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Von wegen Regen – R(h)einspaziert rockt auch mit Schirm

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Goldplay-Live

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Black Lemon aus Königswinter

Black Lemon aus Königswinter

The Flash

The Flash

Bad Honnef | Ok, nachmittags war die Insel übersichtlich. Bei warmem Regen hatte es mancher vorgezogen, erst einmal zu Hause zu bleiben. “Da kann man nichts machen”, so Andreas Roschlaus sachliche Antwort. Es sollte besser werden.

Denn gegen Abend füllte sich die Wiese auf der Insel Grafenwerth zügig und R(h)einspaziert war auch unter den gegebenen Umständen wieder ein Festival der Superlative.

Alles schien wie am Schnürchen zu klappen und die vielen freundlichen jugendlichen Helferinnen und Helfer mit ihren R(h)einspaziert-T-Shirts machten richtig Lust zu feiern.

Verkaufs-, Info-, Getränke- und Imbisstände waren reichlich vorhanden, die Preise sehr zivil. Natürlich gab es auch für die Kinder mit Hüpfburg und Spielen attraktive Angebote. Wer wollte, konnte sich sogar davon überzeugen, wie schön Hockey spielen sein kann. Mit viel Freude und Geduld zeigten die Spieler des HC Bad Honnef, was mit Schläger und Ball alles anzustellen ist.

Das Musikprogramm war erste Sahne. Nur – wie gesagt – mussten die Nachmittags-Gruppen auf die große Publikumskulisse verzichten. Das änderte sich ab 20 Uhr 10. Die Band Black Lemon aus Königswinter mit Max, Makoto, Pätsche und Flo spielte schon vor einigen hundert Fans und dankte es mit Rock und Pop vom Feinsten. Höhepunkt war der letzte Gig mit Goldplay-Live, die die sensationelle Geschichte der Band Coldplay auf die Bühne brachte. Mit über 40 Millionen verkaufter Alben, vier Grammies und sechs Brit Awards zählt Coldplay international zu den ganz Großen. Die intensive, emotionale Musik und der charismatische Goldplay-Sänger Sven Ruppert krönten den Tag auf der Insel – wenn es auch noch einige wenige kleinere und größere Aufregungen am Rande gab.

So musste sich Cheforganisator Ben Brodeßer nach einem Wespenstich vom Roten Kreuz behandeln lassen. Schwerwiegender war die Kletterpartie eines Kindes. Nahe des Rheins kletterte es auf einen Baum, rutschte ab und fiel ins Wasser. Der Unfall verlief glimpflich, der Schock dürfte indes noch nachwirken.

Auch die Stadt schickte mit dem frisch gekürten stv. Bürgermeister Klaus Munk einen Vetreter. Der outete sich gleich als Rocker, er habe früher selbst in einer Band gespielt. Dann machte er Hoffnung, dass R(h)einspaziert auch in Zukunft in Bad Honnef zu den förderungswürdigen Veranstaltungen zählen wird. Mehr noch. Da es in Bonn immer ruhiger würde, könnte man ja jetzt in Bad Honnef noch etwas mehr aufdrehen. Ob nun die Klangwelle auf die Insel kommt?

Nette Helferinnen und Helfer ...

Nette Helferinnen und Helfer …

Rheinsapziert

… machten Lust zu feiern

Rheinspaziert

Ohne sie gäbe es kein R(h)einspaziert: Rotes Kreuz und Jugendrotkreuz Bad Honnef …

Rheinspaziert

… und die Feuerwehr Bad Honnef Mitte

Eckfähnchen Vergangenheit und Eckfähnchen Gegenwart: Marion Soest und Rebecca Brodesser

Eckfähnchen Vergangenheit und Eckfähnchen Gegenwart: Marion Soest und Rebecca Brodesser

7Mountains-Macher Helge Kirscht gab noch ein eigenes Konzert

7Mountains-Macher Helge Kirscht gab noch ein eigenes Konzert

Wofür braucht R(h)einspaziert Bäd Otto, wenn es im Rathaus auch einen Bäd Klaus gibt?

Wofür braucht R(h)einspaziert Bäd Otto, wenn es im Rathaus auch einen Bäd Klaus gibt? Klaus Munk vertrat als stv. Bürgermeister die Stadt Bad Honnef

 

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Bürgerbegehren: “Rettet den Stadtgarten” – Unterschriftenliste

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“Seit heute liegt uns die bisher ausstehende Kostenschätzung der Stadt Bad Honnef vor. Dabei musste die Stadtverwaltung die Kosten beziffern, die auf sie zukommt, wenn das Bürgerbegehren erfolgreich ist. Fazit: Wird die Bebauung des nördlichen Stadtgartens verhindert, „… existiert keine konkrete Planung als Basis für eine Kostenschätzung…“, so die Stadtverwaltung.

Gleichzeitig ist die Vorlage der Kostenschätzung der offizielle Startschuss für die am 19. Juli 2018 beginnende sechswöchige Unterschriftensammlung. Genau in der Zeit der Sommerferien müssen wir mindestens 1.658 gültige Unterschriften sammeln, damit der Aufstellungsbeschluss zur Bebauung aufgehoben werden kann.

