Vernetzen

FWG

Jetzt wird's eng für die FWG und ihren Vorsitzenden

Beitrag

| am

Manfred Rauw in Not. Das Amtsgericht verwarf die von ihm zu spät einberufene Mitgliederversammlung

Manfred Rauw in Not. Das Amtsgericht verwarf die von ihm zu spät einberufene Mitgliederversammlung

Bad Honnef | Seit Wochen tobt ein Machtkampf bei der Freien Wählergemeinschaft Bad Honnef (FWG). Mindestens sechs Mitglieder wollen den Rücktritt von FWG-Chef Manfred Rauw. Sie werfen ihm autoritäres Verhalten vor und machen ihn verantwortlich für das schlechte Abschneiden der Partei bei den Kommunalwahlen.

Einer der schärfsten Kritiker Rauws, der Diplom-Ingenieur Daniel Amberge, ließ jetzt beim Amtsgericht klären, ob eine vom Vorsitzenden eilig anberaumte Mitgliederversammlung fristgerecht einberufen worden war. Zuvor hatten Mitglieder eine solche Versammlung gefordert, Manfred Rauw ignorierte allerdings deren Anliegen.

Erst später erkannte er offensichtlich, dass er damit gegen die eigenen Statuten verstieß und warf unter Zeitdruck eigenhändig Einladungen für den 24.6.2014 in die Briefkästen der Mitglieder, allerdings nicht fristgerecht, was nun das Amtsgericht Siegburg bestätigte. Somit sei der Mitgliederantrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung noch nicht vom Vorstand beantwortet, alle gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung vom 24.6.2014 hinfällig.

Jetzt legt Daniel Amberge noch einen drauf. Da Rauw immer noch keine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen hat, stellte er nun beim Amtsgericht den Antrag, dass die Mitglieder ohne ihren Vorsitzenden eine Mitgliederversammlung einberufen können.

Wird dem entsprochen, kann sich Manfred Rauw wohl auf turbulente Zeiten einstellen. In der Sitzung soll es auch um seine Abwahl gehen.

Wenig erfreut über die Entwicklung der FWG dürfte auch Neu-Bürgermeister Otto Neuhoff sein. Der ließ sich beim eigenen Wahlkampf von Manfred Rauw und der FWG unterstützen.

 

Das sagt Manfred Rauw:

“Es trifft zu, dass für den Zugang der Einladung nicht die Absendung sondern der Zugang entscheidend ist. Eben deshalb wurden die Einladungen am 16.6. denn Mitgliedern von mir persönlich übergeben und in die Briefkästen gelegt.Wichtig war für Herrn Amberge eine Versammlung vor der Ratssitzung am 25.6. zu haben. Dem ich nachgekommen bin. Daher die Einladung zum 24.6.

Dies sieht das Vereinsgericht ebenso und hat mich daher mit Schreiben vom 9.7. zu einer Stellungnahme aufgefordert Es hat noch nicht entschieden. Ich werde dem Gericht die Fakten mitteilen und durch Erklärungen der Mitglieder belegen.

Nach BGB und der Rechtsprechung (siehe Palandt 69. Auflage Anmerkung 3b RN 6 zu § 130) sind die Einladungen fristgerecht gewesen, da sie am 16.6. vor 18.00 Uhr zugegeben sind.

Es wundert schon, dass Herr Amberge sich an dieser Formalien aufhängt und Mitglieder zu einer Falschaussage über den Zugang der Einladung zwingen will.

Auf der Versammlung der FWG am 24.6., die am 16.6.fristgerecht einberufen war, war Herr Amberge sehr isoliert und zog seine Anträge zur Abwahl des Vorstandes und dessen Neuwahl selbst zurück. Auch bestreitet er gegenüber dem Vereinsgericht, dass er einer a.o. Versammlung der FWG nach der Sommerpause zugestimmt hat. Das Protokoll der Sammlung dokumentiert ein einstimmige Zustimmung.

Weitere Kommentare in dieser für die FWG sehr schädlichen Schlammschlacht, erspare ich mir hier.

Manfred Rauw, Vorsitzender FWG”

 

Weiterlesen
Anzeigen
Einen Kommentar verfassen

0 Comments

  1. Amberge Daniel

    15. Juli 2014 eingestellt am 13:52

    Ich will kein Mitglied zu einer Falschaussage bewegen und habe das auch nicht in der Vergangenheit getan !! Alle Mitglieder haben aus freien Stücken entsprechend den Tatsachen und Fakten ihre Erklärungen eigenständig abgegeben !!

