Bad Honnef/Düsseldorf. Schwere Vorwürfe gegen NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach: Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel klagen mehrere aktuelle und ehemalige Mitarbeitende ihres Ministeriums über ein von Angst und Druck geprägtes Arbeitsklima. In internen Schreiben ist demnach von „gesundheitsschädigendem Führungsverhalten“ und Machtmissbrauch die Rede.
Die Vorwürfe reichen von lautstarken Beschimpfungen in Besprechungen bis hin zu hohem Personalverschleiß und gesundheitlichen Belastungen bei Beschäftigten. Mehrere Betroffene hätten sich bereits an die Staatskanzlei gewandt. Dort ist auch Nathanael Liminski informiert, ohne dass bislang konkrete Konsequenzen bekannt wurden.
Das Ministerium weist die Anschuldigungen zurück. Ein Sprecher erklärte laut Bericht, Scharrenbach pflege einen „kooperativen Führungsstil“.
In Bad Honnef ist die Ministerin keine Unbekannte. Sie sorgte für mehrere Fördergeldzuwendungen, so für die Innenstadtentwicklung und die Sportanlage Menzenberg.










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