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Bad Honnef – Sicherheit im öffentlichen Raum beschäftigt viele Menschen in Deutschland – und die Sorge wächst weiter. Laut einem ARD-DeutschlandTrend aus dem vergangenen Jahr fühlt sich nur gut die Hälfte der Bevölkerung im öffentlichen Raum wirklich sicher. Gerade in der dunklen Jahreszeit rückt deshalb der Einbruchschutz erneut in den Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit.
Auch in Bad Honnef ist das Thema angekommen: Bürgermeisterkandidat Philipp Herzog hatte bereits im Wahlkampf wiederholt mehr Sicherheit und Präventionsangebote gefordert. Am heutigen Donnerstag fand nun ein großer Aktionstag zum Einbruchschutz statt, organisiert von Polizei und Ordnungsamt.
Auf dem Dreiecksplatz in der Innenstadt konnten sich Bürgerinnen und Bürger am Vormittag und frühen Nachmittag an Informationsständen beraten lassen. Fachleute erklärten, wie Täter vorgehen, welche Sicherheitsmaßnahmen am Haus sinnvoll sind und wie jede und jeder durch umsichtiges Verhalten zur eigenen Sicherheit beitragen kann.
„Es geht darum, den Menschen praktische Werkzeuge an die Hand zu geben“, hieß es von den Organisatoren. „Viele Einbrüche lassen sich bereits mit einfachen Mitteln verhindern.“
Von einem schockierenden Vorfall in Bad Honnef berichtete Bürgermeister Herzog. Auf den Aufnahmen einer im Haus aufgestellten Videokamera entdeckten die Bewohner nach ihrer Rückkehr von einem Besuch, dass in ihre Wohnung eingebrochen wurde.
Vortrag am Abend in Aegidienberg
Als Ergänzung zu den Aktionen in der Innenstadt lädt die Stadt am Abend zu einer Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus Aegidienberg ein. Bernhard Sodoge, Kriminalhauptkommissar und technischer Berater beim Polizeipräsidium Bonn, hält dort ab 18 Uhr einen Impulsvortrag über wirksame Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen.
Im Anschluss steht der erfahrene Experte den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung – von der sicheren Haustür bis zur richtigen Nachbarschaftskommunikation.
Mit dem Aktionstag will die Stadt ein deutliches Zeichen setzen: Prävention beginnt im Alltag – und jeder kann etwas tun, um sich sicherer zu fühlen.
Fotos: Stella Batzella











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