    Gegen solche unverschämten und falschen Behauptungen seitens des Herrn Rauw verwahre ich mich an dieser Stelle ausdrücklich und behalte mir auch hier weitere juristische Konsequenzen vor.

    Wozu sollen diese Falschdarstellungen denn dienen? Entgegen der Behauptung des Herrn Rauw in seinem Schreiben vom 05.07.2014 an das Amtsgericht Siegburg – hier schreibt Herr Rauw auf Seite 2 (“Auf der Sitzung vom 24.06.2014 wurde dies – die verfristete Einladung – dennoch von Herrn Amberge als einzigem Mitglied bestritten”) – weist das Protokoll der a.o. Mitgliederversammlung vom 24.06.2014 auf, daß Herr Amberge, Frau Reingruber, Herr Klein, Frau Jürgens und auch Frau Krull allesamt eine nicht fristgerechte und nicht ordnungsgemäße Einladung rügen. Herr Klein teilt sogar laut Protokoll der Niederschrift der a.o. MV am 24.06.2014 mit: “seine Einladung ist erst am 18.06.2014 eingegangen. Dies wird vom Vorsitzenden nicht widersprochen, er (der große Vorsitzende :-)) sagt, dass er den Brief persönlich am 16.06.2014 eingeworfen hat. Zur Dauer der Zustellung kann er keine weiteren Angaben machen.”

    Was stimmt nun, das Protokoll oder die Aussage des Herrn Rauw vom 05.072014 gegenüber dem Amtsgericht Siegburg? Beides liegt der Redaktion “honnef-heute” vor !! Man sieht, daß Herr Rauw selbst nicht davor zurück schreckt ein deutsches Gericht zu belügen !! Der aktuelle Vorstand der FWG war bisher einfach immer davon ausgegangen, daß die einwöchige Ladungsfrist mit dem Datum des 17. Juni 2014 endete, was ja nachweislich falsch ist. Das Gericht hat dies auch bereits festgestellt.

    Die Schlammschlacht wurde seitens des Vorsitzenden der FWG eröffnet, als dieser unmittelbar nach der verfristet einberufenen a.o. MV nachweislich Internas aus dieser nicht-öffentlichen Sitzung an die Presse weitergeleitet hat.

    Herr Rauw sollte sich ruhiger verhalten und die Schreiben des Amtsgerichtes Siegburg ruhiger lesen und beachten anstatt hier immer wieder Flaschaussagen in der Öffentlichkeit zu betreiben.

    Daniel Amberge

  2. Manfred Rauw- Vors. der FWG

    16. Juli 2014 eingestellt am 8:03

    Die Aktionen von Herrn Amberge sind im Hinblick auf den sachlichen Inhalt und die Bedeutung der kleinen FWG als lächerlich zu bezeichen und für mich, der ich jahrelang mit Herrn Amberge kollegial zusammen gearbeitet habe, unverständlich. Was ist mit ihm passiert? Warun zahlt der der FWG nicht die geschuldeten Beitäge für 2013 und 2014 wie alle anderen Mitglieder auch? Ich habe keine Erklärung und ich weiss auch nicht, was er wirklich mit seinen an der Sitzung am 24.6. zurückgenommenen Änträgen zur Absetzung und Neuwahl des Vorstandes wollte. Hat er die Anträge nur zurückgenommen, weil er keine Mehrheit fand und ziemlich isoliert war? Diese Anträge hatte ich seiner Forderung entsprechend auf die Tagesordnung der Sitzung am 24.6
    aufgenommen.

    Manfred Rauw. Vorsitzender de FWG

  3. Amberge Daniel

    16. Juli 2014 eingestellt am 13:20

    Wenn man die Ausführungen des Amtsgerichtes Siegburg vom 09.07.2014, daß alle Beschlüsse auf der a.o. MV der FWG vom 24.06.2014 – wie von mir im Vorfelde dieser Sitzung mehrfach Herrn Rauw gegenüber auch mitgeteilt – nichtig sind und die Tatsache, daß das Amtsgericht Siegburg erwägt, den 6 Unterzeichnern vom 17.06.2014 die Ermächtigung zur eigenen Einberufung einer a.o. Mitgliederversammlung der FWG erteilen will, als lächerlich bezeichnet, so ist das die eigene Auffassung eines Vorsitzenden, der eben in den Augen vieler Mitglieder der FWG autoritär und ohne Beachtung von Satzungen und gesetzlichen Regelungen seinen Führungsanspruch behauten will.

