
Bad Honnef. Wie sah die Stadt eigentlich vor 50 oder 60 Jahren aus? Welche Menschen prägten das öffentliche Leben? Und welche Ereignisse sind heute längst in Vergessenheit geraten? Rund 160 historische Bilder geben darauf Antworten und laden zu einer kurzweiligen Zeitreise durch Bad Honnef ein.
Die Aufnahmen dokumentieren den Alltag und das Stadtleben zwischen 1960 und 2000. Zu sehen sind außergewöhnliche Ereignisse ebenso wie ganz alltägliche Szenen und Menschen, die die Stadtgeschichte geprägt haben. Viele der Bilder wurden bislang noch nicht veröffentlicht.
Ein großer Teil der Aufnahmen stammt von dem Bad Honnefer Fotografen Günter Groote. Groote überließ dem Gutenberghaus Bad Honnef e. V. rund 90.000 Negative. Damit befindet sich im Archiv ein außergewöhnlich umfangreicher fotografischer Schatz zur jüngeren Geschichte der Stadt.
Aus diesem Bestand wurden zahlreiche Aufnahmen für das Buch ausgewählt. Sie zeigen nicht nur bekannte Ereignisse, sondern vermitteln auch einen Eindruck davon, wie Bad Honnef einst aussah und wie sich die Stadt im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Für viele Leserinnen und Leser dürfte die Bildersammlung deshalb auch eine persönliche Reise in die Vergangenheit sein: Man entdeckt vertraute Straßen und Plätze, längst verschwundene Geschäfte und Gebäude – und vielleicht auch das eine oder andere bekannte Gesicht.
Der Verein Gutenberghaus Bad Honnef e. V., der das Buch herausgibt, widmet sich seit seiner Gründung im Jahr 2013 der Erforschung und Bewahrung der Honnefer Stadtgeschichte. Zu den Vereinszwecken gehören insbesondere der Aufbau und die Unterhaltung eines Archivs zur Honnefer Heimatgeschichte, die Durchführung entsprechender Veranstaltungen sowie die Unterstützung von Vorhaben zur Erforschung der Stadtgeschichte.
Mit dem Bildband wird nun ein Teil dieses historischen Materials öffentlich zugänglich. Die rund 160 Fotografien machen deutlich, welchen Wert historische Aufnahmen für die Erinnerung an eine Stadt besitzen: Sie halten Momente fest, die sonst unwiederbringlich verloren wären.
ISBN 978-3-96303-675-0










