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Windhagen

27. Jahrestag der Partnerschaft zwischen den Gemeinden Pfaffschwende/Eichsfeldkreis und Windhagen

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Die Besuchergruppe vor dem Grenzmuseum | Foto: Erwin Höller

Windhagen. Bei bestem Herbswetter fuhren die Windhagener am Freitag nach dem Tag der Deutschen Einheit mit dem Bus nach Pfaffschwende. Anlass war das 27. Treffen der beiden kommunalen Gemeinden, das jeweils wechselseitig stattfindet. Basis der Partnerschaft sind die seit 1990 bestehenden kirchlichen Kontakte der beiden St. Bartholomäus-Kirchengemeinden.

Die Partnerschaft wurde am 2.9.1991 in Pfaffschwende im Saal Schmalstieg durch die Bürgermeister Jürgen Jacob (damals Pfaffschwende) und Josef Rüddel, noch heute amtierender Bürgermeister in Windhagen, per Unterschrift unter die Partnerschaftsurkunde besiegelt. Reiseleiter war Ernst-Dieter Meyer, 2. Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Windhagen (HVV), der seit kurzem auch Ratsmitglied ist.

In der Ortsmitte von Pfaffschwende wurden die Reisenden von den Pfaffschwendern, die von Bürgermeister Uwe Wagner, seinem Stellvertreter Ernst Braun und Ratsmitglied Marion Liedtke von den Landfrauen angeführt wurden, herzlich begrüßt.

Die Gemeinde Pfaffschwende hatte für ihre Gäste wieder ein besonderes Programm vorbereitet. Am Samstagmorgen war das Ziel des ersten Ausfluges das Grenzmuseum Schifflersgrund in Asbach-Sickenberg, in dem seit mehr als 25 Jahren das Geschehen an der innerdeutschen Grenze interessant und anschaulich zum Thema gemacht wird. Das Museum ist das älteste Grenzmuseum Deutschlands. Es ist Denkmal, Begegnungsstätte und Lernort an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen der früheren DDR und BRD. Im Rahmen der Führung in zwei Gruppen wurde die Thematik verständlich gemacht.

v. l. Ernst Dieter Meyer, Bürgermeister Uwe Wagner und Robert Sinzig | Foto: Erwin Höller

Für einen Teil der Windhagener Gäste gab es ein Wiedersehen mit dem Museum nach über 20 Jahren. Im Rahmen einer Wanderung hatten sie es im Herbst 1997 besucht. Besonders der noch im Original erhaltene Teil der Grenzanlagen beeindruckte die Besucher.

Das Mittagessen wurde im Ausflugslokal “Alte Schmiede” in Sickenberg eingenommen. Am Abend fand im Saal der Gaststätte Schmalstieg eine Festveranstaltung statt. Bürgermeister Uwe Wagner begrüßte alle Besucher und Ernst-Dieter Meyer sprach ein Grußwort für die Windhagener Gäste. Meyer übergab als Gastgeschenk der Windhagener Ortsgemeinde an Bürgermeister Uwe Wagner den neuesten Bildband des Westerwald-Vereins “Kultur- und Wanderland Westerwald.

Am Vormittag hatte er als besonderes Präsent der Partnergemeinde bereits einen Apfelbaum der Sorte “Malus graue Herbstrenette” überreicht. Der Baum wird seinen Platz vor dem Kindergarten in Pfaffschwende finden und soll Früchte für die Kinder tragen. Zuvor hatte es in den Beginnjahren der Partnerschaft bereits Baumpflanzungen gegeben. Auch für die Unterhaltung war bei der Festveranstaltung gesorgt.

Sonntag besuchten Pfaffschwender und Gäste den Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Pfaffschwende, der von Pfarrer Mathias Mötzung zelebriert wurde. Vor einem Seitenaltar brannte traditionell die Partnerschaftskerze. Danach führte die Fahrt zur bei den Eichsfeldern sehr beliebten geschichtsträchtigen Burg Greifenstein. Am Tor zur Kernburg begrüßte Armin Otto, der mit Christoph Weidner die über einen längeren Zeitpunkt leerstehende Anlage erworben hat, die Besucher. Beim Rundgang erläuterte er die Geschichte und die anstehenden Restaurationsmaßnahmen der Burg, verbunden mit einem Ausblick auf die Nutzung des Bauwerkes.

