Bonn – Die Adenauerallee in Bonn soll während der Sperrung der Nordbrücke wieder vierspurig befahrbar werden. Dafür beginnen am Montag, 14. September, umfangreiche Markierungs- und Beschilderungsarbeiten. Sie sollen rund acht Wochen dauern.
Wie die Stadt Bonn mitteilt, werden dafür die bestehenden Radfahrstreifen auf der Bundesstraße 9 in beiden Fahrtrichtungen entfernt. Stattdessen entstehen auf Teilabschnitten Schutzstreifen für den Radverkehr. Zwischen Weberstraße und Koblenzer Tor beziehungsweise Erste Fährgasse bleibt das Radfahren auf der Fahrbahn möglich. In anderen Abschnitten wird es künftig nicht mehr zugelassen.
Für Radfahrer werden Umleitungen ausgeschildert. Stadtauswärts führt die Route ab der Weberstraße über Niebuhrstraße, Kaiserstraße, Katharina-Focke-Straße und Coburger Straße zurück zur B9.
Stadteinwärts gibt es zwei Alternativen. Eine führt vom Bundeskanzlerplatz über Kaiserstraße, Niebuhrstraße und Weberstraße zurück zur Adenauerallee. Die zweite verläuft von der B9/Willy-Brandt-Allee über Heussallee, Karl-Carstens-Straße, Dahlmannstraße und Wilhelm-Spiritus-Ufer zur Adenauerallee.
Auch die Geschwindigkeitsregelung wird angepasst. Im Bereich Adenauerallee 12 wird die bestehende Tempo-30-Strecke zwischen 7 und 19 Uhr von etwa 150 auf rund 300 Meter verlängert. Eine entsprechende Erweiterung ist auch für die Gegenrichtung vorgesehen.
Durch die neue Verkehrsführung kann nach Angaben der Stadt in einigen Bereichen der erforderliche Sicherheitsabstand von 75 Zentimetern zu parkenden Fahrzeugen nicht eingehalten werden. Deshalb fallen entlang der Adenauerallee abschnittsweise Parkmöglichkeiten weg.
Die Arbeiten sollen bei entsprechender Witterung am 14. September beginnen und etwa acht Wochen dauern.









