Königswinter. Ein nächtlicher Brand in der Wilhelmstraße hat in der Nacht zu Donnerstag einen größeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter ausgelöst. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser verhindert werden.
Die Feuerwehr war um 2.06 Uhr alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein 1,5-geschossiges Nebengebäude bereits in Vollbrand. Das Gebäude, das zuletzt nur noch als Schuppen genutzt wurde, war ausschließlich über eine schmale Gasse beziehungsweise durch Hauseingänge angrenzender Gebäude erreichbar, was die Löscharbeiten erschwerte.
Mehrere Anwohner hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Gartenschläuchen erste Löschversuche unternommen. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren ein und konzentrierten sich zunächst darauf, die benachbarten Gebäude zu schützen. Durch den Einsatz von bis zu drei Rohren gelang es, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen.

Parallel dazu wurden zwei angrenzende Wohnhäuser vorsorglich geräumt. Fünf Bewohnerinnen und Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch unverletzt. Bereits gegen 2.43 Uhr konnte die Einsatzleitung melden, dass das Feuer unter Kontrolle sei.
Das betroffene Nebengebäude wurde durch den Brand vollständig zerstört. Nach Abschluss der akuten Löscharbeiten konnten die evakuierten Anwohner gegen 3 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis nach 4 Uhr am Morgen an.
Wegen der Einsturzgefahr wurde die betroffene Gasse durch den städtischen Baubetriebshof für den Fußgängerverkehr gesperrt.
Im Einsatz waren die Löschzüge Altstadt, Niederdollendorf und Oberdollendorf sowie der städtische Rettungsdienst mit insgesamt 39 Einsatzkräften. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.










