Bad Honnef – Das Thema Krisen- und Katastrophenvorsorge ist durch den jüngsten Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz erneut in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Wie gut sind Bürgerinnen und Bürger auf längere Stromausfälle, Versorgungsengpässe oder andere Krisensituationen vorbereitet? Dieser Frage widmet sich eine öffentliche Informationsveranstaltung am Freitag, 30. Januar 2026, um 15.30 Uhr im Restaurant der Parkresidenz.
Eingeladen haben der Heimbeirat der Parkresidenz sowie Direktorin Cornelia Lutz. Hauptredner ist Jens Koelzer vom DRK-Kreisverband Rhein-Sieg, der in einer Projektgruppe des Deutschen Roten Kreuzes tätig ist und über langjährige Erfahrung in der Schulung zur Krisenvorsorge verfügt. Die Veranstaltung versteht sich zugleich als Auftakt einer längerfristig angelegten Vorsorgekampagne.
Empfohlen wurde Koelzer dem Heimbeirat von Bürgermeister Herzog, der selbst viele Jahre beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe tätig war. Herzog unterstützt die Initiative ausdrücklich und wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Darin wird er voraussichtlich auf die wachsende Bedeutung individueller Vorsorgemaßnahmen eingehen und die Verantwortung jedes Einzelnen betonen.
Aus Sicht der Parkresidenz wird Direktorin Cornelia Lutz Stellung beziehen. Sie wird erläutern, welche organisatorischen Vorkehrungen die Einrichtung für Krisenfälle trifft und warum es dennoch wichtig ist, dass auch die Bewohnerinnen und Bewohner selbst vorbereitet sind.
Im Mittelpunkt der Vorträge und der anschließenden Diskussion, an der das Publikum aktiv beteiligt werden soll, steht die Frage, wie insbesondere ältere Menschen im Wohnbereich der Parkresidenz eigenständig Vorsorge treffen können – etwa durch Notfallpläne, Vorratshaltung oder richtiges Verhalten bei länger andauernden Ausfällen von Strom, Wasser oder Kommunikation.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Bewohnerinnen und Bewohner der Parkresidenz, sondern an alle Interessierten. Ziel ist es, das Bewusstsein für Krisenvorsorge zu stärken und konkrete, alltagstaugliche Handlungsempfehlungen zu vermitteln. Angesichts aktueller Entwicklungen wird deutlich: Vorsorge ist längst kein theoretisches Thema mehr, sondern eine notwendige Vorbereitung auf reale Risiken.











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