Bad Honnef. Ein brennender Gelenkbus auf der A3 in Fahrtrichtung Köln hat in der Nacht zu einem stundenlangen Einsatz der Feuerwehr geführt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef wurde gemeinsam mit weiteren Kräften alarmiert, nachdem das Fahrzeug in Brand geraten war.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Bus bereits in Vollbrand. Fahrgäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an Bord. Der Fahrer blieb nach ersten Angaben unverletzt.
Im Einsatz waren der Löschzug Aegidienberg, der Fahrzeugalarm aus Bad Honnef sowie der Führungsdienst (B-Dienst). Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung auf der Autobahn wurde zusätzlich der Löschwassertransportwagen (TW 14000) des Löschzugs Königswinter-Ölberg nachalarmiert. Das Spezialfahrzeug verfügt über einen 14.000 Liter fassenden Wassertank und stellte die Versorgung der Einsatzstelle sicher.
Insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz gingen gegen die Flammen vor. Neben Wasser kam auch Löschschaum zum Einsatz, um ein Wiederaufflammen von Glutnestern zu verhindern.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden gegen 3:30 Uhr an. Die Bergung des ausgebrannten Busses übernahm im Laufe des Vormittags ein spezialisiertes Unternehmen.
Während des Einsatzes kam es im betroffenen Autobahnabschnitt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur genauen Brandursache liegen bislang keine Informationen vor.











