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Bad Honnef

Landrat Sebastian Schuster erhält Förder-Award

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Sebastian Schuster erhält den Förder-Award | Foto: RSK

Rhein-Sieg-Kreis | Die Freude war groß bei Landrat Sebastian Schuster, der gestern (16.10.2017) aus den Händen von Antonio Casellas, Vorstand von WISSENschaf(f)t SPASS, Förderverein für Bildung und Innovation im Rheinland e.V., den „Förder-Award“ für seinen unermüdlichen Einsatz für die Zukunft des Deutschen Museums Bonn entgegen nahm.

„Der Rhein-Sieg-Kreis war von Beginn an einer unserer größten Unterstützer und der erste Landkreis außerhalb der Stadt Bonn, der zugesagt hat, sich an der zukünftigen Basisfinanzierung des Deutschen Museums Bonn zu beteiligen“, so Antonio Casellas. „Dafür möchten wir uns heute einmal ausdrücklich bedanken.“

Der Rhein-Sieg-Kreis fördert das Deutsche Museum Bonn für einen Zeitraum von fünf Jahren mit 75.000,-€ jährlich. Die Unterstützung des Deutschen Museums passt hervorragend in das bildungspolitische Portfolio des Rhein-Sieg-Kreises, der die Förderung der so genannten MINT-Bereiche – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und der Digitalisierung zu Schwerpunkt- und Zukunftsthemen gemacht hat. Denn auch im Rhein-Sieg-Kreis hat die Nachwuchsgewinnung in den MINT-Berufen eine immer größere Bedeutung. „Das Deutsche Museum Bonn ist für uns mehr als nur ein Museum – es ist ein ausgezeichneter außerschulischer Lernort mit einem hervorragenden Know-How in Zukunftsthemen; hier erhalten Kinder und Jugendliche auf eine ganz besondere Art und Weise einen Zugang zu den so wichtigen MINT-Themen“, so Landrat Sebastian Schuster.

Die Übergabe der Auszeichnung fand stellvertretend für alle Schulen im Rhein-Sieg-Kreis im Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf statt. Denn zwischen den Schulen und dem Deutschen Museum findet ganz praktisch die Zusammenarbeit statt. So würden durch die Kooperation des Fördervereins mit der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) beispielsweise Schulklassen aus allen Landkreisen, die sich an der Finanzierung des Museums beteiligen, kostenlos zu den Experimentier-Workshops im Deutschen Museum Bonn befördert, erläutert Museumsleiterin Dr. Andrea Niehaus.

Günter Schmidt, Leiter des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs, stellte anhand von Beispielen aus den gewerblich-technischen, den zahnärztlichen und den erzieherischen Fachbereichen exemplarisch dar, welche Wege der praxisorientierten MINT-Förderung am Berufskolleg umgesetzt werden. Darüber hinaus arbeitet das Berufskolleg im Rahmen des Laborführerscheins bereits eng mit dem Deutschen Museum zusammen.

Der Rhein-Sieg-Kreis hat sich mit der Gründung des kreisweiten „zdi-Netzwerkes :MINT im Rhein-Sieg-Kreis“ den Aufbau einer MINT Kompetenzregion zum Ziel gesetzt. Dies wir durch Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartnern wie beispielsweise dem Deutschen Museum Bonn und durch Förderung vielfältiger Projekte entlang der Bildungskette von der KiTa bis zum Übergang in Ausbildung und Studium nachhaltig verfolgt.

Das Deutsche Museum Bonn ist die einzige Dependance des renommierten Deutschen Museums in München außerhalb Bayerns. Mit viel Kreativität und Experimentierlust entwickelt es seit mehr als 20 Jahren besucherorientierte Formen der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung und verzeichnet stetig steigende Besucherzahlen. Als “WissensWerkstatt” für MINT-Bildung ermöglicht es vor allem Kindern und Jugendlichen nachhaltige Einblicke in Forschung und Technik und bildet für die Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Rheinland die Brücke zwischen Universität, Wissenschaft und Industrie.

Der Förderverein WISSENschaf(f)t SPASS fördert das Deutsche Museum Bonn und setzt sich für den Ausbau der MINT-Bildung im Rheinland ein. In den nächsten Jahren wird die Basisfinanzierung des Deutschen Museums Bonn von der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Landkreis Ahrweiler und der Dr. Hans-Riegel-Stiftung getragen. Weitere Geldgeber werden für die dauerhafte Sicherung gesucht. Gespräche werden bislang mit weiteren Landkreisen und dem Land NRW geführt. Ziel des Vereins ist zusätzlich die Unterstützung des Deutschen Museums Bonn mit mindestens 200.000 Euro im Jahr durch Fördermitglieder und Spenden. (rl)

Bad Honnef

Wettbewerb: Name für “Sendungsraum” gesucht

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Bad Honnef – Was ist eigentlich ein Sendungsraum? Eingeweihte wissen es: Ein Bereich, in dem bisherige Seelsorgebereiche zusammenarbeiten und in dem es außerdem eine gemeinsame Verantwortung in Gestalt jeweils eines leitenden Pfarrers gibt. Beispielsweise die katholischen Pfarrgemeinden St. Maria Heimsuchung Rhöndorf, St. Johann Baptist Bad Honnef, St. Aegidius Aegidienberg, St. Martin Selhof, St. Maria Magdalena Rheinbreitbach, St. Pantaleon Unkel, St. Johannes Baptist Bruchhausen und St. Severinus Erpel.

