Bad Honnef. Die Senioren-Union der CDU Bad Honnef lud Bürgermeister Philipp Herzog erneut zu einem Gespräch mit älteren Bürgerinnen und Bürgern in das Café Nottebrock ein. Bereits im vergangenen Jahr hatte Herzog als Bürgermeisterkandidat an einer Veranstaltung der Senioren-Union teilgenommen. Diesmal zog er eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Amtszeit als Bürgermeister.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen zahlreiche Themen, die insbesondere für ältere Menschen in Bad Honnef und Aegidienberg von Bedeutung sind. Diskutiert wurden unter anderem Fragen der Stadtentwicklung, aktuelle Bauprojekte und die Versorgung mit Lebensmitteln. Weitere Themen waren die wirtschaftliche Entwicklung und die Gewerbeansiedlung, die Sicherheitslage in der Innenstadt und auf der Insel Grafenwerth sowie Maßnahmen gegen Einsamkeit im Alter.
Darüber hinaus ging es um sogenannte „Dritte Orte“, präventive Hausbesuche, die aus Sicht vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer rückläufige Apothekenversorgung in Bad Honnef sowie die Ausstattung des öffentlichen Raums. Dabei wurden unter anderem fehlende Sitzgelegenheiten und Stolperfallen angesprochen. Die Stadt habe bereits Maßnahmen zur Beseitigung solcher Gefahrenstellen eingeleitet, hieß es.
Auch der öffentliche Nahverkehr spielte bei der Veranstaltung eine wichtige Rolle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Taktung der Busverbindungen sowie über Möglichkeiten, die Verkehrsanbindung zwischen Aegidienberg und dem Talbereich zu verbessern. Angesichts der aktuellen Hitzewelle wurden zudem Maßnahmen zur Klimaanpassung thematisiert.
Die anwesenden Seniorinnen und Senioren brachten auch eigene Vorschläge ein. So wurde unter anderem angeregt, die Stadtbücherei als Aufenthaltsort an heißen Tagen mit einer Klimaanlage auszustatten. Außerdem wurden die Einrichtung eines ehrenamtlich betriebenen Bürgerbusses nach dem Vorbild der Stadt Unkel sowie der mögliche Einsatz autonom fahrender Busse diskutiert.
Die Vorsitzende der Senioren-Union Bad Honnef, Susanne Langguth, betonte die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs mit der Stadtspitze. „Wir Senioren sind die größte Bevölkerungsgruppe in Bad Honnef mit unseren altersspezifischen Bedürfnissen, die durch die demografische Entwicklung verstärkt werden. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir in einem guten Gedankenaustausch mit dem Bürgermeister stehen“, wird Langguth in der Mitteilung zitiert.
red / Senioren-Union, Annette Eichendorf










