Bonn – Nach einem schweren Diebstahl aus Wertschließfächern in einer Bankfiliale in der Bonner Innenstadt ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen 22-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Instituts. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurden am Nachmittag des 17. Dezember 2025 zwei Schließfächer von Privatkunden aufgebrochen und vollständig geleert.
Gegen 15.30 Uhr alarmierte die Leitung der Bankfiliale die Polizei, nachdem der Einbruch festgestellt worden war. Aus den Schließfächern wurden Wertsachen entwendet, darunter überwiegend Gold mit einem hohen Gesamtwert. Einsatzkräfte sicherten noch am Tatort Spuren, anschließend übernahm das Kriminalkommissariat 13 der Bonner Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen.
Im Zuge umfangreicher Untersuchungen erhärtete sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden der Tatverdacht gegen einen 22 Jahre alten ehemaligen Mitarbeiter der betroffenen Filiale. Auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses durchsuchten Ermittlerinnen und Ermittler am Abend des 19. Dezember 2025 sowohl seine Wohnanschrift als auch einen Nebenwohnsitz. Dabei wurden verschiedene Beweismittel, darunter auch digitale Datenträger, sichergestellt. Die Auswertung dauert derzeit an.
Der Verdächtige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in das Polizeipräsidium gebracht, nach Abschluss der ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen jedoch wieder entlassen. Haftgründe lagen nach Angaben der Polizei nicht vor.
Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Tatbeitrag des 22-Jährigen sowie zum gesamten Geschehensablauf dauern an. Weitergehende Angaben können laut Polizei mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen derzeit nicht gemacht werden. Mögliche Zusammenhänge mit anderen Diebstahls- oder Einbruchsdelikten in Bankfilialen wurden geprüft, konnten nach aktuellem Kenntnisstand jedoch ausgeschlossen werden.











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