Bonn – Die Abbrucharbeiten an der linksrheinischen Vorlandbrücke der Bonner Nordbrücke kommen nach Angaben der Autobahn GmbH planmäßig voran. Der Ersatzneubau ist bereits ausgeschrieben. Ziel ist es, den Bauauftrag noch in diesem Jahr zu vergeben. Ende 2028 soll der Verkehr wieder über die A565 fließen.

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger informierte sich am Donnerstag, 17. September, vor Ort über den Stand der Arbeiten. Die Rheinbrücke Bonn-Nord, die Friedrich-Ebert-Brücke, ist seit dem 3. Juni für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Grund sind strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke.
Die Abbrucharbeiten laufen seit dem 7. August. Die 660 Meter lange Vorlandbrücke soll nach Angaben der Autobahn GmbH bis November vollständig abgebrochen sein. Seit dem 24. Juli läuft die Ausschreibung für den Ersatzneubau. Der Zuschlag soll noch vor Weihnachten erfolgen.
Auch für den Fuß- und Radverkehr zeichnet sich laut Verkehrsministerium eine Lösung ab. Die Brücke könnte noch in diesem Jahr wieder für Fußgänger und Radfahrer freigegeben werden.
Für einen möglichen späteren Ausbau der A565 soll zudem eine neue Vorzugsvariante gewählt werden. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums soll dabei der Eingriff in die Wohnbebauung möglichst gering gehalten werden.
Wie die Autobahn GmbH mitteilt, soll die A565 Ende 2028 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ziel sei es, damit auch die Stadt Bonn und die umliegenden Autobahnen wieder zu entlasten.










