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Bad Honnef

Malteser: Pilgerfahrt mit Rekordbeteiligung

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Bad Honnef | So viele Teilnehmer aus dem Siebengebirge waren es noch nie: Mit 85 betreuungsbedürftigen Pilgern und 45 ehrenamtlichen Honnefern brachen die Bad Honnefer Malteser zur traditionellen Malteser-Wallfahrt auf.

Malteser

Katharina Beschoner (r.) ist zufrieden mit dem Verlauf der Wallfahrt.

Bereits zum 30. Mal pilgerte der katholische Verband mit Senioren, Behinderten und Kranken aus dem Erzbistum Köln in den niederrheinischen Marienwallfahrtsort. Begleitet wurden die Malteser-Pilger von Pastor Bruno Wachten. Höhepunkt der Wallfahrt war eine Messe mit dem Kölner Weihbischof em. Dr. Klaus Dick.

Die Bad Honnefer Teilnehmer reisten in zwei großen Reisebussen an, vier Rollstuhlfahrer konnten mit dem neuen, aus Spenden finanzierten Mehrzweckfahrzeugs der Honnefer Gliederung nach Kevelaer gebracht werden. Zusätzlich setzen die Malteser aus dem Siebengebirge zwei Mannschaftswagen und einen Notfall-Krankenwagen ein.

Die 45 Helfer waren ein bunt gemischter Haufen, junge Anwärter, die gerade ihre Notfallhelfer-Ausbildung absolvieren, waren genauso dabei wie viele „alte Hasen“, die schon seit vielen Jahren alljährlich bei der Kevelaer-Wallfahrt mit anpacken. Immer mitten im Gewühl: Katharina Beschoner, Geschäftsführerin der Honnefer Malteser, und Organisatorin des jährlichen Pilger-Events. Beschoner berichtet: „Für jeden gab es nach seinen Fähigkeiten etwas zu tun. Die einen schoben Rollstühle, einige halfen in der Einsatzleitung mit. Sieben unserer Helfer wurden als Messdiener eingeteilt, weitere elf bei der Verpflegung mit und verteilten in den Bussen die Lunchpakete an die Pilger.“ Die Verpflegung der rund 1.000 Pilger ist jedes Jahr eine Herausforderung, die auch in diesem Jahr wieder gelang: Jeder bekam rechtzeitig aus der Malteser-Feldküche seine Portion Gulasch mit Spätzle und Rotkohl und ein Joghurt serviert.

Malteser

Der Honnefer Malteser-Helfer Jerald Birenfeld mit einem Pilger

Die Kevelaer-Wallfahrt ist seit Jahrzehnten ein Angebot der Malteser an alte, kranke und behinderte Menschen. Für viele ist es die einzige Gelegenheit im Jahr, aus dem Alltagstrott herauszukommen, Gleichgesinnte zu treffen und im Glauben Trost zu finden. Entsprechend groß ist mittlerweile die Nachfrage, erzählt Katharina Beschoner: „Schon zu Ostern waren wir ausgebucht. Ich überlege daher, im nächsten Jahr einen dritten Bus zu bestellen.“ Beschoner freute sich, dass die Kevelaer-Wallfahrt auch in diesem Jahr wieder gut verlaufen ist: „So ein Miteinander gibt es sonst nirgendwo so sehr. Es macht einfach Spaß den Zusammenhalt zu spüren.“

Alle Fotos: Daniel Könen/MHD

 

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