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Bad Honnef – Eigentlich sollte der Weltrekord im Bügelbrettaufstellen bereits im Rahmen des Rosenfestes fallen. Doch das heiße Wetter machte dem Rekordversuch zunächst einen Strich durch die Rechnung. Heute war es nun so weit: In der Kirchstraße wurde der nächste Anlauf gestartet – mit Erfolg. Die Idee dazu hatte das Team von Eat Portuguese und der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef.
Gegen 16 Uhr standen 78 Bügelbretter in der Kirchstraße bis hin zum Kirchplatz. Die meisten waren liebevoll dekoriert und mit allerlei kleinen Überraschungen bestückt. Aus einer gewöhnlichen Straße wurde damit eine ungewöhnliche Bügelbrett-Meile.
Auch Bürgermeister Philipp Herzog beteiligte sich an der Aktion. Ihm wurde das Bügelbrett mit der Nummer 77 zugeordnet. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, dass der neue Rekord gelingen würde.
Nachdem das letzte Bügelbrett aufgestellt war, wurde der Versuch lückenlos dokumentiert. Nun geht es um den offiziellen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Nach dem Rekordversuch ging es am Abend musikalisch weiter. Ab 18 Uhr hieß es „Bühne frei“ für das Duo Wahnsinn Total. Mit einer bunten Mischung aus Songs von PUR, Robbie Williams und vielen weiteren Hits sorgten die beiden für gute Stimmung, beste Laune und jede Menge Partyatmosphäre.










Städtische Wirtschaftsförderung und Bürgermeister feiern sich ab für den Guiness-Buch-Rekord im BÜGELBRETT-Aufstellen! OHNE WORTE!
Mir fehlen immer wieder die Worte, wie verbittert manche Dinge kommentiert werden müssen. Es ist eine lustige Sache und tut niemandem weh. Wenn man alles viel zu ernst nimmt oder in allem nur etwas Negatives sehen möchte, sollte man vielleicht auch mal bei sich selbst anfangen.
Viele Grüße von einem belustigten Bürger :)
Niemand möchte Ihnen oder irgendjemanden den Spaß am Bügelbretter-Aufstellen nehmen … nur angesichts der maroden Straßen, maroden Schul- und Kindergartengebäuden, Behörden-Ineffizienzen, fehlenden professionellen OGS-Betreuung und des ausbleibenden behindertengerechten Ausbaus des Bhf Rhöndorf, wo doch in unmittelbarer Nähe eine Förderschule ist und diese Schüler jede Woche aufs Neue vor unüberwindbaren Hindernissen stehen (was in meinen Augen einer gesellschaftlichen Bankrott-Erklärung gleichkommt), empfinde ich dieses regelmäßige mediale „sich auf die Schulter klopfen“ der Stadt/Politik für Pseudo-Erfolge oder Erfolge, die auf privaten Initiativen beruhen, schon etwas befremdlich… und ja, ich bin besorgt, angesichts dieser problemnegierenden Entwicklung, aber vor allem bin ich besorgt, angesichts der Wahlprognosen für nächsten Sonntag!
Ich verstehe Ihren Punkt durchaus, aber man muss vielleicht auch mal unterscheiden.
Ihren Post könnten Sie durchaus unter einen passenden Beitrag schreiben, in dem es z. B. um marode Gebäude, Wahlergebnisse oder andere konkrete Probleme der Stadt geht – da bin ich voll bei Ihnen. Aber hier geht es eben um diese Aktion, die bei all unseren Problemen auch einfach mal für ein Schmunzeln sorgen soll. Genau das war die Grundidee des Teams „Eat Portuguese“.
Und deshalb finde ich es höchst bedauerlich, wenn unter so einen Beitrag solche Kommentare gesetzt werden. Sie hätten ja durchaus sagen können: „Nette Aktion vom Team Portuguese, aber das Schulterklopfen der Stadt finde ich befremdlich.“ Damit wäre Ihre Kritik an der Stadt ja trotzdem deutlich geworden.
Denn so, ohne ein Satz zur eigentlich Idee, wird es nur herabgewertet. Und ich beobachte leider immer öfter, dass Dinge, die von Bürgern oder Unternehmen in der Stadt auf die Beine gestellt werden, sofort mit Kommentaren versehen werden wie „Bad Honnef hat doch viel größere Probleme“, „Was für ein Witz“ usw.
Damit erreicht man irgendwann nur, dass sich immer weniger Menschen überhaupt noch die Mühe machen, etwas auf die Beine zu stellen. Und das fände ich persönlich sehr, sehr traurig.
Deswegen: Nichts gegen Sie – Sie haben im Kern mit Ihrer Aussage durchaus recht. Aber ich finde einfach, dass diese Kritik hier nicht hinpasst. Dafür gibt es sicherlich passendere Beiträge oder Möglichkeiten – und wenn man wirklich auf die Stadt aufmerksam machen möchte, dann vielleicht tatsächlich lieber direkt vor dem Rathaus protestieren.
Liebe Angela,
super geantwortet!!!
Danke,
Anja