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Bad Honnef

“Heimat shoppen”: “Es geht nicht gegen das Internet, sondern um die Stärkung des Einzelhandels”

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Bad Honnef | Demografischer Wandel, Internethandel – Themen, mit denen sich die Wirtschaft vor Ort beschäftigt. Auch in Bad Honnef.

Nun hat der Einzelhandelsverband (EHV) Bonn Rhein-Sieg Euskirchen e. V. und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg beschlossen, mit der Aktion “Heimat shoppen” am 11. und 12. September auf die zahlreichen Leistungen der Händler vor Ort und den Wert des Einzelhandels für Stadt und Bürger aufmerksam machen. Dazu finden Aktivitäten in der Bundesstadt Bonn und in zahlreichen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises statt. Schirmherr der Aktion, die 2014 von der IHK Mittlerer Niederrhein initiiert wurde, ist NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Auch der Centrum e.V., die Vertretung des Innenstadthandels, beteiligt sich.

“Heimat shoppen stärkt die Kommunen vor Ort”, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: “Jeder Euro, den Kunden innerhalb der Gemeindegrenzen ausgeben, nutzt der Heimat, denn Einzelhändler und Gastronomen zahlen Gewerbesteuer. Somit stärkt jeder Einkauf oder auch der Restaurantbesuch die wirtschaftliche Grundlage des eigenen Ortes.”

Ferner bedeute Heimat shoppen auch weniger Umweltbelastung durch weniger Energieverbrauch und weniger Staus. EHV-Hauptgeschäftsführer Uwe Stephan stellt weitere Gründe für die gemeinsame Aktion heraus: “Nicht nur Gebäude und Geschichte machen einen Ort besonders. Auch die Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten und die Besonderheit der Gastronomie prägen die Kommunen. Je mehr Bürger diese Angebote nutzen, desto attraktiver und lebendiger wird die eigene Stadt oder Gemeinde.”

Heimat shoppen sichere Arbeit und Ausbildung, da der Einzelhandel zu den größten Arbeitgebern und Berufsausbildern vor Ort zähle. Der Einkauf vor Ort bedeute aber auch die Unterstützung von Brauchtum und Bürgerengagement durch lokale Veranstaltungen oder Festivitäten. Stephan: “Heimat shoppen bedeutet schließlich einkaufen bei Nachbarn und Freunden: Gute Beratung und Service steigern die Kundenzufriedenheit. Wer kann besser beraten als jemand der weiß, was die Kunden vor Ort wünschen.”

“Auf keinen Fall richtet sich die Aktion gegen den Internethandel, das wollen wir gerade nicht”, sagt Prof. Dr. Werner Wimmers, Geschäftsführer Handel, Verkehr, Tourismus und Kultur bei der IHK gegenüber Honnef heute. Erstens mache das keinen Sinn, zweitens bringe das Internet dem Einzelhandel vor Ort Vorteile. So könne man sich das Produkt im Internet angucken und im Geschäft kaufen. Vorteil: “Besserer Service und oftmals geht das auch schneller”, so Wimmers. In manchen Städten würde die bestellte Ware vom Einzelhandel auch gleich selbst ausgeliefert.

Große Erfolge erzielt zurzeit die Stadt Wuppertal mit der Plattform “Online-City”.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Ingo Olbermann

    21. August 2015 eingestellt am 11:15

    Zitat von Dr. Wimmers: “So könne man sich das Produkt im Internet angucken und im Geschäft kaufen.”
    Leider passiert aber zu häufig der umgekehrte Fall: Beratung im Geschäft vor Ort, Einkauf im Internet.

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Bad Honnef

Angebrannte Brötchen sorgten für Feuerwehreinsatz

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Diese angebrannten Brötchen lösten am Abend eine Brandmeldeanlage Am Spitzenbach aus | Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef/Aegidienberg. Einen einsatzstarken Abend haben die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef hinter sich. Fast zeitgleich wurden gegen 19.30 Uhr alle Löscheinheiten alarmiert.

Ein angebranntes Brötchen löste die Brandmeldeanlage (BMA) in einem Haus Am Spitzenbach aus. Größerer Schaden entstand nicht. Im Einsatz waren hier die Löschgruppe Rhöndorf und der Löschzug Bad Honnef.

Der Löschzug Aegidienberg rückte zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und Leichtverletzten auf der A3 aus. Er sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst.