Nun sind die Pfarrgemeinderäte des katholischen Sendungsraums Bad Honnef-Unkel auf der Suche nach einem passenden neuen Namen, der den „Arbeitstitel Sendungsraum“ ersetzen soll. Mit dem neuen Namen sollen sich alle acht Gemeinden identifizieren können.

Alle Gemeindemitglieder sind aufgerufen, sich an einer Namensfindung zu beteiligen: “Wer hat die zündende Idee, wie unser Sendungsraum zukünftig heißen soll?”, fragen die Initiatoren.

Bis zum 30.09.2019 können Vorschläge unter unser-name@mailbox.org eingereicht werden.

Unter allen Einsendern wird ein Gutschein für das Restaurant auf dem Rolandsbogen ausgelost. Von dort oben hat man fast den ganzen Sendungsraum im Blick, fünf der acht Kirchen sind zu sehen.

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Bad Honnef

Wahlkampf: Die Bad Honnefer Grünen wollen Qualität statt Quantität und keine höheren Gebühren

CDU verfolge Politik, “die Bad Honnef jahrzehntelang zurückwarf”

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Die Grünen in Bad Honnef wollen den Forderungen der Jungen nachkommen und Klimaschutz zur wichtigen Aufgabe in Bad Honnef machen

Bad Honnef – Nachdem der Vorstand der Bad Honnefer CDU seinen Mitgliedern empfahl, den amtierenden Bürgermeister Otto Neuhoff bei der Wahl 2020 zu unterstützen, reagieren die Grünen kritisch. Die CDU wolle die Macht nach drei Wahlschlappen zurück, so  Sprecher Burkhard Hoffmeister in einer heute Abend veröffentlichten Pressemeldung. “Jetzt soll es wieder in die Chefsessel gehen – verbunden mit jener Politik, die Bad Honnef jahrzehntelang zurückwarf.” 

Diesmal wollten es die Christdemokraten über eine konservative bürgerliche Koalition versuchen, so Hoffmeister weiter, “zwar ohne eigenen Kandidaten, aber mit Zielen, die für sich sprechen: Wachsen um des Wachsens willen, Natur (unwiderruflich) kaputtmachen statt Klimaschutz und Verantwortung, Sport- und Gemeinflächen schleifen statt der Jugend Raum und den Familien Lebensqualität zu geben”.

Ziel der Grünen sei die Sicherung von Natur, Umwelt und Stadtgrün. Ihnen gehe es um Qualität statt Quantität und unbedingte Orientierung aufs Gemeinwohl. Laut Hoffmeister wollen sie “Klimaschutz spätestens jetzt in unserer Stadt zur wichtigen Aufgabe machen und bei jeder Maßnahme mitdenken”. Außerdem unterstreichen sie das Recht der Jugend auf eine sichere Zukunft und die Möglichkeit, diese selbst gestalten zu können.

“Wir finden eine engagierte und nachhaltige Wirtschaftsförderung gut, begrüßen die vielversprechenden Pläne für ein Menzenberger Ortsteilzentrum. Eine Sanierung Bad Honnefs allein über höhere Gebühren und Abgaben und Steuern lehnen wir ab”, erklärt Hoffmeister. “Verantwortungslose Projekte wie die Rodung des nördlichen Stadtgartens oder den Umbau des Floßweges zur Durchgangsstraße wollen wir nicht”.

Politik in der Mitte der Gesellschaft für die Interessen von Mensch und Natur, sei Anspruch der Grünen. Diese Grundposition wollen sie nicht durch Wachstumsphantasien, Symbolpolitik, Personenkult, Posten oder Macht in Frage stellen. Wer nicht zurück in das Bad Honnef der letzten fünf CDU-Jahrzehnte wolle, sei bei den Bad Honnefer Grünen richtig.

Erst nach Betrachtung der Probleme, der Ziele, machbarer Wege und möglicher Lösungen wollen sie entscheiden, “wem wir dann Verantwortung übertragen, wem wir vertrauen oder wen wir unterstützen. Auch in dieser Beziehung unterscheiden wir uns von CDU, FDP und Bürgerblock”.

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Bad Honnef

Verunglückte Radfahrerin immer noch im Krankenhaus

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Bad Honnef – Die 84-jährige Frau, die mit ihrem Fahrrad am 3. Juli 2019 an der Einfahrt Rhöndorfer Straße/Meßbeuel von einem LKW überfahren wurde, liegt immer noch im Krankenhaus. Zum genauen Unfallhergang kann die Polizei auch heute noch nichts mitteilen.

Der Fahrer des LKW musste von einem Seelsorger betreut werden.

Beitrag vom 3.7.2019

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20Jul16:0016:451270 Jahre und noch nicht zu Ende: Die Baugeschichte von Johnn Baptist

23Jul19:0021:00Zero Waste Bonn Neulingstreffen + Brainstorming

26Jul18:0020:00Critical Mass Bonn

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