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Bad Honnef

Feierlicher Abschluss der Bauarbeiten Linzer Straße von Anwohnerprotesten begleitet

Überraschend: Kita-Demo gegen grünen Ampelpfeil

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Bad Honnef – Eigentlich sollte es ein Nachmittag der Freude, also der Lebensfreude sein. Immerhin wurde nach insgesamt sieben Jahren Bauzeit auch der dritte Bauabschnitt der Linzer Straße offiziell abgeschlossen. Die Stadt lud zu einem kleinen Umtrunk. Überraschungen inbegriffen.

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Zunächst protestierten Kinder, Erzieher und Eltern der Kindertagesstätte Unterm Regenbogen gegen den grünen Ampelpfeil. Der stelle für Kinder eine Gefahr dar und solle abgeschafft werden.

Dann gab es für den Ausbau der Linzer Straße nicht nur Beifall, sondern auch heftigen Anwohnerprotest. Dabei ging es unter anderem um Schäden, die während der Bauzeit entstanden, vor allem aber um die Beteiligung der Anlieger an den Kosten.

Nach dem Kommunalabgabengesetz des Landes ist die Stadt allerdings in der Pflicht, Straßenbaubeiträge zu erheben, erklärte Stadtkämmerin Sigrid Hofmanns.

Bürgermeister Otto Neuhoff musste der Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben. Er wurde vom Ersten Beigeordneten Holger Heuser vertreten. Von den Parteien und Fraktionen waren nur die SPD und die Grünen vertreten.

Ein Ende der Bauarbeiten auf der Linzer Straße ist noch nicht in Sicht. Die Stadt plant den Ausbau der Linzer Straße weiter stadteinwärts bis zur Mülheimer Straße.

 


 

Ausbau der Linzer Straße: Bad Honnefer Hauptverkehrsader erfolgreich instand gesetzt

Von Christine Pfalz

Bad Honnef. Der Ausbau des ersten bis dritten Bauabschnitts der Linzer Straße ist beendet und der Verkehr nach und aus dem Bad Honnefer Süden fließt wieder. Nicht nur für die dortigen Gewerbebetriebe ist das Ende der Baustellen eine Erleichterung. Erneuert wurde die Linzer Straße von der Landesgrenze bis zur Kreuzung Menzenberger Straße.

Die Stadt Bad Honnef hatte eingeladen, um den Abschluss zu feiern. Erster Beigeordneter Holger Heuser begrüßte: „Ein Projekt mit einem solchen Umfang ist für eine Kommune wie Bad Honnef nicht selbstverständlich. Nach fast sieben Jahren wurde auf einer Strecke von 1.500 Metern Straße und Nebenanlagen ausgebaut. Ich danke für die Geduld und für die geleistete Arbeit.“

Nichts erinnert mehr an die besonders für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer beschwerlichen Straßenverhältnisse vor dem Projekt. Die Gehwege sind ausgebaut, der Radweg wurde verbreitert. Zwei Kreisel in den Einmündungsbereichen Berck-sur-Mer-Straße und am Floßweg wurden installiert und eine Ampel am Feilweg regelt den Verkehr. Die Fußgängerquerungen und Bushaltestellen wurden für mobilitätseingeschränkte Verkehrsteilnehmende gestaltet. Der Fachdienst Umwelt und Stadtgrün hat entlang der Straßenseiten auch im neuen dritten Bauabschnitt bereits Bäume gepflanzt. Im dritten Abschnitt sind es Baum-Felsenbirnen. Weiter bis zur Landesgrenze stehen Hainbuchen. Die Beete der Bäume werden mit Stauden verschönert.

Spannend sind die Neuerungen, von denen an der Oberfläche nichts mehr zu sehen ist. In allen Bauabschnitten hatte die Bad Honnef AG die Versorgungsleitungen einschließlich der Hausanschlüsse (Strom, Gas und Wasser) erneuert. Das Abwasserwerk der Stadt Bad Honnef hat die teilweise noch aus den 50er-Jahren stammende Kanalisation, bei der altersbedingt bauliche Mängel und Wurzeleinwüchse an mehreren Stellen festgestellt worden waren, erneuert. In den drei Bauabschnitten wurden insgesamt Kanäle in einer Länger von 1.500 Metern mit 25 Schachtbauwerken neu errichtet. Hinzu kamen um die 160 Grundstücksanschlussleitungen und Sinkkastenanschlüsse. Die Rohrdurchmesser betragen zu Beginn der Haltungen 300 Millimeter und nehmen bis auf 900 Millimeter weiter zu. Der neue Anschlusskanal im vorderen Floßweg weist sogar einen Durchmesser von 1,2 Metern auf. Das Abwasserwerk Bad Honnef hat allein in der Linzer Straße für die Erneuerung der Kanalisation um die 2,3 Mio. Euro investiert.

Die Herstellungskosten für den Straßenbau für alle drei Bauabschnitte werden rund 3,5 Mio. Euro betragen. Davon werden rund 1,2 Mio. Euro Fördermittel gewährt und rund 1,6 Mio. Euro durch Anliegerbeiträge getragen.

Die Stadt Bad Honnef plant den Ausbau der Linzer Straße weiter stadteinwärts bis zur Mülheimer Straße. Das Vorhaben ist auch im Integrierten Handlungskonzept enthalten. Für die Kreuzung mit der Menzenberger Straße und die Fahrbahn ist das Land Nordrhein-Westfalen zuständig. Vom Land sind aktuell für diesen Bereich noch keine Planungen vorgesehen. Die Verwaltung der Stadt Bad Honnef wird weiter prüfen, wie eine mögliche Umgestaltung erfolgen kann.

