Sankt Augustin/Dmitrivska (Ukraine). Ein starkes Zeichen gelebter Solidarität setzt der Verein Sankt Augustin and Friends hilft e.V. mit der Eröffnung einer weiteren Feuerwache in der ukrainischen Gemeinde Dmitrivska. Seit April 2022 unterstützt der Verein die Region kontinuierlich mit humanitärer und technischer Hilfe. Nun wurde im Rahmen des 43. Hilfskonvois die neue „Feuerwache 1 Sankt Augustin“ offiziell in Betrieb genommen.
Hintergrund der Maßnahme ist der deutlich gestiegene Sicherheits- und Schutzbedarf infolge des anhaltenden russischen Angriffskrieges. Die neue Feuerwache soll dazu beitragen, Brände, Kriegsschäden und andere Notlagen schneller und effektiver bewältigen zu können.

Die Ausstattung der Feuerwache wurde nahezu vollständig durch den Verein aus Sankt Augustin ermöglicht. Dazu zählen ein Feuerwehrfahrzeug, umfangreiche technische Ausrüstung sowie persönliche Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte. Zwei Vereinsmitglieder reisten eigens nach Dmitrivska, um die örtlichen Feuerwehrleute intensiv in die Nutzung des Fahrzeugs und der Technik einzuweisen.
Vereinsvorsitzender Gunther Maassen betonte bei der Eröffnungszeremonie die Motivation des Engagements: „Wir sind überglücklich, der Gemeinde ein wenig helfen zu können, die Kriegsschäden einzudämmen.“
Auch die ukrainische Seite zeigte sich tief dankbar. Der Bürgermeister von Dmitrivska, Taras Didych, hob die besondere Qualität der Unterstützung hervor: „Die Hilfe dieses Vereins ist nicht nur kurzfristig, sondern langfristig, nachhaltig und auf vielen Ebenen spürbar. Als Dank ernennen wir Dirk Umbach und Gunther Maassen zu Ehrenkommandanten der Feuerwehr der Dorfgemeinschaft Dmitrivska.“
Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Gemeinden trägt die neue Feuerwache künftig den Namen „Feuerwache 1 Sankt Augustin“.
Zum Abschluss richtete Gunther Maassen seinen Dank an alle Unterstützer des Projekts: „Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern, Unterstützern und Spendern, die diese wichtige Feuerwache ermöglicht haben.“