Nach der Rückkehr nach Pfaffschwende gab es noch ein Essen auf dem Saal Schmalstieg. Danach verabschiedeten sich Bürgermeister Uwe Wagner und die Pfaffschwender von ihren Gästen, die dann die Rückreise antraten.

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Windhagen

KG Wenter Klaavbröder übergab Spende an Aktionsgruppe Kinder in Not

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v.l.: Alexander Rüddel, 1. Vorsitzender der KG, Christoph Vorbringer, 2. Vorsitzender der KG, Sabine Dittrich, 2. Vorsitzende der Aktionsgruppe, Stefan Meyer, Kassierer KG, Gisela Wirtgen, Vorsitzende der Aktionsgruppe | Foto: Aktionsgruppe Kinder in Not e.V./Soost

Windhagen. 2019 feiert die KG Wenter Klaavbröder 1953 e.V. Windhagen das närrische Jubiläum “66 Jahre”. Auch in 2018 wurde der Narrenschar ein stimmungsvolles Programm mit vielen Hochkarätern des kölschen Karnevals geboten. Große und kleine Fans des Fasteleers im Karnevalsdorf Windhagen und über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Nordrhein-Westfalen hinaus wurden auf hohem Niveau unterhalten.

Prunksitzung, Prinzenfete und Kinderkarneval im Frühjahr und vor kurzem die Mädchen- und Herrensitzung kamen beim Publikum wieder gut an und fanden viel Beifall. Der Karnevalsgesellschaft ist es besonders wichtig, dass sich die Gäste bei den Veranstaltungen wohl fühlen. Hierzu trägt auch die freundliche Bedienung im Forum Windhagen bei, die ausschließlich von ehrenamtlichen Kräften rund um die KG gewährleistet wird. Ihnen gilt großer Dank.

Den Verantwortlichen und Mitgliedern in dem Traditionsverein ist aber nicht nur das ausgelassene Feiern wichtig. Ein Herzensanliegen ist auch die Unterstützung von Personen, denen es an notwendigen Mitteln fehlt.

Bei der Mädchen- und Herrensitzung, die mit jeweils 850 Gästen wie immer restlos ausverkauft waren, haben Mitglieder der Blau-weißen Funken wieder große Sparschweine durch die Gästereihen gereicht, in die jeder eine Spende einwerfen konnten. Auch bei den anderen Veranstaltungen wurde ein Spenden-Sparschwein an der Kasse platziert. Die gesammelten Beträge kommen in diesem Jahr wieder ohne Abzug der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. Windhagen zugute, die Hilfsprojekte auf den Philippinen, in Indien und Brasilien unterhält.

Beim Kassensturz konnte das Team um Kassierer Stefan Meyer für dieses Jahr das Rekordergebnis von 3.456 Euro vermelden, das an die Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. übergeben wurde. Die Spendensumme übersteigt sogar das bereits sehr gute Vorjahresergebnis.

Gisela Wirtgen, Gründerin und Vorsitzende der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. Windhagen und ihre Stellvertreterin Sabine Dittrich zeigten sich mit den Karnevalisten über den Spendenbetrag erfreut und dankten allen Spendern. Beim Weihnachtsbasar im Forum fand die symbolische Scheckübergabe statt.

Die KG Wenter Klaavbröder e.V. wird sich auch zukünftig für Menschen in Not einsetzen und die Aktionsgruppe unterstützen.

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Sport

SV Windhagen siegt im letzten Heimspiel gegen Tabellendritten

Zum Jahresabschluss gegen Tabellenzweiten Eisbachtaler Sportfreunde

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Foto: Erwin Höller

Windhagen. Eine sehenswerte, von beiden offensiv geführte und bis zum Schluss spannende Partie sahen die Zuschauer im Stadion Windhagen. In der 1. Halbzeit war der SV Windhagen die aktivere Mannschaft und spielte ruhig aus einer sicher stehenden Abwehr nach vorne. Mayen war vor allem über die Außenpositionen gefährlich und lauerte auf Konter.

Nur kurz geschockt war die Elf von Jürgen Hülder in der 6. Minute, als Lukas Mey, die Führung für die Gäste erzielte. Nur eine Minute später fiel der Ausgleich durch den gut aufgelegten Volker Berghof.

