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Verwaltung will weiteres Übergangsheim – DRK aktiv in der Flüchtlingshilfe – Desta sucht Job

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Bad Honnef | Vollkommen überfordert sind viele Kommunen in Deutschland bei der Unterbringung der vielen Flüchtlinge, die täglich ins Land strömen. Gut, dass sich viele Bad Honnefer sehr engagiert für die Menschen aus den Krisengebieten, die vielfach mit traumatischen Erlebnissen zu kämpfen haben, einsetzen. Problematisch, dass einfach zu wenig Platz zur Verfügung steht.

Die Verwaltung will deshalb ein weiteres Übergangsheim an der Lohfelder Straße einrichten. Das würde zwar 800.000 EUR kosten, könnte aber weiter genutzt werden, sollte sich die Flüchtlingsproblematik entspannen. Außerdem sei eine weitere städtische Unterkunft aus logistischen und Kostengründen vorteilhaft. Für eine umfangreiche dezentrale Betreuung reiche das Personal nicht aus und Immobilienanbieter würden die Notsituation schamlos ausnutzen und bis zu 20 EUR pro Quadratmeter fordern. Das sei inakzeptabel, so die Verwaltung, üblich seien sieben bis acht EUR pro Quadratmeter.

Angedacht sind auch Unterbringungsmöglichkeiten in Turnhallen und nach Ende der Schwimmbadsaison im Freibad auf der Insel.

192 Menschen leben zurzeit in den Bad Honnefer Übergansquartieren, darunter 20 mittlerweile anerkannte ehemalige Asylbewerber und 31 Kinder unter 15 Jahren.

Zugführer Sven Champion mit Einsatzstab

Zugführer Sven Champion (2.v.l.) mit Einsatzstab

DRK hilft bei Betreuung in Troisdorf

Nicht nur in Bad Honnef bereitet die Flüchtlingssituation Sorge. Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis arbeiten die Städte und Gemeinden unermüdlich an Lösungen, so auch in Troisdorf. Im Schulzentrum in Sieglar wurde eine Turnhalle in eine Unterkunft umfunktioniert. Der  DRK-Ortsverband Bad Honnef ist von Beginn an bei der Betreuung dabei.

“Bereits kurz nach der Anfrage der Stadt Troisdorf setzten sich zwei Führungskräfte des Ortsvereins mit dem Planungsstab zusammen”, so  Jens Koelzer und Sven Champion vom DRK. Am anderen

Blick in den Ruhebreich der Troisdorfer Notunterkunft

Ruhebreich der Troisdorfer Notunterkunft

Tag war die Unterkunft bezugsfertig. Damit alles perfekt funktionierte, wurden sogar Ehrenamtliche aus dem Urlaub gerufen. Ein Lob ging auch an die vielen Arbeitgeber, die “ihre Rot-Kreuzler” kurzfristig freistellten.

Bis Mitte August ist der Einsatz der 30 Honnefer Einsatzkräfte  in Troisdorf im Tag- und Nachtdienst geplant – vorerst. Die 300 Einsatzstunden könnten sich auf Grund der aktuellen Lage durchaus um ein Vielfaches erhöhen. Bislang rechnete man in NRW monatlich mit 7000 Flüchtlingen, tatsächlich sind es wöchentlich 6000 – und es werden immer mehr.

Jobs sind die beste Integrationshilfe

Desta

Desta aus Eritrea

Mittlerweile ist auch beim Gesetzgeber angekommen, dass die kruden deutschen Asylgesetze mit der Entwicklung in der Welt nichts mehr zu tun haben.

Flüchtlinge ohne  Arbeitserlaubnis dürfen weder arbeiten noch eine Ausbildung machen. Verboten ist für Asylsuchende und Geduldete die Aufnahme eines Jobs  in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts. Auch danach haben sie laut ProAsyl nur “schlechte Chancen auf einen Job, weil es bevorrechtigte Arbeitnehmer gibt”. Dies seien Deutsche, EU-Ausländer oder anerkannte Flüchtlinge.

Halten sich Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge bereits 15 Monate in Deutschland auf, können sie ohne Einschränkungen einer Tätigkeit nachgehen.

In Bad Honnef haben mittlerweile 25 von ihnen ein eigenes Einkommen. Desta aus Eritrea wohnt in Rheinbreitbach und gehört noch nicht zur “arbeitenden Bevölkerung”. Dabei sucht er dringend eine Beschäftigung und bringt neben den erforderlichen amtlichen Papieren viel Motivation und Sachverstand mit. Besonders interessiert er sich für Mechanik. Nachteil: Seine Deutschkenntnisse sind noch sehr schlecht.

