In Bad Honnef steckt Geld, viel Geld. Immerhin leben hier viele Millionäre und die Stadt gehört nach dem Pro-Kopf-Jahreseinkommen zu den reichsten Gemeinden Deutschlands.

Eigentlich unfassbar, dass die Stadtkasse einer aufgeklärten Bürgerschaft trotzdem leer ist. Wahrscheinlich könnte der “Club der Reichen” das Defizit aus der Portokasse ausgleichen. Vorteil einer Pleite-Stadt: Sie kann nicht richtig pleite gehen. Irgendwie geht’s immer weiter.

Ganz anders sieht es bei den Unternehmerinnen und Unternehmern aus. Sie gehen in der Regel immer ein hohes Risiko ein, investieren viel Arbeitskraft und Geld. Wenn ein “normaler” Arbeitgeber Feierabend hat, werden Kassenberichte geschrieben und Wareneinkaufslisten erstellt. Und wenn nicht alles so entspannt läuft, wie viele Otto-Normalverbraucher das Selbstständigen häufig unterstellen, rotieren nachts die Nerven.

So dürfte das seit einiger Zeit auch bei den DroNova-Frauen Angela Dussier und Petra Altenberg sein, die vor fünf Jahren nach der “Ihr Platz”-Pleite nicht aufgeben wollten. Statt zum Arbeitsamt zu gehen, nahmen sie ihre Herzen und ihren ganzen Mut zusammen und machten sich selbstständig. An Kanalerneuerung dachten sie damals nicht, an die wirtschaftlichen Folgen schon gar nicht. Nun scheint ihr Projekt buchstäblich doch noch in den Kanal zu fallen.

Verrückt: Die Kundenzahl soll stimmen, nur die hohen Verluste durch Fremdeinfluss konnten nicht kompensiert, die Regale können nicht ausreichend gefüllt werden- ein Teufelskreis.

Liebe Millionäre in Bad Honnef! Wenn euch die Stadt so am Herzen liegt und ihr die Wirtschaft unterstützen wollt, dann schaut doch einmal diskret bei DroNova vorbei. Mit für Euch kleinem Geld könntet ihr dort Großes leisten. Und bei starken Frauen wie Angela Dussier und Petra Altenberg sicherlich Gewinn machen.

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