Bonn. Drei weitere Stadtbahnen der fünften Serie sind in dieser Woche für den Betrieb freigegeben worden. Damit sind inzwischen 13 Fahrzeuge wieder im Einsatz. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Wiederinbetriebnahme der nächsten Serie.
Nach Angaben von SWB Bus und Bahn arbeiten ein Gutachter-Büro, eine Sachverständige und die Technische Aufsichtsbehörde eng zusammen. Für die anstehenden Prüfungen wird das Werkstattteam zudem durch externe Kräfte unterstützt.
In der Werkstatt arbeiten inzwischen sechs externe Mitarbeitende. Zusätzlich sind bis zu vier Prüfer im Einsatz, die im Auftrag von SWB Bus und Bahn sowie der Elektrischen Bahnen Bonn/Rhein-Sieg zerstörungsfreie Prüfungen durchführen. Perspektivisch sollen diese Prüfungen von eigenen Mitarbeitenden übernommen werden.
Bescheid für nächste Fahrzeugserie erwartet
Ein wichtiger nächster Schritt wird für Anfang Oktober erwartet. Dann soll der erforderliche Bescheid für die Fahrzeuge der sogenannten Zweiterstellung vorliegen.
Bevor diese Bahnen schrittweise wieder für den Betrieb freigegeben werden können, müssen ihre Radsätze zunächst mit zerstörungsfreien Prüfverfahren untersucht werden. Auch dabei greifen die Verkehrsbetriebe auf externe Dienstleister zurück.
Zusätzliche Werkstattkapazitäten
Für die zusätzlichen Arbeiten wird inzwischen auch eine Hebebühne des Betriebshofs Beuel genutzt. Damit soll ein weiterer Arbeitsplatz geschaffen werden, an dem die Prüfungen parallel zur regulären Instandhaltung durchgeführt werden können.
Die bereits freigegebenen Fahrzeuge müssen zudem alle 9000 Kilometer erneut einer Ultraschallprüfung unterzogen werden. Hinzu kommen Prüfungen und Tests an weiteren Bahnen, die erstmals für die Wiederinbetriebnahme vorgestellt werden sollen.
SWB Bus und Bahn will über den weiteren Fortgang informieren. Auch die Informationen zum Bahnersatzverkehr sollen aktualisiert werden, sobald der nächste Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Ramersdorf beendet werden kann.