Der Ausbau im Überblick:
Neben der Fahrbahn, der Nebenanlagen für Fußgänger, Radfahrer, Parkplätzen und Grünflächen wurden 1 Kreisverkehr, 2 Minikreisel, 1 Ampelanlage, 2 Querungshilfen, 5 Bushaltestellen und der Bachdurchlass für den Grenzbach errichtet.

Dem Ausbau der Linzer Straße vorausgegangen war der Ausbau der länderübergreifenden Straßenverbindung vom Rolandsecker Weg/B42 zum Drieschweg, die offiziell im Mai 2012 in Betrieb genommen wurde. Die Anbindung über die Straße „Im Rosenfeld“ zur B 42 entlastet die Innenstadt.

Erster Spatenstich für den Ausbau der Linzer Straße war am 09.07.2012 gewesen.

Der erste Teil, der ausgebaut wurde, war der Abschnitt von der Landesgrenze/Am Honnefer Graben bis zum neuen Kreisverkehr in Höhe Drieschweg und die Umleitung erfolgte über die neue, zuvor fertiggestellte Straßenverbindung zum Drieschweg.

Der zweite Teil war der Abschnitt Drieschweg bis zur Berck-sur-Mer-Straße und die Umleitung führte über das Gewerbegebiet Bad Honnef-Süd.

Der dritte Teil war der Abschnitt Floßweg bis zur Menzenberger Straße mit Einbahnstraßenregelung in der Linzer Straße und Umleitung von Süden her über den Stadtteil Selhof.

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Bad Honnef

Aufreger des Tages: Schändung eines jungen Ahornbaumes auf der Insel

Auch ein zweiter Ahornbaum wurde beschädigt

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Bad Honnef – Das war der Aufreger des Tages: Am frühen Morgen wurde auf der Insel dieser junge Ahornbaum am Anleger nach Nonnenwert entdeckt. Klar, dass auf Facebook die Diskussionen losgingen, als das erste Foto veröffentlicht wurde.

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Honnef heute fragte im Botanischen Garten der Uni Bonn nach. Nach Sichtung der Fotos war klar: Der Baum ist hin und wurde mutwillig zerstört. Originalzitat: „Da muss sich einer sehr viel Mühe gegeben haben.“

Insgesamt wurden zwei Bäume beschädigt. Strafanzeige wurde erstattet.

Auch dieser Ahornbaum direkt daneben wurde verletzt

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Bad Honnef

Irre! Wie bekloppt ist das denn?

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Foto: S.v.G.

Bad Honnef – Alle reden vom Umweltschutz und Klima – an einigen scheint das Thema vollkommen vorbeizugehen. So wurden vermutlich letzte Nacht zwei 28 Jahre alte Ahornbäume auf der Insel regelrecht enthäutet. Zu retten ist da wohl nichts mehr. Strafanzeige wurde gestellt.

Honnef heute fragte beim Botanischen Garten der Uni Bonn nach. Nach Sichtung der Fotos sei der Baum nicht mehr zu retten und mutwillig zerstört worden.

Aber nicht nur Umwelt und Klima spielen bei dieser Tat eine Rolle, sondern auch die Respektlosigkeit vor der Natur. Vollkommen zugedröhnt? Gar nix mehr im Kopf? Was nun?

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Bad Honnef

Sibi-Team siegt mit Gelo-Pack beim business@school-Deutschlandfinale

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Das Sibi-Siegerteam: (v.l.n.r.): Gregor Pallast (Lehrer), Teamsprecher Leon Heun (17), Stella Batzella (17), Thomas Spreitz (18) und Max Böhnisch (16) | Foto: business@school

Bad Honnef – Mit ihrem Gelo-Pack gewann heute in München das Team des Städtischen Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef das Deutschlandfinale der business@school, Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).

Stella Batzella (17), Max Böhnisch (16), Teamsprecher Leon Heun (17) und Thomas Spreitz (18) hatten die Idee, mit Gelo-Pack, einer nachhaltigen Kältekompresse, schnelle Kühlung zu erzeugen, um beispielsweise Schwellungen nach Stürzen zum Abklingen zu bringen. Stella Batzella: „Wenn sie unseren Gelo-Pack dabeihaben, der klein, flach, leicht und wiederverwendbar ist, benötigen sie nur etwas Wasser aus einem Teich oder der Trinkflasche, und er kühlt innerhalb kürzester Zeit herunter!“

Bei Gelo-Pack handelt es sich um einen kleinen, mit 70 Gramm Granulat gefüllten Polyethylenbeutel, mit dem in Verbindung mit Wasser binnen weniger Sekunden Minustemperaturen bis zu 4 Grad erreicht werden können. Der Kühleffekt soll bis zu 20 Minuten anhalten

Bereits im vergangenen Jahr siegte ein Sibi-Team mit der Idee, Toilettenpapier aus Gras herzustellen. .

business@school

business@school ist die Bildungsinitiative der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), bei der sich Schule und Wirtschaft gemeinsam engagieren. Ziel ist es, Schülern der Oberstufe Wirtschaftsthemen praxisnah zu vermitteln. In drei Phasen lernen die Jugendlichen anhand konkreter Beispiele, Unternehmen zu analysieren, Markt und Wettbewerb zu verstehen und eine eigene Geschäftsidee inklusive Businessplan zu entwickeln.

 

 

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