. Zur Verfügung gestellt hat es Konditor-Schwester Karla Profittlich.

Wenn auch jeder Stubenbereich ein heimatkundlicher Knalleffekt ist, so hebt sich der Penatenraum noch einmal besonders ab. Tuben, Dosen, Geschichten in Papierform – alles übersichtlich vor einer Riesen-Bildtapete angeordnet, die die Chronologie des ehemaligen Bad Honnefer Unternehmens abbildet. Zusammengestellt wurde der Raum von Alfred Nolden, Urenkel von Penaten-Gründer Max Riese.

Penaten – das war auch das Stichwort für Bürgermeister Otto Neuhoff. An den Produkten sei natürlich auch sein Popo nicht vorbeigekommen. Er hatte über weitere Beziehungspunkte zu berichten. Während der Schulzeit hat er bei Penaten seine ersten Groschen verdient und dort, wo er jetzt in Rhöndorf wohnt, wurde die erste Creme angerührt.

Landrat Sebastian Schuster lobte Rhöndorf als starken Ast des Baums Rhein-Sieg-Kreis. Was hier geleistet würde, sei schon einmalig.

Jörg Haselier wünscht, sich, dass die Heimatstube rege genutzt wird und kein Tourist an ihr vorbeigeht. Der Standort ist ideal. Die Löwenburgstraße wird von den meisten Wanderern genutzt, die sich durch die unbeschreiblichen Eindrücke des Siebengebirgsdschungels euphorisieren lassen wollen.

Landrat Sebastian Schuster und Kreistagsabgeordneter Jörg Haselier symbolisieren: Mit dem Kreis ist Bad Honnef wohl behütet

Landrat Sebastian Schuster (r.) und Kreistagsabgeordneter Jörg Haselier (l.) symbolisieren: Mit dem Kreis ist Bad Honnef wohl behütet

Blauer Penatenraum in der Heimatstube

Blauer Penatenraum in der Heimatstube

Steckte viel Zeit und Arbeit in die Heimatstube: Alfred Höhler

Steckte viel Zeit und Arbeit in die Heimatstube: Ex-Jungfrau Alfred Höhler

Vorsitzender Jörg Haselier im Gespräch mit einem Besucher. Links Wolfgang Kehren

Vorsitzender Jörg Haselier im Gespräch mit einem Besucher. Links Wolfgang Kehren, der 28 Werke aus dem Nachlass seiner Eltern zur Verfügung stellte

Grafische Kostbarkeiten ...

Grafische Kostbarkeiten …

... und historische Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten

… und historische Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten

Begeisterte Schützenköniginnen: Malu Redeligx und Marie Jose Püllen

Begeisterte Heimtstubenfans: Schützenköniginnen Malu Redeligx und Marie Jose Püllen

 

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Bürgerbegehren: “Rettet den Stadtgarten” – Unterschriftenliste

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“Seit heute liegt uns die bisher ausstehende Kostenschätzung der Stadt Bad Honnef vor. Dabei musste die Stadtverwaltung die Kosten beziffern, die auf sie zukommt, wenn das Bürgerbegehren erfolgreich ist. Fazit: Wird die Bebauung des nördlichen Stadtgartens verhindert, „… existiert keine konkrete Planung als Basis für eine Kostenschätzung…“, so die Stadtverwaltung.

Gleichzeitig ist die Vorlage der Kostenschätzung der offizielle Startschuss für die am 19. Juli 2018 beginnende sechswöchige Unterschriftensammlung. Genau in der Zeit der Sommerferien müssen wir mindestens 1.658 gültige Unterschriften sammeln, damit der Aufstellungsbeschluss zur Bebauung aufgehoben werden kann.

Unterschreiben dürfen alle Einwohner*innen, die mindestens 16 Jahre alt und EU-Bürger*innen sind und zudem ihren Erstwohnsitz in Bad Honnef haben. Die Unterschriftenlisten, auf denen die Befürworter*innen auch ihre Adresse und ihr Geburtsdatum angeben müssen, werden nach Beendigung der Unterschriftensammlung von der Stadtverwaltung auf ihre Gültigkeit geprüft.

Erreichen wir das geforderte Unterschriften-Quorum, muss sich der Rat mit dem Bürgerbegehren auseinander setzen und entscheiden, diesem beizutreten (dann wäre die Bebauungsplanung aufgehoben) oder es abzulehnen (dann käme es zu einem Bürgerentscheid).

