Heute, am 24. Februar 2026, jährt sich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zum vierten Mal. Ein Tag, der uns alle tief berührt – nicht nur als historisches Datum, sondern als Mahnmal für das Unfassbare: dass Krieg, Zerstörung und menschliches Leid mitten in Europa wieder Realität geworden sind. Vor vier Jahren begann ein Krieg, der Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieb, Familien auseinandergerissen und eine ganze Nation in einen Kampf um Freiheit, Würde und Überleben stürzte.
Zusammenhalt in schweren Zeiten
Doch dieser Krieg hat auch gezeigt, was Menschen bewegen können, wenn sie zusammenstehen. In Bad Honnef haben wir erlebt, wie aus Geflüchteten Nachbar:innen, Freund:innen und Kolleg:innen wurden. Menschen, die alles verloren hatten, begannen mit unglaublicher Kraft und Würde neu. Sie kämpften nicht nur um ihr eigenes Überleben, sondern bereicherten unsere Gemeinschaft – mit ihrer Kultur, ihrer Kreativität und ihrem unerschütterlichen Willen, in Freiheit zu leben. Dafür danken wir von Herzen.
Solidarität, die wirkt
Von Anfang an hat Bad Honnef gehandelt: Spenden wurden gesammelt, Hilfsgüter organisiert, Wohnraum bereitgestellt. Besonders der Verein HelpForceHonnef, gegründet von Michael Lingenthal, steht bis heute für gelebte Solidarität. Unzählige Hilfsfahrten, ehrenamtliches Engagement und große Hingabe zeigen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – zusammen mit all den Menschen, die Spenden zur Verfügung stellten.
Doch es sind nicht nur Einzelne: Die Stadtverwaltung, insbesondere das Sozial-, Integrations- und Ehrenamtsbüro, zahlreiche Freiwillige und Initiativen haben dafür gesorgt, dass Integration mehr ist als ein Wort – sie wurde gelebte Realität.
Hoffnung in dunklen Zeiten
Vier Jahre Krieg sind vier Jahre zu viel. Vier Jahre, in denen unschuldige Menschen starben, Städte zerstört und Familien auseinandergerissen wurden. Gleichzeitig haben wir gelernt, was es bedeutet, nicht wegzuschauen. Die Ukrainer:innen in Bad Honnef und weltweit zeigen, wie man trotz allem Hoffnung bewahrt – wie man kämpft, ohne den Glauben an eine bessere Zukunft zu verlieren.
Hoffnung allein reicht jedoch nicht. Sie muss sich in Taten verwandeln. Wir müssen weiter fordern:
Ein Ende des Krieges – jeder weitere Tag bringt neues Leid. # Mehr Unterstützung für die Ukraine – militärisch, humanitär und politisch. # Gerechtigkeit für die Opfer – dieser Krieg ist kein Naturereignis, sondern das Werk eines Aggressors, der zur Rechenschaft gezogen werden muss. # Eine Zukunft in Frieden – für die Ukrainer:innen, für Europa, für uns alle.
Unsere Verantwortung
Die Ukrainer:innen, die heute in Bad Honnef leben, sind nicht nur Geflüchtete. Sie sind Teil unserer Stadt, unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Sie zeigen, was es bedeutet, für Freiheit und Demokratie einzustehen – Werte, die wir oft als selbstverständlich betrachten, bis sie bedroht sind.
Heute gedenken wir der Opfer. Wir danken den Helfer:innen, Ehrenamtlichen und Engagierten, die seit vier Jahren nicht müde werden. Und wir blicken nach vorn – mit dem festen Willen, dass dieser Krieg enden muss, dass die Ukrainer:innen in Freiheit und Sicherheit leben können, dass ihre Kinder eine Zukunft haben und Gerechtigkeit siegt.
Slawa Ukrajini – Слава Україні! Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit für die Ukraine!
Honnef heute










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