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Bad Honnef

Funkamateure funken vom Leuchtturmgelände in Berck-sur-Mer

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Leuchtturm in Berck-sur-Mer

Bad Honnef. Vom 16. bis zum 19. August diesen Jahres reisen mehrere Bad Honnefer Funkamateure/Innen nach Berck-sur-Mer, um vom Gelände des dortigen im Jahr 1950/51 erneuerten und 2005 umfassend renovierten Bercker Leuchtturmes Amateurfunkkontakte in alle Welt zu erstellen.

„Bereits in den vergangenen Jahren erreichten wir über Amateurfunk aus Berck-sur-Mer 1020 Funkkontakte in 52 Ländern der Erde auf fünf Kontinenten“, so der Ehrenvorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Berck-sur-Mer, Dr. Hans Eckhard Krüger, selbst begeisterter Funkamateur und der Vorsitzende der Bad Honnefer Funkamateure, Stefan Scharfenstein.

In Berck-sur-Mer hätten sie eine großartige Unterstützung erfahren, so erhielten sie vom Bercker Traditionsverein “Patrimoine et Tradition” wieder eine Einladung auf das Gelände unmittelbar am Leuchtturm, so Krüger und Scharfenstein.

In der Zwischenzeit liegen alle erforderlichen Genehmigungen vor. So erlaubt die französische Telekommunikationsbehörde ANFR den Funkbetrieb aus Berck-sur-Mer unter dem weltweit einmaligen Sonderrufzeichen TM0BSM (TM0Berck Sur Mer) und die Leuchturmverwaltung DIRM gestattet den nicht alltäglichen Zugang auf den 45 Meter hohen Leuchtturm. Für die Funkbrücke Bad Honnef/Berck-sur-Mer sorgen die Mitglieder, nicht nicht mitreisen.

Zeitgleich findet das Internationale Leuchtturm- und Leuchtschiff-Wochenende (kurz: ILLW) statt. Seit 1993 nehmen Funkamateure aus über 90 Ländern der Erde an dieser Veranstaltung teil.

Weitere Informationen

http://www.qrz.com/db/tm0bsm
http://www.berck-bad-honnef.de/

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Bad Honnef

Kostenschätzung raus – Keine Zahlen – Bürgerinitiative kann starten

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Mitglieder der Bürgerinitiative "Rettet den Stadtgarten". V.l. Detlef Sattler, Martina Dorau-Vollmar, Ulrike Holtkamp, Jürgen Goosmann, Christian Holtkamp, Heinz Jacobs

Bad Honnef. Lange musste die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” auf die Kostenschätzung der Stadt für das von ihr in die Wege geleitete Bürgerbegehren warten. Nun kann es losgehen. Heute wurde sie per Mail und Post an die Initiatoren verschickt. Die Kostenschätzung ist Voraussetzung für den Beginn der Unterschriftensammlung. Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Seit 2011 müssen die Unterschriftenlisten von Bürgerbegehren eine Kostenschätzung enthalten. Es geht dabei um eine Schätzung der Kosten, die auf eine Kommune zukommen, wenn ein Bürgerbegehren erfolgreich ist. Die Kostenschätzung soll den Unterzeichnern eines Bürgerbegehrens als Anhaltspunkte über die finanziellen Konsequenzen ihrer Unterschrift dienen. Im Falle Stadtgarten fielen bei einem Erfolg logischerweise keine weiteren Kosten an.

Anders sieht es aus, wenn gebaut würde. Da aber laut Kostenschätzung der Stadt vom heutigen Tag  “… keine konkrete Planung als Basis für eine Kostenschätzung existiert”, gibt es auch keine konkreten Zahlen. Stellt sich die Frage: Warum musste die Bürgerinitiative dann so lange warten.

Die Vorbereitungen bei der Initiative sind nach Honnef heute-Informationen fast abgeschlossen, am kommenden Donnerstag soll ein letztes Abstimmungstreffen stattfinden.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” will eine Bebauung verhindern. Dafür benötigt sie zunächst knapp 1700 Unterschriften Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger, um das Bürgerbegehren erfolgreich zu gestalten. Bleiben Rat und Verwaltung trotzdem bei ihrer Bebauungsabsicht, könnte es zu einem Bürgerentscheid kommen.

 

 

 

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