Bad Honnef. Zehn Jahre Integrationsarbeit stehen im Mittelpunkt der siebten Ausgabe der Gesprächsreihe „Einfach mal miteinander reden“. Am Dienstag, 17. November 2026, sind Interessierte um 18 Uhr in das Foyer des Rathauses eingeladen.
Seit den großen Fluchtbewegungen vor rund zehn Jahren haben zahlreiche Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, dem Iran und verschiedenen afrikanischen Ländern in Bad Honnef Zuflucht gefunden. Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kamen 2022 weitere Geflüchtete hinzu.
Die Aufnahme und Integration stellte die Stadtgesellschaft vor erhebliche Herausforderungen. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitenden engagierten sich zahlreiche Ehrenamtliche, um den Ankommenden Orientierung und Unterstützung zu geben.
Der Gesprächsabend soll Gelegenheit bieten, eine Bilanz der vergangenen zehn Jahre zu ziehen. Dabei geht es auch um die Frage, was sich seit den ersten großen Fluchtbewegungen verändert hat und welche Aufgaben künftig auf die Stadtgesellschaft zukommen.
„Integration gelingt dort, wo Menschen einander begegnen, sich zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, sagt Holger Heuser, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Honnef. Der Rückblick zeige, was durch das Zusammenwirken von Ehrenamtlichen, hauptamtlichen Kräften und den Zugewanderten selbst erreicht worden sei. Zugleich gehe es darum, Perspektiven für die weitere Integrationsarbeit zu entwickeln.
Die moderierte Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung beginnt am 17. November um 18 Uhr im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 1. Anmeldungen sind bis Freitag, 13. November, per E-Mail an ehrenamt@bad-honnef.de möglich.
Quelle: Stadt Bad Honnef (redaktionell bearbeitet)









