Bad Honnef. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März und des Frauengeneralstreiks am 9. März 2026 setzt das Frauenzentrum Bad Honnef ein deutliches Zeichen für Gleichstellung und die gesellschaftliche Anerkennung von Care-Arbeit. Unter dem Motto „sicher. solidarisch. stark.“ rückt die Einrichtung in diesem Jahr die oft unsichtbare Sorgearbeit in den Mittelpunkt.
„Gleichstellung ist kein Selbstläufer“, heißt es in der Pressemitteilung. Es brauche Engagement, Mut und gemeinsames Handeln. Care-Arbeit – also Pflege, Kinderbetreuung, Bildung, Haushaltsführung oder auch emotionale Unterstützung – sei weder „weiblich“ noch selbstverständlich. Sie verdiene Anerkennung, Respekt und echte Entscheidungsfreiheit. Voraussetzung dafür seien mehr Sichtbarkeit und eine faire Verteilung von privater wie beruflicher Sorgearbeit.
Generalstreik als politisches Signal
Am 9. März versteht sich der Frauengeneralstreik als Tag des politischen Handelns. Weltweit leisten Frauen den Großteil der unbezahlten oder schlecht bezahlten Care-Arbeit. Diese strukturelle Ungleichheit führe häufig zu finanzieller Abhängigkeit, Altersarmut und eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe.
„Care-Arbeit ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Wer Pflege leistet, Kinder betreut oder Angehörige versorgt, verdient Anerkennung, Schutz und faire Bedingungen. Gleichstellung beginnt dort, wo Sorgearbeit gerecht verteilt und wertgeschätzt wird“, betont das Frauenzentrum.
Konkret fordert die Einrichtung:
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faire Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen in Care-Berufen
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politische Maßnahmen zur gerechten Verteilung unbezahlter Sorgearbeit
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verlässliche soziale Absicherung für Care-Arbeitende
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eine gesellschaftliche Kultur der Anerkennung und Wertschätzung
Aktion vor Ort in Bad Honnef
Am 9. März wird das Frauenzentrum von 10 bis 14 Uhr vor seinen Räumen in der Hauptstraße 20a in Bad Honnef auf der Straße präsent sein und über die Hintergründe und Ziele des Frauengeneralstreiks informieren. Zudem öffnet die Einrichtung ihre Beratungsräume zur Besichtigung.
Mit der Aktion will das Frauenzentrum ein deutliches Zeichen setzen: Für eine Gesellschaft, die Sorgearbeit als Fundament anerkennt – und für echte Gleichstellung von Frauen und Mädchen.
Das Frauenzentrum ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie im Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e.V.. Spenden an die Einrichtung sind steuerabzugsfähig. Bankverbindung: Stadtsparkasse Bad Honnef | Bankleitzahl 380 512 90 | Kontonummer 154 187 .










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