Bad Honnef-Rhöndorf – „Wir freuen uns sehr auf den Konzertsommer 2026 im Rhöndorfer Musikpavillon!“ – Mit diesen Worten blickt der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf dem kommenden Open-Air-Highlight entgegen. Und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Denn für die kleine Bühne am Fuß des Drachenfels konnten erneut „echte Hochkaräter der Jazzszene“ gewonnen werden.
Von Mai bis September 2026 organisieren Achim Büchler und Thomas Heyer die Konzertreihe für den traditionsreichen Verein. Sechs Konzerte stehen im kommenden Jahr auf dem Programm – musikalisch facettenreich und künstlerisch hochkarätig. Für die professionelle Tontechnik sind erneut Kai Müller und sein Team verantwortlich – „ein Garant für unbeschwerten Kunstgenuss auf dem Ziepchen“, wie der Verein betont.
Dass die Konzerte unter freiem Himmel stattfinden, birgt naturgemäß ein Risiko: „Bei Open-Air-Konzerten muss natürlich immer das Wetter mitspielen!“ Doch auch hier scheint Rhöndorf eine besonders glückliche Hand zu haben. In den vergangenen sechs Jahren fiel lediglich ein einziges Konzert regenbedingt aus.
Schon vor Jahren würdigte Marcus Schinkel den Aufführungsort mit den Worten: „Der Pavillon am Drachenfels ist ein echter Kraftplatz!“ Seine Einschätzung scheint bei der Jazzszene auf offene Ohren zu stoßen – der Pavillon hat sich längst zu einem Sehnsuchtsort für Musiker und Publikum entwickelt.
Hochkarätiger Auftakt im Juni
Den Auftakt 2026 macht Ende Juni die Federation of the Groove um den Kölner Pianisten Martin Sasse und den Gitarristen Bruno Müller. Am 10. Juli folgt mit Fola Dada eine charismatische Jazzsängerin aus Stuttgart, die längst auch regional für Aufsehen sorgt. Ein weiteres Konzerthighlight verspricht der Auftritt von „Cage“ am 7. August zu werden: Die Sängerin ist zwar längst kein Geheimtipp mehr in der Kölner Szene, doch die Fans fiebern ihrem Konzert gemeinsam mit Pianist Clemens Orth und Band mit besonderer Spannung entgegen.
Für ein vielversprechendes Wiedersehen sorgen zudem Jacob Manz (24. Juli) und Rüdiger Baldauf (28. August). Beide Musiker waren im Sommer 2025 gemeinsam im Pavillon zu erleben – mit frenetischem Applaus. 2026 treten sie als „Wiederholungstäter“ mit eigenen Bands auf.
Das Finale bestreitet am 11. September die Schäl Sick Big Band – und der Pavillon könnte an diesem Abend buchstäblich aus allen Nähten platzen: „Eng wird es dann geradezu“, heißt es aus Vereinskreisen.
Jazztradition mit Strahlkraft
Mit dem „Rhöndorfer Sommer-Jazz“ hat sich der Bürger- und Ortsverein nicht nur ein kulturelles Aushängeschild geschaffen, sondern eine Jazztradition etabliert, die weit über die Ortsgrenzen hinaus Resonanz findet. Die Mischung aus Naturkulisse, professioneller Technik und hochkarätigem Line-up macht den Reiz aus – für Musiker und Fans gleichermaßen.
Ob am sogenannten „Kraftplatz“ tatsächlich besondere Kräfte wirken, bleibt offen. Klar aber ist: Der Jazzsommer 2026 wird für Rhöndorf erneut ein musikalischer Höhepunkt.











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