    Die Anträge auf Abwahl des alten und Neuwahl eines neuen Vorstandes wurden zurück gezogen, weil der Vorsitzende Herr Rauw diese ohne Benennung in der Tagesordnung in einer nicht fristgerecht anberaumten a.o. Mitgliederversammlung am 24.06.2014 behandeln wollte. Das haben wir Herrn Rauw mit zwei e-Mails und Telefaxen am 18.06.2014 um 14:31 Uhr und um 16:52 Uhr mitgetilt. Statt e-Mails zu verdammen, sollte man deren Inhalt lesen und zur Kenntnis nehmen.

    ….ich war nicht isoliert….im Gegenteil….ich habe sie zurückgenommen, weil sie nicht korrekt gestellt worden wären. Ich denke die Zahl der Befürworter für eine Abwahl des Vorstandes der FWG ist größer als der Vorsitzende einzuschätzen mag.

    Ich fordere den Noch-Vorsitzenden auf, weiterhin unwahre Behauptungen hier und öffentlich zu unterlassen und bei der Wahrheit zu bleiben, weil wir diese jederzeit belegen können.

    Wenn man jedoch miterlebt, wie monatelangen Mitstreitern nach derem persönlichen Einsatz im Kommunalwahlkampf 2014 die Mitgliedschaft in der FWG ohne jede Begründung (!!)entzogen wird, wie langjährige Mitglieder aufgrund der Handlungen des Vorsitzenden in den letzten Tagen aus der FWG ausgetreten sind und wie dann den verbleibenden Mitstreitern der Ausschluß aus der FWG angedroht wird, dann kann man sich durchaus isoliert fühlen, aber de facto ist genau das Gegenteil erreicht: es ziehen mehr an unserem Strang als der Vorsitzende zu glauben vermag :-)

    Daniel Amberge

  4. Manfred Rauw

    16. Juli 2014 eingestellt am 15:55

    Fragen an Herrn Amberge und Frau Reingruber:
    ich und weitere Mitglieder FWG fragen sich nach dem Sinn Ihrer Aktionen.
    Wollen Sie so wiederum in den Rat kommen ? Das ist der falsche Weg!!
    Wollen Sie durch Ihren Antrag auf Neuwahl den Vorsitz der FWG übernehmen? Hierzu hätten Sie in der Vergangenheit genügend Gelegenheiten gehabt und sich äussern können.
    Ansonsten schlage ich vor, dass wir in Ruhe und Gelassenheit die Entscheidung des Gerichtes abwarten. Hierzu ist Ihre Text aus dem Zusammenhang gerissen worden.. Wenn das Gericht In Ihrem Sinne bereits entschieden hätte , hätte es von mir als Vorsitzendem mit Schreiben vom 9.7. keine Stellungsfrage erfragt
    Selbst wenn das Gericht die Ansicht vertreten würde , cdass die Einladung zum 24.6. nicht fristgerecht
    gewesen wäre,ist es für mich kein Beinbruch zu einer neuen a.o. Mitgliederversammlung einzuladen.

    Mit freundlichem Gruß an alle und ist die letzte ö. Stellungnahme in dieser Angelegenheit
    Manfred Rauw

    Auf Grund einer rechtlichen Auseinandersetzung wurden Teile dieses Leserbriefes entfernt. (Redaktion honnef-heute.de)

  5. Wilhelm Dreskornfeld

    16. Juli 2014 eingestellt am 16:51

    Ambergs Waterloo ante portas
    falsch ist die Darstellung des Herrn Amberg, das Gericht habe bereits alle Beschlüsse vom 24.6.2014 für nichtig erklärt. Stattdessen hat Frau Ax, Rechtspflegerin des Gerichts, eine erste persönliche Einschätzung erläutert und Herrn Rauw eine zusätzliche Stellungnahme anheimgestellt. Herr A. hat recht, lesen und ordnungsgemäß zitieren müßte man können!
    Richtig ist, daß es bei Herrn A. Methode zu sein scheint, Zeugen zu Falschaussagen zu veranlassen, zu überreden, z.T. sogar per Gerichtsverfügung zwingen zu wollen.
    Mutig ist Herr Amberg und insoweit bewundernswert, daß er diese Tatsbestände schriftlich festhielt, z.T. dem AG Siegburg geschickt hat, z.T. einem FWG-Mitglied schriftlich angedroht und dann angekündigt hat. Wenn das die Staatsanwaltschaft erfährt!
    Wilhelm Dreskornfeld

  6. Amberge, Daniel

    17. Juli 2014 eingestellt am 18:11

    Die beiden Kommentare der Herren Rauw und Dreskornfeld vom 16.07.2014 (wobei man nicht weiss, wer was geschrieben hat :-))zeigen wiederholt, wie sehr sich beide angegriffen fühlen…warum so sensibel? Weil man etwas zu verbergen hat? Weil man ggf. befürchtet Macht zu verlieren??

