Prof. Dr. Christiane Woopen spricht in ihrem Vortrag über die großen ethischen Fragen der Pandemie | Foto: © Reiner Zensen

Bonn – Über die Ethik in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus spricht am 28. April um 17 Uhr die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen in einem virtuellen Vortrag. Die Veranstaltung ist Teil des Selten Salons, einer öffentlichen Vortragsreihe des wirtschaftswissenschaftlichen Exzellenzclusters ECONtribute und des Reinhard Selten Institute.

Wer bekommt den knappen Impfstoff zuerst, und welche Funktion darf ein Impfnachweis beim Zugang zu Restaurants haben? Darf man knappe Beatmungsgeräte nach Alter vergeben? Seit Beginn der Corona-Pandemie spielt die Ethik eine äußerst prominente Rolle in der öffentlichen Diskussion und beleuchtet den Stellenwert von Leben, Gesundheit, Freiheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft. „Langfristig geht es darum, wie wir leben wollen – national, europäisch und international. Die Pandemie ist eine verpflichtende Einladung, darüber neu und ausführlich nachzudenken und zu sprechen“, sagt die Kölner Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen, Mitglied des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln. In einem virtuellen Vortrag am 28. April von 17 Uhr bis 18.30 Uhr spricht sie über „Die Pandemie und ihre großen ethischen Fragen“.

Mit dem Selten Salon veranstalten der Exzellenzcluster ECONtribute und das Reinhard Selten Institute mehrmals im Jahr Vorträge für die breite Öffentlichkeit. Ziel ist es, Spitzenforschung einem breiten Publikum einfach und verständlich zugänglich zu machen. Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Die Veranstaltung findet online über das Konferenzsystem Zoom statt. Anmeldungen sind möglich unter:
https://uni-koeln.zoom.us/meeting/register/tJAlc-CprDMtE9eXE18YV602jtYHjcjlNeVA

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

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Zur Person:

Christiane Woopen ist Clustermitglied bei ECONtribute sowie geschäftsführende Direktorin von ceres, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin und Leiterin der Forschungsstelle Ethik an der Universität zu Köln. Seit 2017 ist sie Vorsitzende des Europäischen Ethikrats (European Group on Ethics in Science and New Technologies), der die Europäische Kommission berät.

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