Bad Honnef. Bad Honnef ist aktuell eine von nur noch drei Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis, die einen eigenen Schulbusbetrieb für Grundschüler anbieten. In Aegidienberg sowie an den Schulen Löwenburgschule und Montessori-Grundschule verkehren derzeit jeweils zwei Schulbusse. Die bestehenden Verträge laufen bis zum Schuljahr 2026/27 – eine Neuausschreibung wäre demnächst nötig.
Die Stadtverwaltung schlägt nun vor, den bisherigen Schüler-Spezialverkehr zum Ende des Schuljahres einzustellen und in den regulären Linienverkehr zu integrieren. Schon im Frühjahr 2025 hatte der Rhein-Sieg-Kreis angeregt, den Spezialverkehr in den normalen Linienbetrieb einzubinden.
Die Vorteile laut Verwaltung:
- Freifahrtberechtigte Schüler könnten das Liniennetz künftig auf Basis des Deutschland-Tickets nutzen.
- Die Busse stünden auch nach dem regulären Unterricht zur Verfügung, zum Beispiel am Nachmittag.
- Eine europaweite Ausschreibung entfällt.
- Die Freifahrten werden digital über die Schulverwaltung erfasst.
- Schüler und Eltern erhalten mehr Flexibilität.
Aktuell sei die Nutzung der Busse nach der Offenen Ganztagsschule (OGS) nur gering, die Auslastung mittags niedrig. Eine Abfrage unter OGS-Eltern über den Stadtjugendring habe ergeben, dass die Mehrheit eine Fahrt nach 15 Uhr wünsche.
Finanziell ändert sich voraussichtlich wenig: Der jährliche Aufwand von rund 200.000 Euro bleibt bestehen.
Bildungsausschuss – 04.03.2026 – 18:00 Uhr – Ratssaal











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