Bad Honnef

Das Dreigestirn nach dem Zug: Erschöpft, überglücklich, emotional berührt

Bad Honnef | Fix und fertig, aber glücklich. Nach rund zwei Stunden kam das Siebengebirgsdreigestirn am Kursaal an, wo viele Jecken und der Spielmannszug bereits warteten. Prinz Michael II. war so überwältigt, dass ihm die Tränen kamen.

Dabei sah es bei Zugbeginn wettermäßig gar nicht so toll aus. Dunkle Wolken zogen plötzlich auf und Regen setzte ein. Richtige Karnevalisten lassen sich allerdings von solchen Launen der Natur nicht abschrecken und los gings.

Wie letztes Jahr führte die Strecke auch diesmal nicht durch die Fußgängerzone. Aus Sicherheitsgründen zogen es die Verantwortlichen vor, den Zug durch den Saynschen Hof zu leiten.

51 Gruppen nahmen teil, darunter auch Karnevalisten aus Königswinter und die Hunnen aus Unkel. Mit der kompletten Mannschaft, dem Fanclub und den Cheerleadern beteiligten sich die Dragons am Umzug, die am kommenden Samstag Elchingen zum Spitzenspiel empfangen und alle Fans bei freiem Eintritt zur Partie in den DragonDome einladen – kein Witz. Das Partnerschaftskomitee Berck sur Mer/Bad Honnef zog mit den überlebensgroßen Puppen Philipp und Elisabeth durch die Stadt.

Als alternatives Dreigestirn präsentierte der ATV Selhof Prinz Florian von der Rolle, Aerobic-Jungfrau Olafia und Geräte-Auf-Bauer Michael.

Den politischsten Wagen hatte Bad Honnefs kleinste Kneipe „Küfer Jupp“: Die spinnen im Rathaus, hatten sich die Macher als Motto einfallen lassen.

Rund 20 Polizisten waren während des Zuges im Einsatz und sorgten für die Sicherheit. Erfreulich: Zwischenfälle soll es nicht gegeben haben.

Fotos: Florette Hill

 

 

 

 

 

 

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