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Bad Honnef

Deutsches Physik-Nationalteam fit für den IYPT-Weltcup in Peking

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Sie vertreten Deutschland auf der kommenden Physik-Weltmeisterschaft, dem IYPT in Peking: Paul Linke, Toni Beuthan, Saskia Drechsel, Frederik Gareis und Martin Link (v.l.n.r). Foto: DPG/Wechsler 2017

Bad Honnef – Das deutsche Nationalteam, bestehend aus Paul Linke (Löbau, Sachsen), Toni Beuthan (Langenau, Baden-Württemberg), Saskia Drechsel (Dippoldiswalde, Sachsen), Frederik Gareis (Kronach, Bayern) und Martin Link (Kirchheim bei München), sieht sich gut gerüstet für den internationalen Physik-Wettbewerb IYPT, der vom 19. bis 26. Juli 2018 in Peking stattfindet. Die fünf Jugendlichen freuen sich schon darauf, den anderen Teams aus über 30 Nationen die Lösungen der von ihnen ausgearbeiteten Physik-Rätsel auf dem International Young Physicists´ Tournament (IYPT) präsentieren zu können. Unter dem Hashtag #gypt respektive #iypt auf Twitter beziehungsweise auf https://de-de.facebook.com/gypt.org/ können alle Interessierten den Verlauf des Wettkampfs auf Twitter respektive Facebook hautnah verfolgen.

„Wir hoffen, dass unsere fünf jungen Leute wieder ähnlich gut abschneiden wie das Vorjahresteam“, sagt Florian Ostermaier, der die Vorauswahl leitete und das Team nach Peking begleiten wird. Beim vergangenen IYPT in Singapur kam die deutsche Mannschaft mit einer Silbermedaille nach Hause.

Das deutsche Nationalteam, das nun nach Peking fliegt, formierte sich nach Erfolgen bei der deutschen Physikmeisterschaft für Schülerinnen und Schüler, dem German Young Physicists´ Tournament (GYPT) im Physikzentrum in Bad Honnef im Februar dieses Jahres sowie nach einem dreitägigen Workshop an der Universität Ulm.

Im Alter von 16 bis 18 Jahren sind alle noch sehr jung und nehmen zum ersten Mal am internationalen Wettbewerb teil. Mit 16 Jahren ist Saskia Drechsel vom Glückauf-Gymnasium in Dippoldiswalde, Sachsen, das „Küken“ im Team. Sie gehörte bereits zum Gewinnerteam des deutschen GYPT-Wettbewerbs. Paul Linke vom Geschwister Scholl Gymnasium, Löbau, Sachsen, und Toni Beuthan vom Robert-Bosch Gymnasium in Langenau, Baden-Württemberg holten mit ihren Teams jeweils Silber. Frederik Gareis vom Frankenwald-Gymnasium, Kronach, Bayern, und Martin Link vom Gymnasium Kirchheim, Bayern, kamen über ihre persönlichen Leistungen sowie über ihr Abschneiden im Vorbereitungs-Workshop ins Team. Kapitän der Mannschaft ist Toni Beuthan. (G.S.)

Fachwissen und Präsentationsgeschick entscheiden

Beim International Young Physicists´ Tournament (IYPT) tragen die Teams in sogenannten „Fights“ die zu Hause erarbeiteten Lösungsvorschläge zu 17 physikalischen Aufgaben vor, wobei eine gegnerische Mannschaft bestimmt, welches Problem vorgetragen wird. Während die Gegner anschließend versuchen, Schwachstellen in der Argumentation aufzudecken, beurteilt ein drittes Team als sogenannte Reviewer sowohl den Vortragenden als auch den Opponenten. Eine Jury aus Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertet schließlich alle drei Teams. Dabei kommt es nicht nur auf physikalisches Fachwissen an, sondern ebenso auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren. Ostermaier: „Es ist wie im Fußball: Nicht nur die jeweilige individuelle Leistung ist ausschlaggebend, sondern wir haben ein Team zusammengestellt, von dem wir glauben, dass es die besten Chancen in Peking hat. Unbestritten haben alle Kandidatinnen und Kandidaten Hervorragendes geleistet. Allerdings brauchen wir nicht nur Leute, die ihre Aufgaben souverän präsentieren können, sondern ebenfalls welche mit rascher Auffassungsgabe, die schnell und deutlich die Schwachstellen in der Argumentation der anderen Teams benennen können, sowie Teammitglieder, die in der Rolle als Reviewer glänzen. Bestenfalls ist man bei allen drei Disziplinen spitze.“

Den vier Nachwuchs-Physikern und der Nachwuchs-Physikerin stehen vom 19. bis 26. Juli 2018 in Peking nun spannende Turniertage bevor. Alle Interessierten können das Abschneiden des deutschen Teams hautnah online verfolgen und zwar unter den Hashtags #gypt & #iypt auf Twitter sowie auf Facebook unter https://de-de.facebook.com/gypt.org/.

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Bad Honnef

Klasse Sessionsauftakt im Kursaal – Dankesorden für Michael Gerdes und Stefan Meyer

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Bad Honnef. Mir geht es gut, sagte Stefan Jungheim, Chef des Festkomitees Bad Honnefer Karneval vor der Sessionseröffnung heute Abend im Kursaal. Am Ende der Veranstaltung ging es ihm noch besser: Alles klappte wie am Schnürchen, die Auftritte waren allesamt klasse und kurzweilig.