    Meine Motivation ist es auf keinen Fall mit diesen Aktionen ein Ratsmandat nachträglich zu erwiken…wie denn auch? Das bestimmt immerhin noch der Wähler und das habe ich längst akzeptiert im Gegensatz zu anderen in der FWG.

    Die Motivation von meinen Mitstreitern und mir eine a.o. Mitgliederversammlung nach dem Wahldebakel einberufen zu wollen, resultierte rein aus der Tatsache, dass der Vorsitzende die normal üblichen persönlichen Konsequenzen aus einem solchen Wahldebakel einfach nicht ziehen will und es für ihn nur “ein weiter so” mit allen Mitteln zu geben scheint. Warum nur? Die Unterzeichner und mittlerweile auch andere Mitglieder der FWG wollen eine demokratische Parteiarbeit gewährleistet haben und schämen sich, daß der Vorstand zwei Mitgliedern ohne jede Begründung nach derem unermütlichen Einsatz für die FWG im Wahlkampf und auch auf der Reserveliste nach einem halben Jahr Ihres Tuns nun die Mitgliedschaft aberkennt, nur weil diese auch zum Kreise derjenigen gehören, die das Bestreben nach demokratischen Zuständen in der FWG einfordern.

    Wenn ein Vorsitzender einer Partei lediglich 6.0 % in seinem eigenen Wahlkreis und die FWG insgesamt nur 5.2 % bei der letzten Kommunalwahl einfährt und die Zahl der Ratsmandate von 5 auf nur noch 2 schwindet, dann sollten sich die Vorstandsmitglieder schon über persönliche Konsequenzen in den Augen vieler Gedanken machen oder??

    Was in dieser Angelegenheit bisher gelogen und unterstellt worden ist, sucht in der Bad Honnefer Politik seines Gleichen mit Ausnahme genau der Affäre, in der Herr Rauw seinerzeit zu Zeiten seiner CDU-Mitgliedschaft auch selbst involviert war. Hier wird mit Diffamierungen gearbeitet und öffentlich falsches Zeugnis trotz zuvorigem Hinweis mit der Bitte auf Unterlassung gegen handelnde Personen abgelegt, daß man eigentlich nur allen noch den Austritt aus dieser FWG anraten könnte.

    Aber jeder Einzelne der Unterzeichner wird sich entsprechend zu wehren wissen und dann die erforderlichen juristischen Schritte einleiten.

    Wenn Herr Dreskornfeld der Meinung ist, daß der Staatsanwalt Dinge erfahren sollte, dann soltte er ihn einfach aufsuchen anstatt hier dumm rum zu schreiben und Drohkulissen aufzubauen, die niemanden irritieren.

    Die Öffentlichkeit weiss nur zu genau und hat dies auch mit dem Wahlergebnis am 25.05.2014 dokumentiert, mit welchen Führungspersonal sie es in der FWG zu tun hat !!

    Gerade der letzte Satz des Vorsitzenden in seinem Artikel vom 16.07.2014 um 16:55 Uhr zeigt sein ganzes demokratisches Verständnis….selbst wenn Gerichte ihm aufzeigen sollten, daß er falsch gehandelt hat ist dies kein Beinbruch :-) Hierauf kann sich ja jeder Leser seinen eigenen Reim machen….

    In einem weiteren Schreiben vom 15.07.2014 an Herrn Rauw hat das Amtsgericht Siegburg zudem festgestellt, daß “es unstrittig ist, daß die Einladung zur a.o. Mitgliederversammlung nicht übereinstimmend die Tagesordnungspunkte enthält, die von der Minderheit mit Schreiben vom 06.06.2014 beantragt wurden. Insbesondere fehlen die Tagesordnungspunkte “Antrag auf Absetzung des Vorstandes” und “Wahl eine sneuen Vorstandes”. Die in der Mitgliederversammlung vorgenommene Ergänzung der Tagesordnung um die besagten Punkte ist hierbei unerheblich, da ein solch elementarer Punkt wie die Absetzung des Vorstandes in der Einladung hätte mitgeteilt werden müssen” – soweit die Ausführungen des Amtsgerichtes Siegburg.

