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Stadtgarteninitiative legt Alternativkonzept zur Bebauung vor

Die CDU will es, viele Bürgerinnen und Bürger machen es – sie alle haben ein Interesse an der Natur und setzen sich für ihren Erhalt ein, fordern Bienenweiden, hegen und pflegen schützenswerte Grünflächen. Nun entwickelte die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten“ ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung des nördlichen Stadtgartens. Bislang plant die Stadt, die dortigen Flächen zu versiegeln.
Stadtgarteninitiative

Bad Honnef. Die CDU will es, viele Bürgerinnen und Bürger machen es – sie alle haben ein Interesse an der Natur und setzen sich für ihren Erhalt ein, fordern Bienenweiden, hegen und pflegen schützenswerte Grünflächen. Nun entwickelte die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten“ ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung des nördlichen Stadtgartens. Bislang plant die Stadt, die dortigen Flächen zu versiegeln.

Ermutigt hätten die Initiative die jüngsten regionalen Presseveröffentlichungen über das Engagement Bad Honnefer Schulen, Bildungseinrichtungen und Parteien zum Schutz bedrohter Tiere – speziell von Bienen und Insekten.

Anstelle einer geplanten Wohnbebauung, gegen die ein Bürgerbegehren angemeldet und in Vorbereitung ist, wünscht sich die BI, dass dieser Bereich des Stadtgartens ein natürlicher und öffentlich zugänglicher Lern-, Lehr- und Beobachtungsraum, grüner Treffpunkt zum Seele-baumeln-lassen und ein gepflegtes Verbindungsglied der Honnefer Parkanlagen wird.

So beinhaltet das Konzept der BI z.B. das Aufforsten neuer Bäume und Sträucher, das Anlegen von partiellen Erdwällen, die – mit Blumen und Gräsern bewachsen – Lärm dämmen und gleichzeitig ein Tummelplatz für Insekten werden können. Es sieht u.a. die Re-Aktivierung von Schrebergärten vor, Bienen- und Schmetterlingswiesen im Zusammenspiel mit nektarreichen Anpflanzungen, Nistkästen und Eidechsenmauern.

Auch die aktive Integration der (Grund)Schulen ist Bestandteil des Konzeptes. So könnten nach Vorstellung der Bürgerinitiative Schulparzellen angelegt und gepflegt werden. Hierfür seien Patenschaften angedacht, um diese Projekte fachkundig zu begleiten, erklären die Naturschützer in einer Pressemeldung. Angesprochen würden damit auch naturbegeisterte Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren.

Neben ihren Ideen, wie das Gelände aufgewertet werden kann, setzt sich die BI in ihrem Konzept auch mit Finanzierungsmöglichkeiten auseinander und verweist auf Fördermöglichkeiten im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“, regionale Fördermöglichkeiten und eigenes Engagement über den in Gründung befindlichen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“.

Ginge es nach der BI, sollte der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, dafür um Sitzgelegenheiten, die mit den natürlichen Gegebenheiten im Einklang stehen, bereichert werden und weiterhin in seiner vollen Größe allen Bürger*innen der Stadt und ihren Gästen zur Verfügung stehen.

Das Grund-Konzept stellt die BI auf ihrer Website zur Verfügung. Es kann Impulsgeber für kommunalpolitische Überlegungen und Entscheidungen sein:
https://bad-honnef-stadtgarten.org

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