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Königinnensonne für "Königssommer" und die Kulturfabrik als LaGa-Projekt

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Ania Hardukiewicz aus Witten stellt auch im Bonner Frauenmuseum aus

Königswinter | Wow, das hat heute gefunkelt in der Altstadt von Königswinter. Zum Beginn des “Königssommer” machte die Sonne alles zu Gold, was auch nur die kleinste Reflektionsfläche bot. Den Rest besorgten Farbe, Kreativität und Können der zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die sich noch bis Sonntag am “Wet Painting :Lokale Agenda 21” beteiligen.

Heinrich Zöller

Heinrich Zöller

Nach der Begrüßung im Haus Bachem nahmen die Teilnehmer ihre Plätze in der City ein und begannen mit der “Kunst auf der Straße”. Sie arbeiteten live vor den Touristen, Besuchern und Bürgern der Stadt, diskutierten, erklärten und überließen dem ein oder anderen auch schon mal den Pinsel, damit er sich selbst ausprobieren konnte.

Dass die Veranstaltung großes Renommee hat, zeigte sich nicht nur an der Teilnehmerzahl, auch an den nationalen und internationalen Erfolgen vieler der über 60 Künstler.

Wie Ania Hardukiewicz aus Witten, die regelmäßig in der Bonner Galerie im Frauenmuseum und der Galerie Artificium in Witten ausstellt und bald im Weichselmuseum in Polen ihre Werke zeigt. Oder Alessia Krause aus Alfter, Meisterschülerin bei Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, die unter anderem im Museum Zitadelle in Jülich, dem Kunsthaus Rhenania Köln und der Kö-Galerie in Düsseldorf ausstellt.

Aber auch nichtprofessionelle bildende Künstler sind vertreten, wie Matthias Olbrisch aus Königswinter, der im Hauptberuf Architekt ist.

Heinrich Zöller, Chef der Wet Painting-Veranstaltung, zeigte sich nach Ende des ersten Tages sehr zufrieden: “Wir haben wieder große Qualität gesehen.” Zöller, der zusammen mit seiner Frau auch den Kunstraum Königswinter betreibt, sieht Königswinter nach wie vor als Kunststadt im Aufwind. “Viele Künstlerinnen und Künstler haben am Fuße des Drachenfels’ Ateliers eingerichtet. Man sieht förmlich, wie sich die Szene immer weiter belebt.”

Einen Traum gibt es seit dem letzten Jahr auch. Auf dem Gelände des südlichen Teils der Lemmerzwerke könnte als Teile des angedachten Factory Outlet Centers eine Kulturfabrik entstehen. Zöller: “Die kostet mehrere Millionen Euro, ohne Sponsoren geht das nicht.”

Da kommt der Vorschlag der Landesgartenschau in Bad Honnef gerade recht. Die soll bei Realisierung in Zusammenarbeit mit Königswinter gestaltet werden und eine Kulturfabrik wäre ein konzeptionelles Pfund. “Das wäre natürlich ein Gedanke”, atmet Heinrich Zöller durch.

Dann wäre wieder vereint, was zusammengehört: Ein Großteil der Bad Honnefer Künstlerszene hat sich mittlerweile in Königswinter eingenistet.

Alle Sonntag werden die Bilder um 15 Uhr im Haus Bachem versteigert. Ab 10 Uhr können die Werke dort besichtigt werden. Einen Teil des Erlöses erhalten die Künstler, ein weiterer wird dem Projekt U100 der Kunstinitiative antiform e.V. für die Entwicklung der offenen Kinder-Kunst-Werkstatt “Kunstoff” zur Verfügung gestellt.

Königssommer vom

Königssommer vom

Matthias Olbrisch aus Königswinter baute seine Staffelei im Garten von "Haus Bachem" auf

Matthias Olbrisch aus Königswinter baute seine Staffelei im Garten von “Haus Bachem” auf

Meisterschülerin Alessia Krause aus Alfter

Meisterschülerin Alessia Krause aus Alfter

Ralph Schmid aus Dortmund

Ralph Schmid aus Dortmund

Künstlerin Julija ist gebürtig aus Tjumen in Russland

Künstlerin Julija ist gebürtig aus Tjumen in Russland

 

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Bad Honnef

Freizeitbad Grafenwerth: Wettbewerbe im Turmspringen und Balancieren

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Bad Honnef. Im Freizeitbad auf der Insel Grafenwerth finden am Sonntag, 24.06.2018, ab 12:00 Uhr Wettbewerbe im Turmspringen statt. Im „Arschbomben-Wettbewerb“ werden Siegerinnen und Sieger ermittelt. Geschicklichkeit und Akrobatik können auf der neuen Waterline gezeigt werden.