Danach hatten Yannik Walbröl, Christopher Alt und Adrian Glos gute Einschusschancen, ihre Bälle verfehlten allerdings knapp das Torgehäuse oder wurden von der Gästeabwehr entschärft. Johannes Rahn, über den viele Windhagener Angriffe liefen, zirkelte den Ball bei einem weiteren guten Angriff knapp am Gehäuse vorbei. In der 39. Minute beförderte Yannik Walbröl das runde Leder zur umjubelten Eintracht-Führung über die Torlinie. Mit dem Ergebnis von 2:1 ging es auch in die Halbzeit.

Foto: Erwin Höller

Nach der Pause verstärkten die Gäste ihre Angriffsbemühungen, übten mächtig Druck aus und bekamen das Spiel besser in den Griff. Kurzzeitig ließ Windhagen etwas das Tempo im Spiel vermissen und die Partie verlagerte sich in die Windhagener Spielhälfte. Die vielbeinige Windhagener Abwehr konnte die Gästeangriffe aber abwehren und mit Kontern immer wieder gefährlich dagegenhalten.

Ein Lattenknaller von Mayen in der 77. Spielminute brachte Torgehäuse zum Vibrieren und rüttelte die Windhagener Spieler auf. In der 79. Minute passte Johannes Rahn auf den zuvor eingewechselten Jannik Levent Pehlivan, der mit seinem Schuss aus 18 Meter beim vorentscheidenden 3:1 keine Chance zum Eingreifen ließ. Einen schönen Alleingang von Rahn, der die Zuschauer immer wieder mit besonderen Kabinettsstücken begeisterte, konnte der Gästetorwart noch entschärfen.

Die Gäste steckten nicht auf und stürmten vehement aufs Windhagener Tor. Bei Kontern brachte vor allem Adrian Glos seinen Gegenspieler in arge Verlegenheit. Es kam nur noch zum Anschlusstreffer von Mayen in der 86. Minute. Marcel Löhr verwandelte einen Foulelfmeter zum Schlussstand von 3:2.

Foto: Erwin Höller

Fazit: Ein über die gesamte Spielzeit gesehen verdienter Sieg für den SV Windhagen, vor allem Dank einer sehr guten Mannschaftsleistung und der besseren Torchancen. In der 1. Halbzeit hätte die Mannschaft schon deutlicher führen müssen.

Nach dem wichtigen Sieg im letzten Heimspiel des Jahres steht die Elf von Jürgen Hülder mit 22 Punkten auf Platz 15, einem Nichtabstiegsrang, punktgleich mit den Mannschaften der SG Ellscheid und dem FSV Salmrohr. Auch zum Tabellenplatz 10 gibt es nur einen Abstand von 3 Punkten.

Das letzte Meisterschaftsspiel vor der Winterpause findet am Samstag, 8.12 um 16.00 Uhr, in Nentershausen gegen die Eisbachtaler Sportfreunde statt. (E.H.)

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Windhagen

Dorfgemeinschaft in Stockhausen säte Friedens-Früchte von historischer Eiche

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Foto: Henny Bung-Bruns

Stockhausen. Am 11. November 2018, 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs und genau am Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Wald von Compiégne (nördlich von Paris) hat die Dorfgemeinschaft von der Stileiche in der Ringstraße Eicheln eingesammelt und am Stockhäuschen ausgesät. Der Baum ist mit über 200 Jahre der älteste des Ortes und als Naturdenkmal ausgewiesen. Den Vorschlag machte der Bürger Martin Mallach.

Foto: Henny Bung-Bruns

Man hofft, die daraus in den nächsten Jahren heranwachsenden jungen Eichen mit dem Erbgut dieses alten Baumes, der die Franzosenzeit Napoleons sowie den 1. und 2. Weltkrieg unbeschadet überlebt hat, in Stockhausen zukünftig an verschiedenen Punkten als Mahnung an die kommenden Generationen zum dauerhaften Frieden einpflanzen zu können. Damit soll erreicht werden, dass wieder mehr stattlich Bäume das Ortsbild bereichern – so, wie es in früheren Zeiten von mächtigen Bäumen geprägt wurde.

Leider ist die alte Eiche vor mehr als 10 Jahren durch einen Blitzschlag schwer geschädigt worden. Der Baum hat es nun verdient, alsbald fachgerecht saniert zu werden, damit er in Stockhausen noch lange leben wird. Vielleicht lässt sich per Bohrung dann auch das genaue Alter der Eiche feststellen. (HBB)

Foto: Henny Bung-Bruns

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