Bonn. Für den Auensee in der Bonner Rheinaue wird ein neuer Betreiber für den Bootsverleih gesucht. Die Bundesstadt Bonn hat ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Die Gestattung soll vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2036 gelten.
Gesucht wird ein Nutzungskonzept für einen Bootsverleih mit ergänzendem Kioskangebot. Der Bootsverleih soll dabei im Mittelpunkt stehen. Für die Entscheidung über die Bewerbungen spielen unter anderem die Gesamtkonzeption, eine gemeinwohlorientierte Preisgestaltung und Angebote zur Inklusion sowie die Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien eine Rolle.
Der Betrieb ist ausschließlich mit unmotorisierten Booten erlaubt. Die Boote dürfen täglich zwischen 6 und 22 Uhr genutzt werden. Am Pavillon auf der Insel des Auensees kann zusätzlich ein Kiosk betrieben werden. Vorgeschrieben ist dabei die Verwendung von ausschließlich Mehrweggeschirr.
Die jährliche Sondernutzungsgebühr beträgt 2.900 Euro. Eine Toilettenanlage steht derzeit nicht zur Verfügung.
Stege und Anleger gehören nicht zur städtischen Ausstattung. Sie müssen vom Betreiber auf eigene Kosten errichtet, unterhalten und nach Ende der Vertragslaufzeit wieder entfernt werden.
Die Rheinaue steht unter Denkmalschutz und liegt zugleich im Landschaftsschutzgebiet Rheinufer.
Bewerbungen können bis Sonntag, 18. Oktober 2026, eingereicht werden. Die ausführlichen Unterlagen sind im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens „Bootsverleih Rheinaue“ bei der Bundesstadt Bonn abrufbar.










