Bad Honnef. Die Grünen im Rat der Stadt Bad Honnef haben den geänderten städtebaulichen Entwurf für die Bebauung an der Bergstraße 53 abgelehnt. Im Planungsausschuss stimmten nach Angaben der Fraktion CDU, Bürgerblock, AfD und FDP für den Entwurf als Grundlage für den weiteren Bebauungsplan.
Kritik üben die Grünen vor allem daran, dass die aktuelle Planung keinen öffentlich geförderten oder preisgedämpften Wohnraum vorsieht. Die Fraktion hatte nach eigenen Angaben beantragt, mindestens 20 Prozent der Wohnungen entsprechend zu binden. Die Frage sei nicht nur, wie viele Wohnungen gebaut würden, sondern auch, für wen sie bezahlbar seien.
Fragen zu Starkregen, Wald und Erschließung
Darüber hinaus sieht die Fraktion bei der Planung noch offene Fragen zu Sicherheit und Klimavorsorge. Nach Darstellung der Grünen geht es unter anderem um den Abstand zum angrenzenden Wald und Naturschutzgebiet sowie um Nachweise zum Starkregenschutz, zur Versickerung und zur Tragfähigkeit der Zufahrt.
Auch die Erschließung für Feuerwehr, Rettungsdienst und Entsorgung müsse aus Sicht der Fraktion abschließend geklärt werden.
Mehr Verkehr auf der Bergstraße erwartet
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den Verkehr. Die Planung sieht nach Angaben der Grünen 55 Stellplätze vor. Die Fraktion rechnet mit mehr als 100 zusätzlichen Kfz-Fahrten täglich und fordert deshalb eine Prüfung der Verkehrssicherheit auf der Bergstraße. Diese ist zugleich die einzige Verkehrsverbindung nach Hohenhonnef.
Neben dem Autoverkehr müssten nach Auffassung der Grünen auch Schul- und Rettungswege, Fuß- und Radverbindungen sowie Fahrradabstellplätze berücksichtigt werden.
Für größere Bauvorhaben fordert die Fraktion künftig verbindliche Vorgaben: mindestens 20 Prozent geförderten oder preisgedämpften Wohnraum, Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Naturschutz sowie eine integrierte Verkehrsplanung für alle Verkehrsarten und die Ver- und Entsorgung.
Die Grünen kündigen an, das weitere Verfahren kritisch zu begleiten und auf eine öffentliche Dokumentation der Hinweise der beteiligten Fachbehörden zu dringen. Die Aussagen stammen aus einer Pressemitteilung der Grünen-Ratsfraktion vom 30. September 2026.










Ach, die Grünenden wieder. Bei solchen Vorgaben baut absolut niemand. Grüne und Linke: Geschwister im Geiste.
Um diese Forderungen zu erfüllen müsste der Bauherr geschätzt 20 verschiedene Gutachten in Auftrag geben und die Baupläne entsprechend anpassen. Sollte Bauen nicht eigentlich billiger werden?