Unterschreiben dürfen alle Einwohner*innen, die mindestens 16 Jahre alt und EU-Bürger*innen sind und zudem ihren Erstwohnsitz in Bad Honnef haben. Die Unterschriftenlisten, auf denen die Befürworter*innen auch ihre Adresse und ihr Geburtsdatum angeben müssen, werden nach Beendigung der Unterschriftensammlung von der Stadtverwaltung auf ihre Gültigkeit geprüft.

Erreichen wir das geforderte Unterschriften-Quorum, muss sich der Rat mit dem Bürgerbegehren auseinander setzen und entscheiden, diesem beizutreten (dann wäre die Bebauungsplanung aufgehoben) oder es abzulehnen (dann käme es zu einem Bürgerentscheid).

Am Freitag, dem 20. Juli 2018, startet die Unterschriftensammlung. Sechs Wochen lang wird jeden Freitag- und Samstag-Vormittag in der Bad Honnefer Fußgängerzone ein Stand aufgebaut, auf dem Listen ausgelegt werden, in welche die Bürger*innen ihre Daten und Unterschriften eintragen können. Zudem setzen wir auf Hausbesuche, um auch persönlich möglichst viele Bad Honnefer Bürger*innen anzusprechen.

Wir erhoffen uns mit dem Bürgerbegehren, dass der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, sondern ein wertvolles grünes Areal im Zentrum der Stadt erhalten bleibt, sinnvoll gepflegt und Bad Honnef um eine Perle reicher wird.

Für die Erreichung dieses Ziels haben wir eigens den gemeinnützigen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“ gegründet. Zunächst ist unter dessen Dach das Bürgerbegehren angesiedelt, später – im Erfolgsfall – auch die Unterstützung von Stadtgarten-Projekten. In diesem Zusammenhang bitten wir um Geldspenden, durch welche die Kosten für Rechtsberatung, Plakatierung, Flyer, Banner usw. refinanziert werden sollen. Überschüssige Gelder fließen dann in Folgeprojekte. Alle Spender*innen erhalten einen Spendennachweis des Vereins.

Spendenkonto: DE75 5745 0120 0030 2846 73 bei der Sparkasse Neuwied.”

Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten”

Unterschriftenliste zum Download

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Bad Honnef

Sibi gewinnt Deutschlandfinale von Business@school

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Das Siegerteam bei der Preisverleihung - Tim Stauf, Rebekka Ballering, Helene Balles, Joanna Baumann, Julius Langenbach und Dr. Andreas Dinger von BCG (v.l.n.r.) | Foto: Sibi

Bad Honnef-Rommersdorf. Das Team des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef hat mit seiner Geschäftsidee „GrasSwipe“ den von der Boston Consulting Group BCG zum zwanzigsten Mal organisierten Wirtschaftswettbewerb für Schüler gewonnen. Joanna Baumann, Rebekka Ballering, Helene Balles, Julius Langenbach und Tim Stauf (alle 17) überzeugten die hochkarätig besetzte Wirtschaftsjury mit ihrer ausgereiften Geschäftsidee, umweltfreundliches Toilettenpapier aus Gras herzustellen.

Nach dem lokalen und regionalen Wettbewerb entschieden die Honnefer nun auch zunächst die mit neun Teams aus ganz Deutschland besetzte Vorrunde des bundesweiten Finales in München für sich. In der Endrunde traten sie dann gegen die Sieger der drei Vorrunden an und gewannen mit einer fundierten Präsentation überzeugend den Wettbewerb.

Die Sibischüler wurden ein Jahr lang in dem Projektkurs „Wirtschaft“ intensiv auch durch den ehemaligen SIBI-Schüler und Marco Vietinghoff und Teilnehmer des Vorjahres betreut. Das Projekt wird am Sibi zudem durch die Hans-Trappen-Stiftung und den Verein Ökonomie im Unterreicht e.V. unterstützt.

An dem Wettbewerb nehmen jährlich ca. 90 Schulen aus dem Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland teil. Ziel ist es, Schülern Wirtschaftsthemen praxisnah zu vermitteln: In drei Phasen lernen die Jugendlichen anhand konkreter Beispiele, Unternehmen zu analysieren, Markt und Wettbewerb zu verstehen und eine eigene Geschäftsidee inklusive Businessplan zu entwickeln. Das Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef nimmt seit 15 Jahren regelmäßig an Business@school teil und konnte mehrfach schon den Regionalentscheid, noch nie aber das Finale in München gewinnen. (G.P.)

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Bad Honnef

Freizeitbad Grafenwerth: Wettbewerbe im Turmspringen und Balancieren

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Bad Honnef. Im Freizeitbad auf der Insel Grafenwerth finden am Sonntag, 24.06.2018, ab 12:00 Uhr Wettbewerbe im Turmspringen statt. Im „Arschbomben-Wettbewerb“ werden Siegerinnen und Sieger ermittelt. Geschicklichkeit und Akrobatik können auf der neuen Waterline gezeigt werden.

Teilnehmende sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Tipps und Tricks gibt es von Profispringern des SV Neptun Aachen Benedikt Donay und Alexander Lube. Die Moderation übernimmt Chris Fuhrmann, die ehemalige Stimme der Dragons. (C.P.)

 

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