In besonders festlichem Rahmen fand auch die Übergabe der Dankesorden statt. Den bekamen diesmal Michael Holmer Gerdes und Sir Stefan Meyer, Präsident der KG Große Selhofer, verliehen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Gerdes den Orden nicht selbst entgegennehmen. Für ihn kam stellvertretend seine Tochter.

Nach dem Aufmarsch des Festkomitees, begleitet von den Stadtsoldaten, wurden auch schon die jungen Tanzgruppen auf die Bühne geholt.

Die Rasselbande war mit drei Gruppen dabei, außerdem präsentierte Blau-Weiß die Schelleböömsche. Aus Aegidienberg kamen die Fünkchen.

Nach dem ersten Tanzdurchgang zog das Aegidienberger Prinzenpaar Mirko I. und Aegidia Bettina I. mit samt Hofstaat, Prinzengarde, Ehrengarde und den Bergfunken in den Kursaal ein.

Im nachfolgenden Teil riss die Tanzgarde der Ziepches Jecke auch den letzten Jeck vom Stuhl. Den Rest besorgten die Kieselsteine, die zum ersten Mal als Mitglied des Bad Honnefer Karnevals auftraten und frenetisch gefeiert wurden.

Weiter ging es Schlag auf Schlag mit den Stadtsoldaten, dem Tanzcorps Blau-Weiß Selhof und den OldStars. Für die Musik sorgten die Barhocker aus Unkel und die „Schäl Pänz“.

Ein würdiger Karnevalsauftakt in Bad Honnef. Wenigstens mit den Jecken klappts.

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Bad Honnef

Neuhoff: “Bad Honnef kann sich glücklich schätzen, dass es Leute wie Sie gibt!”

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Melanie Olbermann jetzt Hauptfeuerwehrfrau - Bad Honnefs Feuerwehr-Chef Frank Brodeßer überreichte ihr die Urkunde

Bad Honnef. Heute Nachmittag fand im Ratssaal die diesjährige Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef statt. Einer war besonders stolz: ihr oberster Dienstherr, Bürgermeister Otto Neuhoff.

Es sei ihm eine Ehre, Chef der Freiwilligen Feuerwehr zu sein, waren seine ersten Wort, die er an die gesamte Mannschaft richtete. Die Wehr habe eindeutig gezeigt, was sie kann, mit Blick auf Einsätze in anderen Kommunen wie Erpel auch interkommunal. “Wir leben in einer Welt der Egozentrik”, von daher könne sich Bad Honnef glücklich schätzen, dass es “solche Leute wie Sie gibt”, so Neuhoff weiter. Es sei wichtig, dass es Frauen und Männer gebe, die für die Gemeinschaft da sind.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Bürgermeister wurden viele Beförderungen ausgesprochen. Unter anderem wurden 13 AnwärterInnen zu Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen ernannt, neun Feuerwehrmänner zu Oberfeuerwehrmännern.

Melanie Olbermann stieg von der Oberfeuerwehrfrau zur Hauptfeuerwehrfrau auf.

Geehrt wurden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft Unterbrandmeister Edmund Müller (LZ Bad Honnef) und für 35-jährige Mitgliedschaft Brandoberinspektor Martin Piederstorfer (LZ Bad Honnef) sowie Stadtbrandinspektor Hermann-Josef Schreiber (LZ Aegidienberg). Die Sonderauszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes NRW in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft wurde an Hauptbrandmeister a.D. Helmut Mauer (LZ Bad Honnef) verliehen und für 70 Jahre Mitgliedschaft an Oberbrandmeister a.D. Karl-Heinz Huferath.

Weitere Infos folgen.

 

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Bad Honnef

Sessionsorden der Ziepches Jecke hat diesmal zwei Motivseiten

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Bad Honnef-Rhöndorf. Aufregende Zeiten bei der die KG Ziepches Jecke. In diesem Jahr dankte ihr langjähriger Präsident Udo Krahe ab. Für ihn übernahm Daniel Grewe. Aber nicht nur diesen Posten. Der Tanzoffizier und Chef des Einkehrhäuschens im Siebengebirge ist auch zum 1. Vorsitzenden gewählt worden.

In der nächsten Session folgt gleich ein weiterer Höhepunkt. Die Tanzgarde wird 30. Das hatte Einfluss auf den diesjährigen Sessionsorden, der diesmal zwei gestaltete Seiten glänzen lässt.

Auf der einen sind das Ziepcheslogo und das Logo des Sponsors, der Stadtsparkasse Bad Honnef, zu sehen, auf der anderen wurden die Tanzmariechen, die langjährige Trainerin Manuela Müller und Onkel Pe Bräutigam, der sich stark für das Tanzcorps engagiert hat, verewigt.

Helmut Gottsauner hat den Orden erschaffen, mittlerweile ist es sein fünfter.

Mit viel Respekt und Aufregung wurden dann im proppenvollen Saal des Alten Rathauses die Orden an die gesamte Ziepchestruppe überreicht.

Gleich morgen bei der Sessionseröffnung im Kursaal haben die Ziepches Jecke die Möglichkeit, ihn öffentlich zu präsentieren. –

Die KG aus Rhöndorf wird auch dieses Jahr wieder Ramba Zamba – Bütt und Danz im Kursaal veranstalten und zwar am 12.1.2019. Bereits am 7. und 8. Dezember 2018 spielt cat ballou im Kursaal. Die Konzerte haben auch die Ziepches Jecke organisiert. Für ein dreimal kräftiges Alaaf solls auch noch eine Karte geben.

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