Bad Honnef-Aegidienberg. Ausverkauftes Haus am Samstag, knapp 200 Gäste am Freitag und ein friedlicher Verlauf: Das Aegidienberger Oktoberfest hat an zwei Tagen zahlreiche Besucher angezogen. Veranstalter Roman Paul zeigte sich besonders erfreut über den respektvollen Umgang der Gäste mit der Dekoration und der Einrichtung. Die nächste Ausgabe ist für den 1. und 2. Oktober 2027 geplant.
Aegidienberg. Mit einem gemütlichen bayerischen Abend startete das Aegidienberger Oktoberfest am Freitag, 9. Oktober, in sein zweites zweitägiges Veranstaltungswochenende. Knapp 200 Gäste kamen ins Bürgerhaus, um bei Musik, Bier und bayerischen Spezialitäten zu feiern. Am Samstag war die große Wiesn-Party wie in den Vorjahren ausverkauft.
Für die musikalische Einstimmung am Freitag sorgte die Harmonie Windhagen mit traditionellen Klängen. Beim Fassanstich bewies Bürgermeister Philipp Herzog Treffsicherheit: Mit nur einem Schlag saß der Zapfhahn im Fass.
Anschließend übernahmen die Landrocker aus dem Mölltal in Kärnten die Bühne. Mit Volksmusik, Oktoberfest-Klassikern und Partysongs brachten sie das Publikum in Stimmung. Auch am Samstag sorgte die Band für volle Tanzflächen. Neben bekannten Wiesn-Hits gehörten Songs aus den 80er- und 90er-Jahren sowie aktuelle Partyhits zum Programm.

Bayerische Schmankerl und ein ausverkaufter Alm-Shot
Auch das kulinarische Angebot war auf die beiden Festtage abgestimmt. Am Freitag standen unter anderem Schweinshaxen, Leberkäse, Weißwürstl und Tiroler Käsespätzle auf der Speisekarte. Am Samstag ergänzten Burger und Fingerfood das Angebot.
Bei den Getränken reichten die Auswahlmöglichkeiten von klassischen Festzeltgetränken über Spritz-Variationen bis hin zu Cocktails. Besonders gefragt war der eigens für die Veranstaltung kreierte „Aegidienberger Wiesn Alm-Shot“. Am Ende waren sämtliche Vorräte aufgebraucht.
Veranstalter lobt das Verhalten der Gäste
Besonders zufrieden war Veranstalter Roman Paul mit dem friedlichen Verlauf der Veranstaltung. Größere Schäden und Diebstähle von Dekorationsgegenständen, wie sie in früheren Jahren vorgekommen waren, blieben diesmal aus.
„Es ist schön zu sehen, dass man auch ausgelassen und bis in die frühen Morgenstunden feiern kann und dabei trotzdem respektvoll mit der Einrichtung und der aufwendig gestalteten Dekoration umgeht“, erklärte Paul. Den Gästen sprach er dafür ausdrücklich seinen Dank aus.
Hinter dem Oktoberfest steckt erheblicher organisatorischer Aufwand. Allein der Aufbau dauerte nach Angaben des Veranstalters knapp 35 Stunden. Für den Abbau wurden weitere rund 20 Stunden benötigt. Insgesamt waren etwa 30 Helfer im Einsatz, um das Bürgerhaus in ein bayerisches Festzelt zu verwandeln.
Nach zwei Veranstaltungstagen zieht der Veranstalter eine positive Bilanz. Die Kombination aus geselligem Abend am Freitag und großer Party am Samstag soll auch künftig das Konzept der Aegidienberger Wiesn prägen.
Der nächste Termin steht bereits fest: Das Oktoberfest 2027 findet am 1. und 2. Oktober statt.
red / Quelle: Roman Paul