    Soweit die Ausführungen des Amtsgerichtes Siegburg, die eindeutig belegen, daß hier auf der eiligst zusammengeschusterten MV am 24.06.2014 der Vorstand der FWG mehr als dilettantisch gearbeitet und gesetzliche Regelungen und Satzungsbestimmungen grob verletzt hat. Darauf haben die Unterzeichner aber den Vorstand im Vorfeld dieser a.o. MV am 24.06.2014 in mehreren Schreiben vergeblich hingewiesen.

    Aber ein Vorstand, der selbst in seiner Satzung (liegt der Redaktion von “honnef-heute” vor !!) widersprüchliche Aussagen zur Einberufungsberechtigung einer Mitgliederversammlung hat (§ 8 besagt: “Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung kann…vom Vorstand einberufen werden”…und § 10 gleicher Satzung besagt: “Die Mitgliederversammlungen (alss normale und a.o.) werden vom Vorsitzenden…einberufen”) kann ja nicht dann nach normalen Maßstäben handeln.

    Wir behalten uns im weiteren Verfahren weitere anderslautende juristische Schritte ausdrücklich vor, die hier noch gar nicht zur Sprache gekommen sind.

    Daniel Amberge

  7. Brenne, wolfgang

    1. August 2014 eingestellt am 23:06

    Ich empfehle der FWG Bad Honnef sich aufzulösen und die anstehende Arbeit im Stadtrat nicht weiter zu belästigen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Zustimmung zur Speicherung nach DSGVO

Ich stimme zu.

Bad Honnef

FWG: Vorstand begrüßt Austritt

Beitrag

| am

Bad Honnef| Auf einen Schlag traten vier Mitglieder aus der Freien Wählergemeinschaft (FWG) aus. Die Austrittserklärung überreichten sie dem Vorsitzenden Manfred Rauw zu Beginn der letzten Ratssitzung am Donnerstag. Manfred Rauw: “Der Vorstand begrüßt den Austritt”.

Die vier ehemaligen Parteimitglieder seien mit ihrem Anträgen beim Vereinsgericht gescheitert, hätten das Urteil jedoch ignoriert. Der Vorstand hoffe, dass die FWG  nun wieder mit sachlicher Arbeit, unter anderem im Rat, beginnen könne. Alle Behauptungen von Herrn Amberge bezüglich der nicht fristgerechten Einladung zur Sitzung am 24.6. und die nicht angemessen Behandlungen von Tagesordnungspunkten seien vom Gericht nicht akzeptiert worden, sodass er auch die Kosten tragen müsse. Herr Amberge habe seine Anträge auf der Sitzung am 24.6.2014 selbst zurückgezogen.

Weiter wirft Rauw Amberge vor, es stünden noch Mitgliedszahlungen an die Partei aus.

 

Honnef heute: Gab es, im Nachhinein betrachtet, seitens der FWG Unregelmäßigkeiten oder ist alles korrekt verlaufen?

Manfred Rauw: Ich habe bis heute noch keinen Brief von der Verwaltung zum Thema Kandidatenlisten erhalten. Ich kann daher bisher nur sagen, dass aus meiner Sicht alles in Ordnung war und die Aufstellungen einträchtig ohne Gegenstimmen erfolgten. Durch die Offenlegung der Listen durch die Stadtverwaltung hätte jeder Zeit zu Einsprüchen gehabt. Mehr kann ich erst dann mitteilen, wenn ich die Schreiben habe.

Die ausgetretenen Mitglieder werfen Ihnen Amtsmissbrauch vor und kritisieren, Sie hätten “beitrittswillige Interessenten” abgewimmelt. Stimmt das?

Manfred Rauw: Da ich kein Amt inne habe, kann ich keinen Amtsmissbrauch erkennen. Die überwältigende Mehrheit der Mitglieder der FWG-Mitglieder hat zum Vorstand und mir Vertrauen. Bezüglich der Mitgliedschaft von Aufnahmeanträge ist der Vorstand bisher exakt nach der Satzung vorgegangen. Er hat dabei das Verhalten von diesen Interessenten nach der Kommunalwahl berücksichtigt. Dies ist legitim. Die Mitgliedschaft in der Fraktion ist nicht identisch mit der Mitgliedschaft in der FWG.