Am Freitag, dem 20. Juli 2018, startet die Unterschriftensammlung. Sechs Wochen lang wird jeden Freitag- und Samstag-Vormittag in der Bad Honnefer Fußgängerzone ein Stand aufgebaut, auf dem Listen ausgelegt werden, in welche die Bürger*innen ihre Daten und Unterschriften eintragen können. Zudem setzen wir auf Hausbesuche, um auch persönlich möglichst viele Bad Honnefer Bürger*innen anzusprechen.

Wir erhoffen uns mit dem Bürgerbegehren, dass der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, sondern ein wertvolles grünes Areal im Zentrum der Stadt erhalten bleibt, sinnvoll gepflegt und Bad Honnef um eine Perle reicher wird.

Für die Erreichung dieses Ziels haben wir eigens den gemeinnützigen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“ gegründet. Zunächst ist unter dessen Dach das Bürgerbegehren angesiedelt, später – im Erfolgsfall – auch die Unterstützung von Stadtgarten-Projekten. In diesem Zusammenhang bitten wir um Geldspenden, durch welche die Kosten für Rechtsberatung, Plakatierung, Flyer, Banner usw. refinanziert werden sollen. Überschüssige Gelder fließen dann in Folgeprojekte. Alle Spender*innen erhalten einen Spendennachweis des Vereins.

Spendenkonto: DE75 5745 0120 0030 2846 73 bei der Sparkasse Neuwied.”

Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten”

Unterschriftenliste zum Download

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Bad Honnef

Sibi gewinnt Deutschlandfinale von Business@school

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Das Siegerteam bei der Preisverleihung - Tim Stauf, Rebekka Ballering, Helene Balles, Joanna Baumann, Julius Langenbach und Dr. Andreas Dinger von BCG (v.l.n.r.) | Foto: Sibi

Bad Honnef-Rommersdorf. Das Team des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef hat mit seiner Geschäftsidee „GrasSwipe“ den von der Boston Consulting Group BCG zum zwanzigsten Mal organisierten Wirtschaftswettbewerb für Schüler gewonnen. Joanna Baumann, Rebekka Ballering, Helene Balles, Julius Langenbach und Tim Stauf (alle 17) überzeugten die hochkarätig besetzte Wirtschaftsjury mit ihrer ausgereiften Geschäftsidee, umweltfreundliches Toilettenpapier aus Gras herzustellen.

Nach dem lokalen und regionalen Wettbewerb entschieden die Honnefer nun auch zunächst die mit neun Teams aus ganz Deutschland besetzte Vorrunde des bundesweiten Finales in München für sich. In der Endrunde traten sie dann gegen die Sieger der drei Vorrunden an und gewannen mit einer fundierten Präsentation überzeugend den Wettbewerb.

Die Sibischüler wurden ein Jahr lang in dem Projektkurs „Wirtschaft“ intensiv auch durch den ehemaligen SIBI-Schüler und Marco Vietinghoff und Teilnehmer des Vorjahres betreut. Das Projekt wird am Sibi zudem durch die Hans-Trappen-Stiftung und den Verein Ökonomie im Unterreicht e.V. unterstützt.

An dem Wettbewerb nehmen jährlich ca. 90 Schulen aus dem Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland teil. Ziel ist es, Schülern Wirtschaftsthemen praxisnah zu vermitteln: In drei Phasen lernen die Jugendlichen anhand konkreter Beispiele, Unternehmen zu analysieren, Markt und Wettbewerb zu verstehen und eine eigene Geschäftsidee inklusive Businessplan zu entwickeln. Das Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef nimmt seit 15 Jahren regelmäßig an Business@school teil und konnte mehrfach schon den Regionalentscheid, noch nie aber das Finale in München gewinnen. (G.P.)

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Bad Honnef

Freizeitbad Grafenwerth: Wettbewerbe im Turmspringen und Balancieren

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Bad Honnef. Im Freizeitbad auf der Insel Grafenwerth finden am Sonntag, 24.06.2018, ab 12:00 Uhr Wettbewerbe im Turmspringen statt. Im „Arschbomben-Wettbewerb“ werden Siegerinnen und Sieger ermittelt. Geschicklichkeit und Akrobatik können auf der neuen Waterline gezeigt werden.

Teilnehmende sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Tipps und Tricks gibt es von Profispringern des SV Neptun Aachen Benedikt Donay und Alexander Lube. Die Moderation übernimmt Chris Fuhrmann, die ehemalige Stimme der Dragons. (C.P.)

 

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Mai, 2019

21Mai17:3019:30Abendworkshop

23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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