Wie das Urkraut Hanf bei Muskelschmerz und Schlafproblemen helfen kann

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Symbolfoto: Bild von Julia Teichmann auf Pixabay

Es ist gar nicht so viele Jahre her, da gehörte Hanf in Deutschland und Europa zu den wichtigsten Wirtschaftsgütern. Lange bevor die vielseitige Pflanze vor allem durch ihr Verbindung zum Cannabis bekannt wurde, wurde sie für Kleidung, Seile und nicht zuletzt für den Schiffsbau eingesetzt und hatte eine entsprechende wirtschaftliche Bedeutung. Nachdem es eine Weile aus dem Fokus der Industrie verschwunden war, kehrt Hanf nun in den verschiedensten Formen zurück in die Produktionen. Neben der Kleidung und der Nahrung ist das Kraut heute vor allem im Bereich Wellness und Gesundheit ein gefragter Rohstoff.

Von CBD und Hanf in Getränken

Es gibt viele gute Gründe, warum sich wieder mehr produzierende Unternehmen mit Hanf beschäftigen. Das Kraut hat eine gute Umweltbilanz, entspricht also modernsten Ansprüchen an den Klimaschutz, ist nicht teuer in der Herstellung und bietet eine vielseitige Verarbeitung. Vom Einsatz als Geschmackszusatz in Getränken über die Nutzung von Hanf-Fasern in der Modeindustrie bis hin zum Grundstoff für CBD Öl Kapseln zur Behandlung von Muskelschmerzen und Schlaflosigkeit ist ein umfassendes Portfolio an Anwendungen möglich. Auch im preislichen Bereich ist der Rohstoff eher im unteren Segment einzuordnen und bietet daher die Möglichkeit es kostengünstig in den verschiedensten Bereichen einzusetzen. Der Erfolg hat dabei nicht zuletzt damit zu tun, dass sich das öffentliche Bild über die Nützlichkeit der Pflanze wandelt.

Das Interesse an Hanf als Grundprodukt steigt vor allem im Bereich der produzierenden Industrien. Die Verbindung aus einem günstigen Rohstoff, der darüber hinaus auch noch flexibel einsetzbar ist und im Bereich der Umwelt keine Probleme verursacht, ist natürlich für die Vermarktung perfekt geeignet. Dazu kommt, dass Hanf aufgrund der Verbindung zu dem Rauschmittel Cannabis gerade bei Jugendlichen eine beinahe mythische Darstellung besitzt und sich daher noch einfacher in das Marketing einbringen lässt. Man sollte bei der Betrachtung von Hanf und den anderen Stoffen, die aus der Pflanze gewonnen werden, aber vor allem einen Blick auf die Wirksamkeit werfen.

CBD Öle als Beispiel moderner Produktion

Das die Nebenprodukte von Hanf auch noch ganz andere Zwecke erfüllen erzählt auch die Geschichte der Produkte auf CBD Basis. In einer Zeit, in der viele Verbraucher auf der Suche nach natürlichen Mitteln sind, bieten die Öle und Kapseln ein sehr breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeiten im gesundheitlichen Bereich an. Das liegt vor allem daran, dass man sich auf die natürlichen Eigenschaften von Hanf und den entsprechenden Nebenprodukten verlassen kann. Während CBD zwar mit dem Wirkstoff der Cannabinoide verbunden ist, hat es nichts mit dem einstigen Rauschmittel zu tun und bietet eher im Bereich der Schmerzbehandlung und der Schlafprobleme verschiedene Alternativen zu den bekannten Pharmazeutika an. Die Kapseln und die Öle werden beispielsweise als natürliche Alternative zur Behandlung von Muskelproblemen angeboten und die Forschung in diesem Bereich geht stetig weiter.

Hanf hat sich also aus guten Gründen in den letzten Jahren wieder als ein wichtiger Rohstoff in der westlichen Welt etabliert. Welche Möglichkeiten sich noch aus diesem sehr ursprünglichen Gewächs ergeben werden, wird die Zukunft mit Sicherheit schon bald zeigen.

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