Bad Honnef. Die anstehende Sanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke bringt für Bad Honnef erhebliche Einschnitte mit sich. Neben Bauarbeiten entlang der Strecke wird vor der Insel Grafenwerth ein neuer Haltepunkt entstehen. Bereits in gut vier Wochen beginnt jedoch eine Maßnahme, die viele Pendlerinnen und Pendler unmittelbar treffen dürfte: Der Parkplatz an der Endhaltestelle mit rund 200 Stellplätzen wird für voraussichtlich ein Jahr vollständig gesperrt.
Im Planungsausschuss der Stadt war die Parksituation bereits Thema. Dort wurde unter anderem angeregt, als Ausgleich zeitweise Parkplätze in der Innenstadt kostenlos zur Verfügung zu stellen, um den Wegfall der Stellflächen zumindest teilweise zu kompensieren.
Bürgerblock sieht wachsende Verkehrsprobleme
Der Bürgerblock nimmt die Entwicklung zum Anlass, einen „Verkehrsgipfel“ zu fordern. Ziel sei es, frühzeitig alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.
„In gut vier Wochen wird der Parkplatz an der Endhaltestelle mit seinen gut 200 Stellflächen alternativlos für ein Jahr gesperrt. Es ist der Auftakt der monatelangen Sanierung der rechtsrheinischen DB-Strecke und deren Umfeldes. Bereits heute sind die Herausforderungen im Straßenverkehr groß. Eine jahrelange, nicht endende Baustelle auf der B42, weitere Brückenabrisse auf möglichen Alternativrouten und anstehende Großprojekte in Bad Honnef“, erklärt Stefan Scharfenstein vom Bürgerblock.
Aus Sicht der Wählergemeinschaft verschärfen mehrere parallel laufende Maßnahmen die Lage zusätzlich. Neben der Streckensanierung werden auch Bauarbeiten entlang der Bundesstraße 42 sowie Brückenprojekte auf Ausweichstrecken als Belastungsfaktoren genannt.
Frühzeitige Bürgerbeteiligung gefordert
Für den Bürgerblock steht vor allem die frühzeitige Einbindung der Bürgerschaft im Vordergrund. „Für uns ist eine frühzeitige Einbindung der Bürger mehr als notwendig. Natürlich sind nicht alle Beeinträchtigungen vermeidbar. Aber gemeinsam sollten wir versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Und daher bietet es sich an, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln“, so Scharfenstein weiter.
Ein Verkehrsgipfel könne aus Sicht der Initiative Verwaltung, Politik, Bahn, Gewerbetreibende und Bürgerschaft zusammenbringen. Ziel müsse es sein, tragfähige Lösungen für die Dauer der Bauarbeiten zu entwickeln – etwa durch alternative Parkkonzepte, optimierte Verkehrsführung oder eine bessere Kommunikation der Bauphasen.











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