Die FWG hat jetzt 13 Mitglieder. Welches politische Gewicht hat die Partei noch in Bad Honnef?

Manfred Rauw: Die angegebene Zahl der Mitglied ist nicht zutreffend.

 

Weiterlesen

Bad Honnef

FWG: Dissidenten mit Antrag gescheitert

Beitrag

| am

Bad Honnef | Laut Freier Wählergemeinschaft (FWG) hat das Vereinsgericht Siegburg den Antrag von Daniel Amberge, Rudolf Martini und Brigitte Reingruber auf Ermächtigung zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zurückgewiesen und den Betroffenen die Kosten des Verfahrens auferlegt.

Entsprechend der Einlassung des Vorsitzenden der FWG habe dem Antrag der Antragsteller die gesetzlich vorgeschriebene Begründung für eine Versammlung gefehlt, so Vorsitzender Manfred Rauw.

Nachdem der Vorsitzende der FWG am 16.6.2014 nach eigenen Aussagen fristgerecht zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum 24.6.2014 eingeladen hatte, stellte Daniel Amberge im Auftrag weiterer Mitglieder am 17.6. beim Amtsgericht den Antrag auf Ermächtigung zur Einladung einer Mitgliederversamlung. Für sie wurde die Einladungsfrist nicht eingehalten, weil einige Mitglieder nach dem 16.6. die Einladung erst erhalten haben.

“Umso unverständlich ist, dass Herr Amberge selbst auf der Versammlung am 24.6. seine Ergänzungsanträge, nämlich die Absetzung des Vorstandes und Neuwahl des Vorstandes, zurücknahm. Ein Argument für Herrn Amberge war die nach seiner Ansicht nicht fristgemäße Einladung”, so Rauw heute in einer Presseerklärung.

Rauw weiter: “Der Vorstand der FWG hofft, dass nach dieser eindeutigen Gerichtsentscheidung die politische Arbeit der FWG im neuen Rat aufgenommen werden kann. Hier sind nach der Wahl von Otto Neuhoff und den ersten Gesprächen mit den anderen Fraktionen gute Voraussetzungen gegeben.”

In einer vorherigen Entscheidung erklärte das Amtsgericht alle auf der Mitgliederversammlung vom 24.6. gefassten Beschlüsse für ungültig, weil es als erwiesen ansah, dass die Einladungsfrist nicht eingehalten worden war.

 

 

Weiterlesen

Bad Honnef

FWG: „Bezirksausschuss ein zahnloser Tiger“

Beitrag

| am

Bad Honnef-Aegidienberg | Bezirksausschuss lehnt ab, Rat stimmt zu. Darüber regt sich die Freie Wählergemeinschaft auf.

Auf Antrag der FWG trat der Bezirksauschuss am 8. Mai zu seiner letzten Sitzung vor den Wahlen zusammen. Thema war der Bebbaungsplan an der Kreuzung Rederscheider Weg/Rottbitzer Straße. Den lehnte der Bezirksausschuss im November 2013 ab, der Stadtrat sah das anders.

“Mit dieser Ratsentscheidung kann nunmehr auf dem Gelände vor der Aldi-Filiale ein größerer Drogeriemarkt errichtet werden. Dies ist aus Sicht der Mitglieder der FWG im Bezirksausschuss, Hubert Klein und Manfred Rauw, eine weitere Schwächung des Aegidiussplatzes”, so die FWG in einer Presserklärung.

Außerdem fürchtet sie, dass sich trotz Kreisels die Verkehrssituation an dieser Stelle nicht ändern wird. Die Staus würden bleiben.

 

Weiterlesen

Werbung & Veranstaltungstipps


JOHNA22. Juni 2018
Noch 5 Tage.

Juni

23Jun19:0021:00Konzert „Romantischer Sommerabend“

24Jun14:0018:002. Sommerfest im Brückenhof

28Jun18:0022:30Kunst! Rasen, Bonn, Germany

29Jun16:0022:00Bad Honnefer Schlemmerabend das kulinarische Ereignis

29Jun20:0023:00Jazz Pack

30JunJeden TagYin-Yoga Workshop

30Jun13:0017:00Vulkane, Mönche und Wein Im Siebengebirge


 

Physiotherapie in Bad Honnef

 

wimmeroth_logo

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Oft angeklickt

X
X