Bonn. Bonn richtet wegen der Nordbrückensperrung ein neues innerstädtisches Verkehrsleitsystem ein. Ab Montag, 19. Oktober, werden im gesamten Stadtgebiet rund 44 Hinweistafeln aufgestellt. Sie sollen den Autoverkehr auf festgelegte Hauptrouten lenken und insbesondere die Kennedybrücke und die Südbrücke als Rheinquerungen erschließen.
Ziel ist es, den lokalen und regionalen Verkehr auf leistungsfähigen Hauptachsen zu bündeln und Ausweichverkehr durch Wohngebiete zu verringern. Für überregionale Fahrten empfiehlt die Bundesstadt weiterhin, großräumige Umleitungen über die Autobahnen A555/A4/A3 oder A565/A61/A48 zu nutzen.
Diese Routen empfiehlt die Stadt
Aus Richtung Norden in die Innenstadt: Wer von der A565 über die Anschlussstelle Auerberg nach Bonn fährt, soll über die Graurheindorfer Straße und den Kaiser-Karl-Ring zur Römerstraße gelangen. Wichtig für Autofahrerinnen und Autofahrer: Über diese Route ist keine Auffahrt auf die Kennedybrücke möglich.
Aus Richtung Norden zur Kennedybrücke: Vom Potsdamer Platz an der A555 stehen zwei Routen zur Wahl. Eine führt über den Lievelingsweg, die Kölnstraße und den Bertha-von-Suttner-Platz. Die zweite verläuft über den Heinrich-Böll-Ring, die Thomastraße und die Oxfordstraße ebenfalls zum Bertha-von-Suttner-Platz. Von dort geht es über die Kennedybrücke und die B56 zur A 59‑Anschlussstelle Vilich.
Aus Hardtberg zur Kennedybrücke: Von der A‑565‑Anschlussstelle Lengsdorf aus soll der Verkehr über den Hermann-Wandersleb-Ring und das Endenicher Ei zur Guido-Westerwelle-Brücke geführt werden. Anschließend verläuft die Strecke über Bornheimer Straße und Oxfordstraße zur Kennedybrücke und weiter über die B56 zur A59 in Vilich.
Von der Südbrücke Richtung Koblenz: Für Fahrten vom rechtsrheinischen Gebiet in Richtung Koblenz empfiehlt die Stadt die Südbrücke (A562). Von dort geht es über die August-Bebel-Allee, die Martin-Luther-King-Allee und die Godesberger Straße nach Bad Godesberg. Über Bonner Straße, Aennchenplatz, Burgstraße und Pecher Landstraße wird die A565 an der Anschlussstelle Meckenheim-Merl erreicht. Von dort besteht die Verbindung zur A61.
Zwischen Südbrücke, Meckenheim und Köln: Die Reuterstraße und die B9 mit Willy-Brandt-Allee, Helmut-Kohl-Allee und Friedrich-Ebert-Allee bilden eine weitere Hauptverbindung. Sie soll den Verkehr zwischen der Südbrücke und Meckenheim beziehungsweise Köln bündeln.
Die ausgewiesenen Empfehlungsrouten gelten grundsätzlich auch für die jeweilige Gegenrichtung.
Aufstellung dauert rund zwei Wochen
Die Montage der Hinweisschilder wird nach Angaben der Bundesstadt etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Für Herstellung und Aufstellung veranschlagt die Stadt rund 22.000 Euro.
Mit dem neuen Beschilderungssystem soll der Verkehr während der Nordbrückensperrung besser verteilt und auf die vorgesehenen Hauptachsen gelenkt werden.
red / Quelle: Bundesstadt Bonn









