Bad Honnef. Ein Abend voller Musik, Emotionen und Engagement: Beim Benefizkonzert „Rock im Kaiser“ wurde eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig die lokale Kulturszene ist – und wie viel sie bewegen kann. Gleich drei Acts sorgten für beste Stimmung und ein begeistertes Publikum.
Die Bands Autumn Nights und Orange Circle sowie die Bad Honnefer Singer-Songwriterin Stella Batzella boten ein abwechslungsreiches Programm. Während Autumn Nights mit einem Mix aus Pop, Rock und Schlagern der vergangenen Jahrzehnte überzeugten, nahm Orange Circle die Zuhörer mit auf eine Reise in die Rockära der 1970er Jahre. Stella Batzella hingegen präsentierte eigene Songs und zeigte eindrucksvoll ihr musikalisches Talent. Trotz der unterschiedlichen Stilrichtungen verband alle eines: die Leidenschaft für die Musik – und die kam beim Publikum spürbar an. Eine Besonderheit: Rebecca Lindlahr stand als Sängerin beider Bands auf der Bühne.

Dass der Abend nicht nur musikalisch ein Erfolg war, lag auch am großen Engagement aller Beteiligten. Die Künstlerinnen und Künstler verzichteten vollständig auf ihre Gage. Dank der Unterstützung durch den Centrum e.V., die Stadt Bad Honnef und das Marketing- und Newsportal „Wir sind City“ konnten zudem sämtliche organisatorischen Kosten gedeckt werden. So kam der gesamte Erlös der Hutsammlung einem guten Zweck zugute: 780 Euro gehen an die OGS der Löwenburgschule in Rommersdorf.

Neben der gelungenen Premiere wirft „Rock im Kaiser“ aber auch eine spannende Frage auf: Hat dieses Format Zukunft? Immerhin steht mit dem möglichen Ruhestand von Kaiser-Chefin Mia eine Veränderung an. Gleichzeitig könnte noch in diesem Jahr das Foyer der Menzenberger Halle als neuer Veranstaltungsort fertiggestellt werden.
Warum also nicht die Tradition weiterführen – vielleicht sogar an neuer Stelle? Eine charmante Idee wäre es, das Foyer in Anlehnung an die Kultgaststätte in der Selhofer Straße „Kaiser-Foyer“ zu nennen. „Rock im Kaiser“ könnte so als feste Größe im Veranstaltungskalender von Bad Honnef etabliert werden.
Der gestrige Abend hat jedenfalls gezeigt: Das Potenzial dafür ist da.












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