Teilnehmende sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Tipps und Tricks gibt es von Profispringern des SV Neptun Aachen Benedikt Donay und Alexander Lube. Die Moderation übernimmt Chris Fuhrmann, die ehemalige Stimme der Dragons. (C.P.)

 

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Sport

Erster Neuzugang: Joe Mvuezolo Junior jetzt ein Dragon

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Joe Mvuezolo Junior

Bad Honnef. Mit Forward Joe Mvuezolo Junior präsentieren die Dragons Rhöndorf ihren ersten Neuzugang für die kommende ProB-Saison 2018/2019. Der 22 Jahre alte Brite kommt von der renommierten Montana State University, Mitglied einer der Top-Divisionen der nordamerikanischen College-Liga NCAA.

„Mit Joe bekommen wir nicht nur einen äußerst athletischen Spieler mit gleichzeitig gutem Wurf, sondern vor allem auch einen Spieler, der darauf brennt, im professionellen Basketball Fuß zu fassen, und bereit ist dafür viel zu investieren”, so Headcoach Thomas Adelt.

Der 1,98 Meter große Spieler, der von der U16 bis zur U20 sämtliche britischen Nationalmannschaften durchlaufen hat, soll ein wichtiger Faktor des neuen Drachen-Teams sein. Adelt: „Wir haben viel Arbeit investiert, um einen Spieler wie Joe zu finden.”

In seinem Senior-Jahr im Team der Bobcats kam der gebürtig aus London stammende vielseitige Flügelspieler in insgesamt 32 Spielen zum Einsatz. Er konnte 2017/2018 im Team von Headcoach Brian Fish bei 21 Minuten Einsatzzeit pro Partie durchschnittlich 7,8 Punkte und 3,4 Rebounds verbuchen.

Profil
Name: Joe Mvuezolo Junior
Position: Forward
Geburtstag: 06.01.1996
Größe: 1,98 Meter
Nationalität: britisch
Letzte Station: Montana State University (NCAA I)

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Region

SPD-Hartmann will „Bad Bank“ für Städte und Gemeinden

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Region. Die Städte und Gemeinden in NRW müssen echte Werkstätten des lokalen Fortschritts sein, fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann. Deshlab müssten sie von ihrer Schuldenlast befreit werden. „In den Räten muss über Zukunftsinvestitionen entschieden werden können. Stattdessen debattieren Räte darüber, welches Schwimmbad oder Jugendzentrum man als nächstes schließt. Das darf nicht sein”, so Hartmann.

Als Lösung schlägt er eine Bad-Bank für Altschulden vor. Es müsse endlich wieder demokratische Gestaltungsspielräume vor Ort geben.

„In unseren Städten und Gemeinden organisieren wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Integration und die soziale Teilhabe für alle Menschen. Bund und Land dürfen sie bei dieser Herausforderung nicht im Stich lassen“, so Hartmann weiter.

Hartmanns „Bad Bank“ solle als Fonds funktionieren und Bund, Länder, Kommunen beteiligen, die dann binnen 20 bis 30 Jahren die Schulden tilgen. Die kommunale Entschuldung jetzt anzugehen, wenn die Zinsen bei einem Prozent und noch nicht bei zwei oder drei Prozent liegen, sei sinnvoll. Das gäbe den Räten endlich wieder Gestaltungsspielräume zurück.

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Werbung & Veranstaltungstipps


JOHNA22. Juni 2018
Noch 4 Tage.

Juni, 2018

23Jun19:0021:00Konzert „Romantischer Sommerabend“

24Jun14:0018:002. Sommerfest im Brückenhof

28Jun18:0022:30Kunst! Rasen, Bonn, Germany

29Jun16:0022:00Bad Honnefer Schlemmerabend das kulinarische Ereignis

29Jun20:0023:00Jazz Pack

30JunJeden TagYin-Yoga Workshop

30Jun13:0017:00Vulkane, Mönche und Wein Im Siebengebirge


 

Physiotherapie in Bad Honnef

 

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