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Bad Honnef-Aegidienberg – Schnee in der Nacht, eine Straßensperrung am Mittag – doch auf dem Berg ließ sich niemand die Stimmung verderben. Trotz kräftiger Schneefälle und der zwischenzeitlichen Sperrung des Schmelztals nach einem Unfall war pünktlich zum Start des Karnevalszuges in Aegidienberg alles bereit für die jecke Ausnahmezeit. Der Schnee schmolz rechtzeitig, gefährliche Glätte blieb aus – und auch das Schmelztal wurde bereits nach rund einer Stunde wieder freigegeben.
Damit stand dem närrischen Treiben nichts mehr im Wege. Entlang der Strecke säumten gut gelaunte Fans den Straßenrand, Wagen und Fußgruppen reihten sich in bunter Vielfalt aneinander. Zwar kam es nach Angaben der Zugleitung zu Beginn zu kleineren Verzögerungen bei der Aufstellung, doch die ließen sich die Jecken nicht anmerken. Die Stimmung: ausgelassen.
Wie in den Vorjahren führte der Zug von Rottbitze über Himberg und Aegidienberg bis nach Hövel und schließlich zurück zum Aegidiusplatz. Dort erreichte der Zug seinen Höhepunkt: viel Beat, unzählige Bützen und ein kräftiges „Alaaf!“ bestimmten das traditionelle Finale, bevor im Bürgerhaus nahtlos weitergefeiert wurde.
Beim Veilchendienstagszug dabei: Bad Honnefs neuer Bürgermeister Philipp Herzog. Noch am Sonntag war er mit seiner Band „Die Äsel vum Drachenfels“ selbst Teil des Bad Honnefer Zuges. Am Dienstag verfolgte er das närrische Spektakel von der Mobilstation in Himberg aus. Von dort bot sich ihm ein guter Blick darauf, wie lebendig die jecke Tradition auf dem Berg gefeiert wird.











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