Lesen Sie auch Hunff und Honff: Keine Heime – Wohnungen bauen

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Bad Honnef

Sibi gewinnt Deutschlandfinale von Business@school

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Sibi
Das Siegerteam bei der Preisverleihung - Tim Stauf, Rebekka Ballering, Helene Balles, Joanna Baumann, Julius Langenbach und Dr. Andreas Dinger von BCG (v.l.n.r.) | Foto: Sibi

Bad Honnef-Rommersdorf. Das Team des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef hat mit seiner Geschäftsidee „GrasSwipe“ den von der Boston Consulting Group BCG zum zwanzigsten Mal organisierten Wirtschaftswettbewerb für Schüler gewonnen. Joanna Baumann, Rebekka Ballering, Helene Balles, Julius Langenbach und Tim Stauf (alle 17) überzeugten die hochkarätig besetzte Wirtschaftsjury mit ihrer ausgereiften Geschäftsidee, umweltfreundliches Toilettenpapier aus Gras herzustellen.

Nach dem lokalen und regionalen Wettbewerb entschieden die Honnefer nun auch zunächst die mit neun Teams aus ganz Deutschland besetzte Vorrunde des bundesweiten Finales in München für sich. In der Endrunde traten sie dann gegen die Sieger der drei Vorrunden an und gewannen mit einer fundierten Präsentation überzeugend den Wettbewerb.

Die Sibischüler wurden ein Jahr lang in dem Projektkurs „Wirtschaft“ intensiv auch durch den ehemaligen SIBI-Schüler und Marco Vietinghoff und Teilnehmer des Vorjahres betreut. Das Projekt wird am Sibi zudem durch die Hans-Trappen-Stiftung und den Verein Ökonomie im Unterreicht e.V. unterstützt.

An dem Wettbewerb nehmen jährlich ca. 90 Schulen aus dem Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland teil. Ziel ist es, Schülern Wirtschaftsthemen praxisnah zu vermitteln: In drei Phasen lernen die Jugendlichen anhand konkreter Beispiele, Unternehmen zu analysieren, Markt und Wettbewerb zu verstehen und eine eigene Geschäftsidee inklusive Businessplan zu entwickeln. Das Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef nimmt seit 15 Jahren regelmäßig an Business@school teil und konnte mehrfach schon den Regionalentscheid, noch nie aber das Finale in München gewinnen. (G.P.)

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Bad Honnef

Freizeitbad Grafenwerth: Wettbewerbe im Turmspringen und Balancieren

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Bad Honnef. Im Freizeitbad auf der Insel Grafenwerth finden am Sonntag, 24.06.2018, ab 12:00 Uhr Wettbewerbe im Turmspringen statt. Im „Arschbomben-Wettbewerb“ werden Siegerinnen und Sieger ermittelt. Geschicklichkeit und Akrobatik können auf der neuen Waterline gezeigt werden.

Teilnehmende sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Tipps und Tricks gibt es von Profispringern des SV Neptun Aachen Benedikt Donay und Alexander Lube. Die Moderation übernimmt Chris Fuhrmann, die ehemalige Stimme der Dragons. (C.P.)

 

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Sport

Erster Neuzugang: Joe Mvuezolo Junior jetzt ein Dragon

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Joe Mvuezolo Junior

Bad Honnef. Mit Forward Joe Mvuezolo Junior präsentieren die Dragons Rhöndorf ihren ersten Neuzugang für die kommende ProB-Saison 2018/2019. Der 22 Jahre alte Brite kommt von der renommierten Montana State University, Mitglied einer der Top-Divisionen der nordamerikanischen College-Liga NCAA.

„Mit Joe bekommen wir nicht nur einen äußerst athletischen Spieler mit gleichzeitig gutem Wurf, sondern vor allem auch einen Spieler, der darauf brennt, im professionellen Basketball Fuß zu fassen, und bereit ist dafür viel zu investieren”, so Headcoach Thomas Adelt.

Der 1,98 Meter große Spieler, der von der U16 bis zur U20 sämtliche britischen Nationalmannschaften durchlaufen hat, soll ein wichtiger Faktor des neuen Drachen-Teams sein. Adelt: „Wir haben viel Arbeit investiert, um einen Spieler wie Joe zu finden.”

In seinem Senior-Jahr im Team der Bobcats kam der gebürtig aus London stammende vielseitige Flügelspieler in insgesamt 32 Spielen zum Einsatz. Er konnte 2017/2018 im Team von Headcoach Brian Fish bei 21 Minuten Einsatzzeit pro Partie durchschnittlich 7,8 Punkte und 3,4 Rebounds verbuchen.

Profil
Name: Joe Mvuezolo Junior
Position: Forward
Geburtstag: 06.01.1996
Größe: 1,98 Meter
Nationalität: britisch
Letzte Station: Montana State University (NCAA I)

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