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Bad Honnef. Am Karfreitag (18 Uhr) wird die Erlöserkirche Bad Honnef zum Ort einer besonderen musikalischen Uraufführung. Die Pianistin und Komponistin Stephanie Troscheit präsentiert dort erstmals ihr neues Werk „Missa Sine Nomine“ – einen zeitgenössischen Orgelzyklus, der genau an diesem Ort entstanden ist.
Dabei geht es weniger um ein klassisches Konzert im herkömmlichen Sinn. Vielmehr stellt das Werk Fragen: Wie kann Musik Räume öffnen? Wie verändert sich unser Hören, wenn Stille Teil der Komposition wird? Und wie lässt sich die Form einer Messe heute denken – jenseits traditioneller liturgischer Strukturen?
Stephanie Troscheit ist vielen als Jazzpianistin bekannt. Mit ihrem Trio ist sie international unterwegs und gilt seit Jahren als musikalische Botschafterin ihrer Heimatstadt Bad Honnef. Mit der „Missa Sine Nomine“ betritt sie nun bewusst einen anderen Klangraum: Die Orgel wird zum Instrument der Reflexion, der Kirchenraum selbst zum Resonanzkörper.
Bei „Loss mer reden“ spricht Stephanie Troscheit über die Entstehung dieses ungewöhnlichen Werkes, über ihre persönliche Beziehung zum Ort der Aufführung und über die Rolle von Stille und Aufmerksamkeit in der Musik. Sie erzählt, warum gerade der Karfreitag für die Uraufführung gewählt wurde, wie ihre Erfahrungen als Jazzmusikerin ihr Komponieren prägen – und weshalb Hören für sie mehr ist als das Wahrnehmen von Klängen.
Es geht um musikalische Freiheit, um Spiritualität jenseits fester Formen – und um die Frage, was Musik im besten Fall mit uns machen kann.
Ein Gespräch über Klangräume, Improvisation und den Mut, eine Messe neu zu denken.











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